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Überraschendes Google Update | E-Commerce kompakt #49

10.12.2020, 4m

In der 49. Ausgabe schauen wir uns ein überraschendes Google Update an und verraten Ihnen, wo und wie Ihre Kundschaft aufgrund von Corona nun einkauft. Viel Spaß!

Neues Google Update

Google hat vor ein paar Tagen ein neues Core-Update veröffentlicht – ein Update, auf das viele Seitenbetreiber und SEOs seit Mai diesem Jahres sehnlichst gewartet haben.

Viele Betroffenen beschweren sich über den Zeitpunkt des Updates und prangern Google an, dass es unverantwortlich wäre, die Suchergebnisse kurz vor Weihnachten noch mal so durchzumischen. Besonders nachdem Matt Cutts (Google) verlauten ließ, Updates vor den Feiertagen so gering wie möglich zu halten.

Was Sie über das December 2020 Core Update wissen müssen

Jan Grundmann (Search Metric) schreibt: Der Rollout des Updates dauert laut Google noch an, daher sind die Analysen und Schlussfolgerungen noch nicht abschließend. Das wissen wir bislang über das December 2020 Core Update:

  1. Der Rollout ist am 3. Dezember 2020 gestartet und wird laut Google 1 – 2 Wochen dauern. Die kompletten Auswirkungen werden also erst danach sichtbar sein.

  2. Wie bereits bei den letzten Updates, gibt es deutliche Veränderungen in den Rankings in typischen Bereichen rund um E-A-T (Expertise, Authority und Trust). Hier hat Google erneut an bestimmten Schrauben gedreht

  3. Das Dezember-Update wirkt sich also wie auch das letzte Core Update im Mai 2020 auf sensitive E-A-T-Branchen wie Health, Finance, Educations, aber auch auf Webseiten aus den Bereichen Dictionaries, E-Commerce und Travel und Jobs aus.

  4. Vom Dezember-Update von Google sind vor allem Webseiten mit Thin Content und einer schwächeren Brand getroffen.

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Social Commerce auf dem Vormarsch

Gerade während der Pandemie müssen viele lokale Geschäfte und Dienstleister*innen versuchen, neue Absatzwege zu erschließen. Eine aktuelle Umfrage von Greven Medien verdeutlicht: Social Commerce ist auf dem Vormarsch.

Hier die wichtigsten Insights aus der Studie (Repräsentative Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH für Greven Medien unter 2015 Personen ab 18 Jahren vom 6. bis 9.11.2020):

Facebook weiterhin Kanal Nummer 1 für Social Commerce

  • Knapp ein Drittel der Deutschen hat schon einmal über Social Media-Kanäle eingekauft.

  • Über Facebook haben 16 Prozent der Deutschen schon einmal eingekauft, gefolgt von WhatsApp und Instagram (jeweils 12 %).

  • Das Videoportal YouTube wurde bereits von jedem zehnten Deutschen für Shopping genutzt.

  • Pinterest (3 %), Twitter (3 %), Snapchat (2 %) und Tiktok (2 %) haben im Jahr 2020 noch keine signifikante Reichweite im Bereich E-Commerce.

  • Zwei Drittel der Deutschen haben noch nie Einkaufsangebote über Social Media genutzt (66 %).

Frauen shoppen über Facebook und Instagram – Männer nutzen überdurchschnittlich oft WhatsApp, YouTube und Twitter

Auffällig sind eindeutige Geschlechterpräferenzen beim Einkauf über Social Media:

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  • Während Frauen am meisten über Facebook (18 %) und Instagram (13 %) einkaufen, shoppen Männer überdurchschnittlich häufig über WhatsApp (14 %) und YouTube (12 %).

  • Auch Twitter (4 %) und Snapchat (3 %) kommen bei den männlichen Usern für das Online-Shopping in Frage, während Frauen diese Kanäle dafür fast gar nicht nutzen (letztere jeweils 1 %).

  • Frauen kaufen über Social Media vorzugsweise Mode, Schmuck, Accessoires und Kosmetik ein, während Männer sich auf Elektronik, Tickets, Gutscheine, Haushaltswaren und Musik konzentrieren. Diese Tendenz zeigt sich auch allgemein im Online-Shopping.

Deutsche kaufen Mode über Social Media - großes Potenzial für Bücher und Gutscheine

Greven Medien ging ebenso der Frage auf den Grund, was die Internetnutzerinnen und -nutzer in Deutschland über Social Media einkaufen.

  • Die Top-Produktgruppe ist laut der aktuellen Studie eindeutig Mode: 16 Prozent der Befragten haben schon einmal Kleidung über einen Social Media-Kanal eingekauft.
  • An zweiter Stelle überzeugen Schmuck und Accessoires (11 %) sowie Bücher (11 %) und Kosmetik (11 %), gefolgt von Tickets/Eintrittskarten (10 %) und Gutscheinen (9 %).

Mehrheitlich abgelehnt wird der Kauf von Medikamenten und Lebensmitteln:

  • 66 Prozent der User können sich nicht vorstellen, diese über Social Media-Plattformen zu kaufen.

  • Auch die Produktgruppen Lebensmittel (64 %), Reisen (58 %) und Dienstleistungen (56 %) sowie Möbel und Designobjekte (52 %) möchten viele User nicht über die sozialen Medien kaufen.

Am meisten Potential haben Bücher und Gutscheine: Fast die Hälfte der Deutschen können sich vorstellen, in Zukunft Bücher (49 %) und Gutscheine (46 %) via Social Media einzukaufen.

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Corona hat jeden Zehnten zum Social Shopper gemacht

Auch wenn 61 Prozent der Deutschen angeben, ihr Online-Einkaufsverhalten durch Corona nicht verändert zu haben, kauft jede*r Dritte verstärkt online ein. Außerdem hat fast jeder zehnte Befragte (9 %) während der Corona-Krise das erste Mal oder verstärkt über Social Media geshoppt.

Gerade Männer haben, ausgelöst durch Corona, zum ersten Mal auf Social Media-Kanälen eingekauft (5 % im Vergleich zu 2 % bei den Frauen).

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