Die Fulfillment-Plattform von DHL. E‑Commerce kompakt #14

06.04.2018, 3m

DHL launcht eine Fulfillment-Plattform, um den internationalen Versand für Online-Händler zu vereinfachen. Weitere Themen: Langweilige Werbeanzeigen, weniger Budget für TV-Werbung und weitere spannende Themen. Viel Spaß beim Lesen!


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Die internationale E-Commerce-Fulfillment-Plattform von DHL

Von nun an stellt DHL stellt Online-Händlern internationale E-Commerce-Fulfillment-Plattform zur Verfügung, die es möglich machen soll Daten zu synchronisieren, neue Standorte anzubinden und so den internationalen Verkauf zu vereinfachen. Im selben Schritt wurden neue Logistikzentren in Großbritannien, Süd- und Nordamerika sowie Südostasien eröffnet.

Das Ziel: Online-Händler sollen mit dem neuen Angebot Zugang zu einem Netzwerk von verschiedenen Fulfillment Centern, sowie den integrierten DHL Versandangeboten erhalten, um einen effizienten Versand zu gewährleisten. Das soll die Erschließung neuer internationaler Märkte simpler gestalten.

Jürgen Gerdes, Vorstand bei DHL Group, zeigt sich begeistert:

„Ohne nahtlose und zuverlässige Logistikabläufe wäre der aktuelle E-Commerce-Boom nicht denkbar. Die physische Lagerung der bestellten Waren, ihre Kommissionierung und Verpackung, den weltweiten Versand und die Zustellung an die Haustür oder Wunschadresse des Endkunden - all das bieten wir nun in noch mehr Märkten aus einer Hand. (...)

Mit dieser weiteren Internationalisierung unseres Fulfillment-Angebots können wir Online-Händler künftig noch stärker dabei unterstützen, neue Regionen für ihr Geschäft zu erschließen und am Erfolg des globalen E-Commerce teilzuhaben.“

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Sind Ihre Werbeanzeigen langweilig? 56% der Verbraucher sagen Ja.

Verve hat festgestellt, dass herkömmliche mobile Werbeanzeigen nur wenig Engagement (Klicks, Interaktionen und Verkäufe) erzeugen. Aus einer Umfrage von 2000 britischen Erwachsenen geht hervor, dass nur 17% der Menschen wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich mit einer herkömmlichen Anzeige auf ihrem Smartphone interagieren, während 56% glauben, dass die meisten mobilen Anzeigen langweilig oder öde sind.

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Demzufolge müssen Marken und Online-Shops verstärkt das Interesse der Nutzer wecken, was bedeutet, dass mobile Werbung für den Kunden viel relevanter werden muss.

Ebenso zeigen die Ergebnisse von Verve, dass mobile Anzeigen, die sich auf die Interessen oder den Standort des Nutzers beziehen, doppelt so viel Engagement auslösen wie gewöhnliche mobile Anzeigen.

So erhöhen dynamische Anzeigen (die mit Hilfe der Telefonmechanik neigen, tippen, zoomen oder zoomen) das Engagement um 20% und Werbeanzeigen, die dem Beworbenen Fragen stellen, steigern die Interaktionen um bis zu 21%.

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Weniger Budget für TV-Werbung in 2018

Bereits im Jahr 2017 sanken die Ausgaben für TV-Werbung in den Vereinigten Staaten um 1,5% auf insgesamt 70,22 Milliarden Dollar. Der jüngsten Prognose von eMarketer zufolge wird sich der Trend auch in diesem Jahr nicht ändern. Für 2018 wird mit einem weiteren Rückgang der TV-Werbeausgaben um weitere 0,5% auf 69,87 Milliarden Dollar gerechnet.

Somit wird 2018 voraussichtlich weniger als ein Drittel des US-Werbebudgets in Fernsehwerbung investiert. Stattdessen fließt immer mehr Budget in digitale Werbung die Ausgaben für digitale Werbung werden laut Prognose, um 18,7% auf 107,3 Milliarden Dollar steigen. Besonders Video- & Streaming-Plattformen wie YouTube und Twitch werden laut eMarketer immer interessanter für traditionelle Werbetreibende.

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YouTube kündigt neues Werbeformat an

Auf YouTube wurde das 6-Sekunden-TrueView-Anzeigenangebot um ein Format mit dem Namen TrueView for reach erweitert.

Der Aufbau der Markenbekanntheit und die Steigerung der Marktdurchdringung war früher recht simpel:

Finden Sie die beliebtesten Sendungen im Fernsehen, platzieren Sie Ihre Werbung dort und maximieren Sie die Reichweite Ihres demografischen Ziels. Ganz einfach.

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Doch mit der Weiterentwicklung der Technologie müssen auch neue Werbeformate erdacht werden. Mit Hilfe der TrueView-Anzeigenprodukte wird die direkte Ansprache von Konsumenten ermöglicht, nachdem sie bei Google nach etwas passendem gesucht haben.

TrueView for reach ist als CPM-Angebot konzipiert und soll Marken einen zusätzlichen Anreiz gibt, kreative Ideen zu entwickeln, um so den Bekanntheitsgrad der Marke zu steigern. Wie früher.

Marken wie Under Armour hatten bereits Erfolg mit dem 6-Sekunden-Format aus dem Hause YouTube. Jim Mollica, Senior Vice President of Digital Marketing and Media, sagte: „Wir verwenden die kurzen Spots bereits seit fast zwei Jahren, um im Kopf der Nutzer zu bleiben, die sich in der Vergangenheit mit unserer Marke beschäftigt haben.“

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