CPC-Kosten auf Allzeithoch. E‑Commerce kompakt #28

04.08.2017, 6m

Ein unerfreuliches Thema für alle Werbetreibenden: Die Kosten für AdWords-Klicks steigen immer weiter an. Mehr Informationen finden Sie in der 28. Ausgabe von E‑Commerce kompakt. Weitere Themen sind neue Jobs durch AI“, „die Butlers-Rettung" und eine interessante Studie zu „E-Commerce im Jahr 2027“. Viel Spaß beim Lesen!

E-Commerce Kompakt

CPC Kosten auf Allzeithoch

In dem Q2 Report von iProspect wurden die Daten von über 1.800 AdWords-Accounts analysiert und ausgewertet. Das Ergebnis: Die CPC-Kosten stiegen auch im zweiten Quartal 2017 immer weiter.

Weiterhin fand iProspect heraus, dass die Impressionen und Klick-Raten im Jahresvergleich deutlich gesunken sind — 16% weniger Impressionen, 27,5% weniger Klicks. Das bedeutet, dass Werbetreibende mehr Werbebudget für weniger Klicks (und somit Umsatz) ausgeben.

Haben Sie dies in Ihren Analysen auch schon gemerkt? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!

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AI sorgt in den 15 Jahren für über 2 Millionen neue Jobs

PwC geht davon aus, dass ca. 30% der Arbeitsstellen in Großbritannien durch Artificial Intelligence (Künstliche Intelligenz) ersetzt werden. Besonders betroffen: Transport, Support, Produktion — und viele weitere Branchen, die es noch gar nicht ahnen.

In einer anderen Studie von Joblift wurde jedoch analysiert, wie viele neue Jobs die rasche Entwicklung von AI mit sich bringt. In den letzten 12 Monaten wurden 136,939 Jobangebote veröffentlicht, die mit AI und Automatisierung zusammen hängen. Die Zahl der Jobs in diesem Bereich steigt mit ca. 0.06% monatlich an.

Auf Basis dieser Berechnung werden in den nächsten 15 Jahren rund 2,5 Millionen neue Arbeitsstellen im Bereich AI, Automatisierung und Robotik entstehen. Was erst nach einer beeindruckenden Anzahl neuer Jobs aussieht, ist im zweiten Blick eher ernüchternd. Denn die neu geschaffenen Jobs machen nur 19% der verlorenen Jobs wieder gut.

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Butlers soll gerettet werden

Das die Einrichtungskette Butlers pleite gegangen ist, sollte jeder in der E-Commerce-Branche mitbekommen haben. Die Wendung, die sich jetzt ereignet hat überrascht jedoch viele.

Denn Butlers, so haben sich die Gläubiger des Unternehmens mit großer Mehrheit geeinigt, soll mit Hilfe eines Insolvenzplans gerettet werden und so ein Großteil der Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Das Unternehmen, welches weiterhin von dem Gründer Wilhelm Josten weitergeführt werden soll, beschäftigte rund 900 Mitarbeiter in 94 Filialen, dies soll nun auf 74 Filialen und 800 Mitarbeiter reduziert werden.

Das Insolvenzverfahren soll planmäßig Ende August aufgehoben werden.

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Amazon gegen Verbraucherschutz

Schein-Rabatte und die Irreführung von Käufern, das wird Amaaon von der Verbraucherschutzorganisation Consumer Watchdog vorgeworfen.

“Eine Überprüfung von etwa 1.000 Produkten auf der Amazon-Webseite im Juni hätte ergeben, dass knapp die Hälfte davon bei Rabatt-Angaben von Listenpreisen aus­gehe. Bei 61 Prozent der Angebote konnte aber nachgewiesen werden, dass Amazon in den drei Monaten davor die Produkte bereits deutlich unter dem Listenpreis verkauft hatte. Viele der prozentualen Rabattangaben entsprächen daher nicht der Realität.”, schreibt winfuture.

Es bei weitem nicht das erste Mal, dass dem Unternehmen solche Anschuldigungen vorgeworfen werden. Die Stellungnahme sieht meist, wie auch in diesem Fall, sehr ähnlich aus:

Die Ergebnisse der Studie sind falsch(…). Amazon würde für die Kalkulation der Rabatte die Referenzpreise der Hersteller mit aktuellen Preisangaben auf Amazon und auch anderen Händlern heranziehen,(…).

Bis dieser Fall geklärt ist und Amazon mit der unlauteren Geschäftspraxis aufhört, fordern die Verbraucherschützer, dass die Federal Trade Commission dem Zusammenschluss von Amazon und Whole Foods nicht zustimmt.

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Die Zukunft des E-Commerce (Infografik)

In einer Studie von ComMedia, die speziell E-Commerce im Bereich Mode im Fokus hatte, wurden insgesamt 3000 Konsumenten aus den USA, China und Deutschland befragt, was Sie in der Zukunft von E-Commerce erwarten.

Herausgekommen ist eine sehr interessante Infografik, auf der Sie die Daten und Antworten der Befragten herausfinden können. Besonders der Letzte Punkt zum Thema Datenspeicherung zeigt deutlich, wie anders deutsche Online-Shopper ticken.

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Quelle: obs/CoreMedia AG

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