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Instagram und Facebook bauen Shopping-Features aus I E-Commerce kompakt #34

28.08.2020, 3m

Online-Shopping in sozialen Medien ist auf dem Vormarsch. Instagram und Facebook haben dafür in den USA neue Features gelauncht, die auch bald in Europa das Einkaufsverhalten nachhaltig verändern könnten. Diese und weitere spannende Meldungen erwarten Sie in der 34. Ausgabe von E-Commerce kompakt.

Social Media ist längst ein relevanter Shopping-Kanal für Kundinnen und Kunden geworden. Auf Instagram können bereits Produkte in Bildern getaggt werden. Über diese Verlinkung gelangen Nutzerinnen und Nutzer auf die Produktseite des Shops. Haben sich soziale Medien in den letzten Jahren immer mehr zur Werbeplattform entwickelt, so steht nun der nächste Schritt zur Verkaufsplattform an.

In-App Checkout auf Instagram

In den USA hat Instagram kürzlich für alle Unternehmensprofile den „In-App Checkout“ ausgerollt. Es braucht also keinen Link mehr auf eine Produktseite des Online-Shops, sondern der Einkauf kann direkt auf Instagram erfolgen. Die Einbindung des Shops erfolgt über Shopsoftware-Systeme wie Shopify oder BigCommerce. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie auf den Hilfeseiten von Instagram.

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Shopping Tab auf Facebook

Auch auf Facebook entsteht die Möglichkeit für Kundinnen und Kunden, direkt auf der Seite, bzw. in der App, einzukaufen. Dafür sorgt der neue „Shopping Tab“, den Facebook ebenfalls zunächst nur in den USA gelauncht hat.

Beim Shopping Tab handelt es sich um einen neuen Menüpunkt mit der Bezeichnung „Shop“. Wie das aussieht, können Sie sich in diesem Artikel anschauen.

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Corona beschleunigt Social Commerce

Ein Grund für die aktuelle Veröffentlichung der Shopping-Features auf Instagram und Facebook ist die Corona-Pandemie, die die Online-Wirtschaft angekurbelt hat. Facebook und Instagram möchten digitales Einkaufen vereinfachen und lokale Händler dabei unterstützten, online ihr Überleben zu sichern.

Zwar sind die neuen Features zunächst nur in den USA erhältlich, die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass nach einer Testphase im Ursprungsmarkt der sozialen Medien viele Features in Europa ausgerollt worden sind.

Es darf also auch für den europäischen Markt mit neuen Einkaufsmöglichkeiten unter dem Motto „Social Commerce“ gerechnet werden.

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QR-Code als Link zum Instagram-Profil erstellen

Der QR-Code galt lange Zeit als angestaubte Technik, aber Totgesagte leben bekanntermaßen länger. Während der Corona-Pandemie erlebt der QR-Code einen zweiten Frühling, z.B. als kontaktlose Möglichkeit, im Restaurant die Speisekarte aufs eigene Handy zu holen oder seine Kontaktdaten in einem Formular zu hinterlassen.

Nun hat Instagram eine einfache Möglichkeit geschaffen, einen QR-Code zu erstellen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer über die Scan-Funktion das Profil aufrufen können. Der Scan funktioniert nicht nur über die Instagram-Kamera, sondern auch über Kameras von Drittanbietern.

Ein einfaches Anwendungsbeispiel: Auf dem Flyer eines Online-Shops ist der QR-Code aufgedruckt mit dem Hinweis „Besuchen Sie auch unser Instagram-Profil“. Mit einem kurzen Scan über die Kamera des Handys rufen Nutzerinnen und Nutzer das Profil auf. Haben sie kein eigenes Instagram-Konto, werden sie automatisch auf die Webversion des jeweiligen Instagram-Profils umgeleitet.

Den Punkt „QR-Code“ erreichen Sie im Menü mit den drei Balken, das sich oben rechts in Ihrem Instagram-Profil befindet.

Gewohntes Facebook-Design verschwindet im September

Vielleicht haben Sie es schon per Pop-up mitbekommen: Ab September kann die gewohnte Desktop-Ansicht von Facebook nicht mehr genutzt werden. Dann ist nur noch ein Surfen im neuen Layout möglich. Das neue Layout ist schlichter und wartet mit einer größeren Schrift auf. Das soll die Seitennavigation vereinfachen. Ebenso wird es einen Dark Mode geben.

Ob Ihnen das neue Layout persönlich gefällt oder nicht, Sie sollten sich auf jeden Fall rechtzeitig damit vertraut machen. So können Sie alle Funktionen optimal für Ihren Facebook-Auftritt nutzen.

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