Das sind Deutschlands beste Online-Shops | E-Commerce kompakt #19

In der 19. Ausgabe E-Commerce kompakt erfahren Sie, welche Online-Shops zu den besten in ihrer Kategorie gekrönt wurden, warum Visual Shopping immer wichtiger wird und wie sich die Pandemie auf den Online-Handel auswirkt.

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Das sind Deutschlands beste Online-Shops

15.000 Kundenbewertungen von 130 Online-Shops aus 8 Branchen. Bereits zum neunten Mal kürt das ECC Köln in Zusammenarbeit mit dotsource die Top Online-Shops Deutschlands aus Kundensicht.

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Den ersten Platz konnte sich auch in diesem Jahr Musikhaus Thomann sichern.

Es gelingt den Franken, ihre Kunden nachhaltig zu begeistern und sich mit insgesamt hohen Bewertungen die Krone zu sichern.

Aktuell verdrängt der Aufsteiger QVC.de den Platzhirsch Amazon auf den dritten Platz und sichert sich damit die Silbermedaille.

Der Drittplatzierte aus dem letzten Jahr, Zooplus, fällt in diesem Jahr somit aus den drei am besten bewerteten Online-Shops hinaus. Jedoch nur haarscharf, wie sich an den Punkten erkennen lässt.

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Mit Baur zieht in diesem Jahr ein weiterer Generalist in die Top-10 ein.

Mittlerweile fünf Generalisten befinden sich im Ranking, darunter zwei in den Top 3. Somit ist es Zeit, sich diese im Verlauf ein wenig genauer anzusehen.

So viel sei verraten, Amazon ist nicht mehr überall das Maß aller Dinge.

Interessant in diesem Jahr ist das enge Feld der Top-10:

Vor allem ab dem fünften Platz liegen die Ergebnisse des Performance-Indexes der Online-Anbieter nur geringfügig auseinander.

So scheinen es alle zehn Online-Anbieter zu verstehen, die Bedürfnisse ihrer Kundschaft zu befriedigen. Jedoch nur einige Anbieter bringen es fertig, ihre Kundschaft zu begeistern.

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Die ganze Studie finden Sie hier.

60Prozent der Pinterest-Nutzer*innen verwenden die App als Shopping-Inspiration, 41Prozent nutzen die App sogar im lokalen Geschäft

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Visuelle Plattformen wie Pinterest und Instagram eignen sich für Nutzer*innen hervorragend, um neue Produkte zu entdecken und sich inspirieren zu lassen.

Die Nutzerzahlen zeigen, dass diese Apps mittlerweile eine große Rolle im E-Commerce spielen.

So hat Pinterest eine Studie veröffentlicht, in der analysiert wurde, wie sich die Nutzer*innen auf der Plattform verhalten. Es stellte sich heraus, dass 60Prozent der Pinner*innen die App nutzen, um neue Produkte zu entdecken.

Im Vergleich: Andere Suchmaschinen werden dafür nur von 48 Prozent der befragten Personen genutzt, andere Social Media Plattformen sogar nur zu 35 Prozent.

Besonders erstaunlich ist, dass 41 Prozent der Pinterest-Nutzer*innen die App sogar nutzen, wenn sie lokal einkaufen.

Lese-Tipp: 5 Tipps zur Kundengewinnung über Pinterest

Ähnlich verhält es sich mit Instagram.

46Prozent der Instagram-Nutzer kauften ein, nachdem sie ein Produkt auf Instagram gesehen haben

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Noch bevor Instagram Checkout, ein Feature, mit der Benutzer*innen Produkte direkt über ihre Instagram-Feeds kaufen können, eingeführt wurde, haben bereits viele Marken und Online-Shops ein Profil auf der Plattform aufgebaut.

Doch wie sehr Instagram bereits das Einkaufsverhalten beeinflusst, zeigt eine von Facebook veröffentlichte Studie:

Nach dem Betrachten eines Produkts auf Instagram gaben 46Prozent der befragten Nutzer*innen an, online oder offline einen Einkauf getätigt zu haben; immerhin 37Prozent besuchten dafür ein Fachgeschäft.

Es wurden noch keine Statistiken darüber veröffentlicht, wie Nutzer*innen mit Instagram Checkout interagieren, aber es ist klar, dass soziale Netzwerke wie Instagram für viele Verbraucher bereits Teil der Shopping-Erfahrung sind.

Pandemie kurbelt Online-Geschäfte an

Seit Ende März steigen die Online-Transaktionen in Deutschland um zweistellige Prozentwerte im Vergleich zum Vorjahr.

In der 16. Kalenderwoche erreichte die Veränderung einen Wert von ungefähr 61 Prozent. Dies geht aus, anhand von Aktivität bei Online-Geschäften gemessenen Daten des Statistischen Bundesamt hervor.

Als direkte Auswirkung der Corona-Krise trugen die Ladenschließungen dazu bei, dass sich viele vorher physische Transaktionen auf das Online-Geschäft verschoben.

Was vor den Kontaktbeschränkungen noch persönlich gekauft wurde, wird nunmehr an die Haustür bestellt.

Viele Online-Shops verbuchten Bestellungsanstiege wie sie in der Vorweihnachtszeit üblich sind. Zudem verbrachten die Bürger*innen Deutschlands in den vergangenen Monaten mehr Zeit in den eigenen vier Wänden.

Infografik: Pandemie kurbelt Online-Geschäfte an | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

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