Das sind die neuen Google Suchfunktionen. E-Commerce kompakt #39

In dieser Ausgabe von E-Commerce Kompakt wollen wir Ihnen die neuen umfangreichen Funktionen in der Google Suche vorstellen. Außerdem gibt es auch News aus dem Hause Snapchat und dem Hause Instagram und wir zeigen Ihnen, welche die beliebtesten Shopping-Apps sind. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, sollten Sie hier unbedingt reinlesen!

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Google möchte die User bei ihren Suchanfragen noch mehr unterstützen und bringt dafür eine Vielzahl neuer Funktionen für Google Bilder, die Google Suche und Google Discover. Diese wurden am 24. September angekündigt und wir fassen für Sie hier das Wichtigste zusammen.

Updates in der Google Suche

Ab sofort möchte Google den Nutzern neue Funktionen bieten, die länger dauernde oder sich wiederholende Suchanfragen unterstützen, sodass wir uns als Nutzer mehr Überblick über die Suchanfragen, die uns interessieren, verschaffen können. Sie stellten nämlich fest, dass jede achte Suche im Monat eine Wiederholung ist.

Damit wird ein grundlegender Wandel für die Google Suche angekündigt, bei der die Suchanfragen auf andere Weise verstanden werden sollen, damit die Nutzer die passenden Informationen erhalten. Wie soll dies konkret aussehen? Das sind die neuen Funktionen die Google für die Suche ankündigt:

Mit Aktivitätskärtchen Schritte zurückverfolgen

Mit diesen neuen Aktivitätskärtchen soll es einfach werden Suchanfragen fortzuführen, die ihr bereits vor einigen Tagen gemacht oder abgeschlossen habt. Wenn man denselben Suchbegriff nochmals eingibt, werden bereits besuchte Seiten angezeigt, sodass man die vergangenen Suchverläufe genau nachvollziehen kann. Diese Kärtchen können von dem Suchenden aber auch angepasst werden und sie werden auch nicht angezeigt, wenn es nicht sinnvoll scheint.

Mit Aktivitätskärtchen Schritte zurückverfolgen

Sammlungen für Überblicke über Suchanfragen

Auch die neuen Sammlungen sollen umfassendere Suchanfragen vereinfachen. Denn dort können Ergebnisse, die man als relevant und nützlich empfindet, einfach hinzugefügt und gesammelt werden, sodass man jederzeit darauf zurückgreifen kann. Diesen Prozess kann man wunderbar mit den Aktivitätskärtchen verbinden. Zusätzlich fügt auch Google passende Vorschläge in die Sammlungen hinzu.

Sammlungen für Überblicke über Suchanfragen

Dynamische Organisation der Suchergebnisse

Mithilfe von Registerkarten sollen die Ergebnisse der Suche flexibler und umfassender werden, was vor allem hilfreich ist, wenn man nicht genau weiß welche Suchbegriffe passen würden. Google bezeichnet dies als dynamische Organisation der Suchergebnisse, denn nun werden auch relevante Unterthemen in der Suche angezeigt. Dies passiert in Form von Registerkarten, die ihr am Anfang der Seite angezeigt bekommt. Die Ergebnisse bleiben dabei immer aktuell und lernen mit der Zeit anhand der neuen Informationen aus dem Web dazu.

Dynamische Organisation der Suchergebnisse

Um all dies zu ermöglichen und die Zusammenhänge und Interessen von Nutzern nachzuvollziehen, wird zudem eine neue Themenebene in den Knowledge Graph eingefügt.

Updates bei Google Discover

Wir alle kennen den Google Feed der schon letztes Jahr eingeführt wurde. Dort holen wir uns Informationen und News, nach denen wir nicht konkret suchen wollen und werden stets auf dem Laufenden gehalten. Doch mit dem Google Feed ist jetzt Schluss – den aus dem Google Feed wird Google Discover. Ein neuer Name, ein neues Aussehen und neue Funktionen – ein rundum Update also.

Google Discover Demo

Es wird nun Themenüberschriften geben, die Ihnen deutlich machen, was Sie da sehen und wie Sie mehr erfahren können. Außerdem soll ein Discover-Symbol eingeführt werden, welches auch in der Google Suche angezeigt wird, um von dort in Discover mehr Infos zu dem ganzen Thema bekommen zu können. Weitere neue Funktionen: Themenergebnisse werden in verschiedenen Sprache angezeigt und man bekommt die Möglichkeiten durch einen „Mehr-/Weniger-Schalter“ Google anzuzeigen, welche Inhalte interessieren und welche nicht.

Auch neue Inhalte soll es geben. Nicht nur aktuelle Videos und visuelle Inhalte, sondern auch „Artikel und Videos, die nicht neu im Web, aber neu für euch sind.“ Bei Discover geht es also in erster Linie darum, etwas zu finden wonach man nicht mal gesucht hat, weil man noch nicht wusste, dass das Thema interessiert. Jetzt verstehen wir auch, wo die Namensänderung herrührt.

Google Discover Demo 2

Google Discover wird nun auch bei der mobilen Nutzung direkt mit der Google Suche angezeigt. Suchen und Entdecken liegen somit immer ganz nah beieinander.

Updates bei Google Bilder

Auch was visuelle Inhalte angeht möchte Google den Nutzern in Zukunft mehr bieten: egal ob in der Suche selbst oder bei Google Images. Und das mit Hilfe von –natürlich-  künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. Das sind die neuen Funktionen die Google ankündigte:

Visuelle Inhalte durch AMP Stories

Anfang dieses Jahres probierte sich Google bereits an den sogenannten AMP-Stories aus, bei denen Informationen für die Google Suche oder Google News von verschiedenen Publishern in Form von Stories visuell aufbereitet werden. Diese Geschichten sollen zukünftig auch bei Google Bilder und Google Discover für die Nutzer besser auffindbar sein.

Visuelle Inhalte durch AMP Stories

Nun sollen zum Beispiel auch Informationen über Prominente, also beispielsweise biographische Fakten, derartig aufbereitet werden, dass man schnell zu den gewünschten Informationen kommt und auf entsprechenden Artikel und Webseiten weitergeleitet wird.

Visuelle Vorschau mit Videos in der Suche

Auch was die – wie wir wissen sehr wichtigen - Videoformate angeht möchte Google in Zukunft mehr anbieten. Durch maschinelles Sehen sollen nun die relevantesten Videos für ein Thema herausgefiltert und im neuen Bereich „Angesagte Videos“ angezeigt werden. So soll man bei der Suche nach Informationen eine vollständige Übersicht über einen Themenbereich anhand von verfügbaren Videos erhalten.

Visuelle Vorschau mit Videos in der Suche

Visuelle Reisen mit Google Bildern

Google möchte außerdem Google Bilder mit neuen Funktionen versehen, denn sie haben erkannt, dass Nutzer nicht nur nach einfachen Bildern suchen. „Daher kündigen wir einige neue Funktionen an, mit denen ihr visuelle Informationen noch leichter finden und Aktivitäten nachgehen könnt, bei denen eine visuelle Referenz wichtig ist.“ Wie genau das aussehen soll verraten sie uns jedoch noch nicht.

Alle Informationen auf Webseiten nutzen

Über neue Algorithmen soll auch die Google Bilder Suche noch relevanter für die Nutzer werden. Nun werden die Ergebnisse nicht nur anhand der Bilder selbst sortiert, sondern auch nach der Autorität der Webseite, die dahinter steckt. Google hat erkannt, dass Nutzer bei der Bildersuche oft auch nach weiteren Informationen suchen und daher die Informationen auf der dahinterliegenden Webseite auch stärker berücksichtigt werden müssen. Außerdem fließt in die Positionierung in den Suchergebnissen nun auch mit ein, ob die jeweiligen Bilder auf der zugehörigen Webseite zentral angezeigt werden und leicht zu finden sind.

Google Bilder Suche berücksichtigt vermehrt die Inhalte der zugehörigen Webseiten

Außerdem gibt es noch eine Neuerung: mehr Informationen in der Google Suche selbst. Dies geschieht durch Bildunterschriften, die den Titel der zugehörigen Webseite enthalten. Zusätzlich sollen im oberen Teil der Webseite nun auch in der Desktopversion ähnliche Suchergebnisse angezeigt werden, wie wir es schon aus der mobilen Suche kennen.

Google Lens in Google Bildern

Bereits letztes Jahr wurde Google Lens vorgestellt. Dabei werden Fotos von Usern in Echtzeit analysiert, damit sie die entsprechenden Fragen beantwortet kriegen, die nur durch Texte schwer zu stellen wären. Diese Funktion soll in den kommenden Wochen auch für Google Bilder eingeführt werden, damit man mehr über die Bildinhalte erfahren kann, die man dort findet.

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(Quelle: google)

Der Sinn dahinter liegt den Nutzern das Stöbern zu erleichtern, auch Käufe können so schneller getätigt werden. Man kann nämlich Objekte auf den Bildern auswählen und bekommt dann relevante Bilder angezeigt, die teilweise auch mit Produktseiten verbunden sind. Mobil kann man sogar einzelne Elemente eines Bildes auswählen und bekommt passende Ergebnisse ausgespielt.

Also jede Menge nützliche Neuerungen bei Google seit dieser Woche!

Aber wenn Sie sich weniger für die organsichen Ergebnisse und mehr für Suchmaschinenoptimierung interessieren, empfehlen wir Ihnen unser Whitepaper zu dem Thema:

SEO für Online-Shops

 

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Snapchat kooperiert mit Amazon für eine Produkt-Suchmaschine

Dass Snapchat in der Krise steckt und von Instagram überrannt wird, ist offensichtlich. Daher braucht das Unternehmen innovative Ideen, um sich wieder von anderen Konzernen abzuheben. Jetzt wurde eine neue Produktsuchmaschine für die Social App angekündigt: Visual Search. Zukünftig sollen Produkte oder Barcodes über die Kamera erkannt werden, sodass man direkt Produktdetails eingeblendet bekommt. Von dort aus geht es mit einem Klick auf die Produktseite auf der Amazon Webseite oder in der Amazon App. So können die User direkt ihre liebsten Produkte finden und schnellstmöglich kaufen.

Snapchat Visual Search Screenshot

(Quelle: Snapchat)

Damit bietet auch Snapchat nun eine Shoppingfunktion, die aber anders funktioniert als die Shoppingfunktionen von Instagram oder Google, die wir letzte Woche vorstellten. Außerdem ist die Verlinkung bisher nur auf Amazon beschränkt: es geht also wirklich darum den Usern ein besseres Shoppingerlebnis zu ermöglichen und nicht bloß eine neue Werbeplattform für Unternehmen einzuführen. Bisher war die Social-Media App noch kaum ausgelegt auf Werbung und Shopping, während die Konkurrenz diesbezüglich bereits viele neue Funktionen einbrachte. Dies wird sich nun ändern.

In ihrer Pressemitteilung dazu sagen sie: Snapchat war schon immer die schnellste Art, zu kommunizieren und ist jetzt die schnellste Art, zu shoppen!“

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Instagram Gründer verlassen Facebook

Es geht in den letzten Tagen durch alle Medien: Die Instagram-Gründer Mike Krieger und Kevin Systrom haben das Unternehmen, welches mittlerweile bekanntermaßen von Facebook geführt wird, verlassen. Dies gaben sie in einer Pressemitteilung am Montag bekannt.

Instagram wurde 2010 von Krieger und Systrom gegründet und bereits zwei Jahre später von Facebook für eine Rekordsumme aufgekauft.

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Schon seit Längerem gab es Uneinigkeiten zwischen den beiden Parteien. Nun verlassen die beiden Gründer Instagram mit dem Vorwurf, dass Mark Zuckerberg sich zu sehr in das Tagesegeschäft von Instagram einmischen würde. Erst vor ein paar Monaten trennten sich auch die WhatsApp-Gründer von Facebook.

In ihrer Pressemitteilung ließen die beiden außerdem anklingen, dass sie sich in Zukunft anderen, neuen Projekten widmen möchten.
Nutzer fragen sich jetzt natürlich: Was wird das für die Foto-Plattform bedeuten und welche Veränderungen wird das mit sich bringen? Die neue Leitung wurde intern ausgewählt und in den nächsten Monaten wird sich nun zeigen, wie es weiter mit einer der wichtigsten und bekanntesten Social-Media Plattformen geht. Außerdem fragen wir uns: Womit wollen Krieger und Systrom nun durchstarten, was werden sie uns in Zukunft bieten?

Wenn Sie aber erfahren wollen, warum E-Commerce und Instagram (trotzdem) perfekt zusammen passen, schauen Sie sich diesen Blog-Post an.

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Wish ist in Deutschland die meistgedownloadete App

Bei Annie App wurde nun untersucht, welche die beliebtesten Shopping Apps in Deutschland, der UK und den USA sind. Die Daten wurden aus dem ersten Halbjahr, bzw. Juni 2018 gezogen. Es wird deutlich, dass in Deutschland Amazon, Ebay, Ebay Kleinanzeigen aber auch Wish an der Spitze stehen. Aber auch payback, H&M, Zalando und Shpock bieten wichtige Shopping-Apps. Die meist gedownloadeten Apps sind dabei verständlicherweise nicht gleichzustellen mit den meist genutzten Apps.

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(Quelle: Annie Apps)

Außerdem wird deutlich, dass die verschiedenen Länder auch unterschiedliche Präferenzen haben, wobei auf allen drei Märkten Wish und Amazon, am meisten heruntergeladen werden und Amazon und Ebay am häufigsten genutzt werden.

Übrigens: Es sind es nur noch 3 Monate bis Weihnachten! Das bedeutet aber, dass Unternehmen sich schon jetzt auf die umsatzstärkste Zeit des Jahres vorbereiten müssen. Wie das geht erfahren Sie in unserem Weihnachts-Whitepaper mit Checkliste. Hier herunterladen!

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