So oft schicken deutsche Shopper Ware zurück | E‑Commerce kompakt #1

Diese Themen erwarten Sie in der ersten Ausgabe E-Commerce kompakt 2019: Studie zeigt, wie oft Online-Shopper retournieren; eBay will verstärkt auf Verkäuferschutz setzen; Viel los bei Pinterest und weitere Themen. Viel Spaß!

Online-Käufer senden jede achte Bestellung zurück

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Unter Shopbetreibern ist es ein bekanntes Problem und wenig beliebtes Thema: Retouren. Einer neuen Bitkom-Umfrage zufolge schicken deutsche Online-Shopper jede achte Bestellung wieder zurück.

Online-Händler sind eher verschwiegen, wenn es um Rücksendungen geht. Der Berliner Versandhändler Zalando ist hier eine Ausnahme. „Unsere Retourequote liegt bei etwa 50 Prozent im Durchschnitt“, sagte Mitgründer David Schneider im Gespräch mit WELT.

Somit besteht ein erstaunlich großer Teil der Pakete, die in Deutschland versendet werden, aus Retouren.

Hinzu kommt, dass die Zahl der Retouren laut der Bitkom-Umfrage in den vergangenen Jahren weiter deutlich angestiegen ist. Nachdem 2016 nur rund 10% der Online-Bestellungen zurückgeschickt wurden, waren es in 2018 bereits 12%. Ein Viertel der Shopper schickt ca. 14% der Einkäufe zurück.

Immerhin gaben 27% der Befragten an, keine Pakete zu retournieren. Deutschland liegt hier, ebenso wie die Niederlande, im internationalen Vergleich sehr weit vorne.

Wenn Sie erfahren wollen, wie Sie die Retourei-Quote in Ihrem Online-Shop senken können, sollten Sie unser kostenloses Whitepaper zu dem Thema herunterladen.

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eBay führt neuen Verkäuferschutz ein

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Ecommercebytes berichtet: eBay wird 2019 neue Verkäuferschutzmaßnahmen einführen, um Verkäufern auf der Plattform mit Problemen wie betrügerischen Rückgaben und falschen Ansprüchen von Käufern zu helfen. Händler hätten in der Vergangenheit zu wenig Unterstützung erhalten und der Schutz-Fokus lag zu sehr auf dem Käufer. Das soll sich nun ändern.

Bob Kupbens, eBay VP von Seller & Marketplace Operations, enthüllte die Pläne während eines Neujahrspodcasts, bei dem er und Scott Cutler, Senior Vice President of the Americas, über die Performance des Marktes im Jahr 2018 diskutierten und auf 2019 blickten.

„Es gibt eine große Sache, von der Sie 2019 mehr hören werden: Vertrauen“, so Kupbens, und (...), dass wir Ihnen vertrauen, wenn Sie ein guter Verkäufer sind.

Empfehlung: 5 Shop-Elemente für mehr Vertrauen & höhere Konversionsraten

Scott Cutler bestätigte, dass Änderungen bezüglich des Verkäuferschutzes auf dem Weg waren, obwohl er keine Details angab. Aus politischer Sicht werde sich eBay im neuen Jahr auf den Schutz der Verkäufer konzentrieren:

„Uns ist klar geworden, dass es unsere Verkäufer sind, die eBay mit Energie versorgen, und ich denke, dass viele unserer Verkäufer es so empfunden haben, als ob wir das Pendel zu weit in Richtung der Käufer geschwungen hätten.

Tolle Nachrichten also für alle Online-Händler, die auf eBay verkaufen.

46% der britischen Käufer waren zu Weihnachten preissensibler

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Eine neue Studie von SAS hat ergeben, dass die britischen Käufer preisempfindlicher waren als noch vor einem Jahr. Das bedeutet, dass sie mehr Zeit damit verbracht haben, die besten Angebote der verschiedenen Shops zu recherchieren.

In einer Umfrage unter 2.000 britischen Käufern wurden 46% als preissensibel befunden, während nur 12% als weniger preissensitiv eingestuft wurden.

Trotz diesem Ergebnis scheint es, dass die Shopper nicht vor Ausgaben zurückschrecken, denn 23% der Befragten gaben an, etwas mehr für Geschenke auszugeben als im Vorjahr – Verglichen mit nur 15%, die sagten, dass es etwas weniger sein wird. Doch nicht nur das: 10% gaben an, dass sie planen, in der Weihnachtszeit deutlich mehr Geld auszugeben.

Trotz der Bedeutung des Preises können sich die Shopbetreiber nicht einfach auf diesen Faktor verlassen, um die Käufer anzuziehen. 22% der Kunden sehen Rabatte als Hauptmotiv für ihre Kaufentscheidung, aber 11% bevorzugen immer noch Komfort statt Preis. Inzwischen bevorzugen 19% die kostenlose Lieferung, und 13% werden durch Blitz-Verkäufe zum Kauf motiviert.

Viel los bei Pinterest

Pinterest

Bei der in 2010 gegründeten Bilder-Suchmaschine ist viel los. In 2017 erzielte das Unternehmen bereits einen Umsatz von 500 Millionen Dollar. Und 2018 war von vielen Neuerungen, Verbesserungen und einem starken Nutzerzuwachs geprägt.

Aktuell testet Pinterest Karussell-Postings und erlaubt Werbetreibenden in immer mehr Ländern Werbung zu schalten.

Doch nicht nur das. Dem Wall Street Journal zufolge, könnte Pinterest Anfang 2019, neben Uber und AirBNB, den Börsengang wagen.

Lese-Empfehlung: 5 Tipps, zur Neukundengewinnung mit Pinterest

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