Shopbetreiber verschenken Umsatz. E‑Commerce kompakt #18

04.05.2018, 3m

Studie: Viele Shopbetreiber verschenken Umsatz-Potential, wenn es um E-Mail-Marketing geht. Weitere Themen der 18. Ausgabe E-Commerce kompakt: Das am schnellsten wachsende Werbeformat, DSGVO bei deutschen Unternehmen & der beste Weg, um Millenials zu erreichen. Viel Spaß!

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Studie: Shopbetreiber verschenken Umsatz

Der neueste Bluecore-Report deutet darauf hin, dass Shopbetreiber Möglichkeiten zur Steigerung des Umsatzes außer Acht lassen, da sie sich nicht auf das „Produktverhalten“ konzentrieren, sondern nur auf das Kundenverhalten.

Beispiele für „Produktverhalten“:

  • Preissenkungen
  • Wieder auf Lager
  • neue Produkte bzw. Produktversionen

Derzeit konzentrieren sich die Händler mehr auf das Kundenverhalten, also auf aufgegebene Warenkörbe und das Besuchen von Produktkategorien (Remarketing).

Jedoch gibt der Report an, dass Shopbetreiber für jede 100.000 Dollar Umsatz, die mit Warenkorb-Abbruch-E-Mails erzielt werden, zusätzliche 65.000 Dollar aus Produktabbruch-E-Mails, 28.000 Dollar aus Preissenkungs-Mails, 22.000 Dollar aus Info-E-Mails über neue Produkte und 10.000 Dollar aus Wieder auf Lager-E-Mails generieren könnten.

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In unserer kostenlosen Checkliste E-Mail zeigen wir, worauf Sie achten müssen, um Ihren Umsatz mit Hilfe von Mailings zu steigern.

E-Mail-Checkliste

Das am schnellsten wachsende Anzeigenformat: Smartphone-Video

Laut dem neuesten Digital Adspend-Bericht des IAB UK und PwC gaben Werbetreibende im letzten Jahr 476 Millionen £ mehr für Videowerbung auf Smartphones aus. Damit ist es das am schnellsten wachsende Online-Werbeformat.

Dies entspricht einer Steigerung von satten 69% gegenüber 2016, wodurch sich die Gesamtausgaben für das Format auf 1,17 Mrd. £ beliefen.

Noch vor fünf Jahren wurde nur 9% der Werbeausgaben in Smartphone-Werbung investiert – nun sind es beeindruckende 45%!

Aber auch viele andere Werbeformate konnten zulegen wie eine Grafik aus der Studie zeigt:

IAB

Empfehlung: Google AdWords oder Facebook Ads? Was sollten Sie nutzen?

 

27% der deutschen Unternehmen sind nicht auf die DSGVO vorbereitet

In einer aktuellen Studie von absolit hat sich herausgestellt, dass ein Viertel der deutschen Unternehmen noch gar nicht damit begonnen haben, die eigenen Prozesse an die DSGVO anzupassen.

Am 25. Mai tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, in Kraft. Eine Verordnung der Europäischen Union, mit der die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlicht werden.

Dadurch soll einerseits der Schutz personenbezogener Daten innerhalb der Europäischen Union sichergestellt, andererseits der freie Datenverkehr innerhalb des Europäischen Binnenmarktes gewährleistet werden.

Wichtig für Unternehmer:

Verstöße gegen die neuen Datenschutz-Richtlinien können nach Inkrafttreten der Verordnung mit hohen Geldbußen für jeden Verstoß bestraft werden.

Die Studie von absolit zeigte, dass bisher nur 13% der befragten Unternehmen ihre Prozesse bereits an die neuen Regularien angepasst haben. Am fortgeschrittensten ist die Software-Branche, wie die Grafik von Statista zeigt.

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Wohingegen im Schnitt 27% der Unternehmen noch nicht mal mit der Vorbereitung angefangen haben.

Sind Sie DSGVO-Ready? Überprüfen Sie es mit unserer kostenlosen Checkliste!

DSGVO-Checkliste

Millennials gucken 150x auf Ihr Smartphone — pro Tag!

91% der Millennials (Menschen, die zwischen 1980 und 1999 geboren sind) geben an, dass sie eine gesundes Verhältnis zur Technologie haben. Eine Studie von Qualtrics lässt jedoch anderes vermuten.

In der Studie, an der über 6000 Menschen teilnahmen, stellte sich heraus, dass es dieser demografische Gruppe schwer fällt ein paar Stunden auf Social Media & Co zu verzichten. Ebenso fand Qualtrics heraus, dass Millennials ungefähr 150 Mal am Tag zu ihrem Handy greifen.

Empfehlung: Was ist Influencer Marketing?

Ob und wie diese Entwicklung zu bewerten ist, bleibt jedem selbst überlassen. Als Shopbetreiber sollten Sie folgendes aus dieser Studie lernen:

Die Aufmerksamkeit jüngerer Käufer gehört dem Smartphone und wenn Sie diese Käufergruppe aktivieren wollen, sollten Sie Ihren Shop für mobile Geräte optimieren und auf Social Media Werbung schalten.

Wenn Sie lernen wollen, wie Sie effektiv Werbung auf Facebook schalten, können Sie sich unseren kostenlosen Facebook Ads Leitfaden herunterladen: Facebook Ads Leitfaden