44% der Shopper brechen den Kaufprozess, wegen langsamen Versand ab | E‑Commerce kompakt #36

In dieser Ausgabe erfahren Sie, warum Sie die Kaufkraft internationaler Kunden nicht unterschätzen sollten, warum Online-Shopper oft den Kauf abbrechen und worauf Sie achten müssen, damit Ihr Shop bei Google gefunden wird. Viel Spaß!

58% der Online-Shopper sind bereit mehr Produkte international zu shoppen

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Bei einer Umfrage von mehr als 3.500 Online-Shoppern aus sieben Ländern – Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Japan, Australien, Singapur und den USA – stellte sich heraus, dass 58% der Shopper mehr internationale Produkte online kaufen würden, wenn sie auf die Marken aufmerksam gemacht würden.

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Die von Rakuten Marketing durchgeführte Studie ergab, dass das internationale Kaufinteresse unter den 18-34jährigen am größten ist. So gaben 67% der befragten Shopper an, dass sie daran interessiert sind, international einzukaufen.

Online-Shopper aus den asiatisch-pazifischen Ländern zeigten das größte Interesse an internationalen Produkten (65%), während 99% der Verbraucher aus Singapur angaben, bereits Waren aus einem anderen Land gekauft zu haben.

Whitepaper: Crossborder

44% der Shopper brechen den Kaufprozess aus diesem Grund ab

Der kürzlich veröffentlichte Fulfillment-Bericht 2019 Click, Ship & Return von Internet Retailer beschäftigt sich detailliert mit den neuesten Richtlinien, Kosten und Trends im Versand und der Lieferung von E-Retailern ein.

Die Daten der Studie wurde durch geheime Käufertests bei 52 Online-Händlern und eine Verbraucherumfrage mit mehr als 1.000 Online-Befragten gesammelt.

So wurde festgestellt, dass 44% der Online-Shopper eine Bestellung nicht abgeschlossen haben, weil sie nicht schnell genug ankommen würde.

55% der Top-1000-Einzelhändler, die von Internet Retailer getestet wurden, bieten eine Lieferung am nächsten Tag an, während 47% der Top-1000-Shops Buy Online, Pick Up In-Store anbieten.

Die Studie zeigt weiter, wie wichtig die Liefergeschwindigkeit für Verbraucher, die online einkaufen, geworden ist und wie viel Unternehmen zu verlieren haben, wenn sie diese hohen Erwartungen nicht erfüllen können.

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Ladegeschwindigkeit ist ein Ranking-Faktor

Bereits vor einiger Zeit hatte Google verlauten lassen, dass die Ladegeschwindigkeit einer Webseite ein wichtiger Ranking-Faktor für die Positionierung in den mobilen Suchergebnissen werden wird.

Nachdem die Desktop-SERPs schon lange von dem Speed-Faktor beeinflusst wurden, sind nun auch die Ergebnisse auf dem Smartphone dran.

Das Speed Update ist eines von vielen Google Updates, die das Ziel haben die Nutzererfahrung zu verbessern.

Denn es steht außer Frage, dass schnelle Webseiten für mehr Nutzerzufriedenheit sorgen und für jeden Shopbetreiber ein wichtiger KPI sein sollte.

Und Nutzersignale sind wiederum wichtig für gute organische Rankings.

Wie lange brauchen Ihre mobilen Seiten, um zu laden?

Probieren Sie es doch mal direkt aus mit Google Page Speed Insight!

Unter 3 Sekunden?

Dann herzlichen Glückwunsch!

Die durchschnittliche Ladegeschwindigkeit liegt laut einer Studie aktuell bei 22 Sekunden. Bei Wartezeiten über 3 Sekunden brechen die meisten User allerdings ab.

Da Google in den letzten Jahren immer mehr Wert auf Nutzerfreundlichkeit gelegt hat, ist es nur logisch, dass die Ladezeit eine direkte Auswirkung auf die Rankings haben kann.

Welche Seiten sind vom Page Speed Update betroffen?

Erst einmal keine Panik! Betroffen sind Seiten mit sehr schlechten Ladegeschwindigkeiten. Nur diese Seiten werden tendenziell schlechter ranken.

Was weiterhin wichtig bleibt: Gibt es trotz langsamer Ladezeit übermäßig gute Nutzersignale weil der Content auf der Seite besonders gut ist, kann die Seite noch immer gut gefunden werden.

Rankings werden immer von mehreren Kriterien bestimmt.

Trotzdem soll bei der Webseiten-Erstellung am besten von Anfang an auf gute Performance geachtet werden, um die Nutzung so einfach wie möglich machen zu können.

Grundlagen zu schnellen Ladezeiten

Mit folgenden Tipps können Sie Ihre Webseite schneller machen:

  1. Weiterleitungsschleifen vermeiden

  2. Möglichst nur ein CSS-Stylesheet verwenden

  3. Leerzeichen in CSS und Javascript-Dateien vermeiden

  4. CSS und Javascript-Dateien am Ende laden lassen

  5. Bilder komprimieren, um Dateigröße einzusparen

  6. Unnötiges im Quellcode vermeiden (z. B. zu viele Kommentare, Formatierungen ohne Inhalt, etc.)

  7. Browser Caching aktivieren

Im kostenlosen Whitepaper SEO für Online-Shops finden Sie noch weitere Tipps zur Optimierung.

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