Google Chrome: Nicht sicher-Warnung. E-Commerce kompakt #31

Google geht mit dem neuen Update des Chrome Browser weiter Richtung Sicherheit im Internet, ein wichtiges Amazon-Patent läuft aus und eine Kooperation, die E-Commerce in der Zukunft grundlegend verändern könnte. Dies und mehr in der 31. Ausgabe von E-Commerce kompakt. Viel Spaß beim Lesen!

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Google Chrome und das Nicht Sicher-Update

Am 30.05.2017 berichteten wir bereits von den Plänen, die Google für seinen Chrome Browser hat (Google & HTTPS). In Deutschland wird Chrome von ca. 25% genutzt.

Der Such-Gigant Google befand knapp zwei Drittel des Internets für unsicher und setzte damit ein deutliches Zeichen an alle Webseitenbetreiber, die bisher auf HTTPS verzichtet haben.

Mit dem Chrome Update 62, welches im Oktober 2016 live gehen wird, erwartet Sie als Chrome-Nutzer eine Warnmeldung, wenn Sie eine Webseite aufrufen, die nicht sicher ist, und auf dieser Daten eingeben wollen.

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Das sieht dann in Aktion so aus:http-search.gif

Wie Sie als erfahrener Shopbetreiber wissen, ist das Vertrauen einer der wichtigsten Faktoren im E-Commerce und eine Nicht Sicher-Warnung wird Kunden verschrecken. Das bedeutet, dass Sie Ihren Online-Shop umgehend (zur Not mit der Hilfe eines Experten) auf den HTTPS-Standard setzen sollten.

Wenn Sie sich einen Artikel wünschen, der sich detaillierter mit dem Thema befasst, lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!

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Das 1-Click-Kauf-Patent läuft aus

Das Patent Nr. 5.960.411 wurde 12. September 1997 von Jeff Bezos, dem Amazon-Gründer, und drei Kollegen beantragt. Das Patent hat den Onlinekauf mit nur einem einzigen Klick möglich gemacht.

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Nach 20 Jahren erlischt das umstrittene Schutzrecht, wodurch sich das Bezahlen in vielen Online-Shops von US-Anbietern fortan deutlich einfacher gestalten dürfte. So kurz vor dem Weihnachtsgeschäft könnte sich diese Entwicklung als äußerst lukrativ herausstellen.

Amazons in den USA noch einige Wochen geschützte 1-Click-Technik speichert Kundendaten mit Hilfe von Cookies und vereinfacht so die Bestellung. Das hört sich einfach an und nicht nach einer patentwürdigen Erfindung. Trotzdem überlebte das Schutzrecht ein Einspruchverfahren sowie eine gerichtliche Klage von Konkurrenten zumindest eingeschränkt, berichtet Heise.

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59% der Instagram Stories führen zum Einkaufswagen

Eine neue Untersuchung von Klear zeigt, dass rund 59% der Instagram Stories von Marken und Online-Shops direkt zum Einkaufswagen oder Produktseiten führen.

Der Fokus liegt also deutlich darauf den Umsatz durch den Einsatz von Instagram Stories zu erhöhen. Das nur 23% der Händler von ihren Stories aus auf andere Soziale Plattformen verlinken und nur 10% der Links auf Blogposts zeigen, unterstreicht diese These.

Des weiteren wurde herausgefunden, dass 36% der Instagram Stories eine Form von Produktreklame enthielten. 22% der analysierten Stories zeigten einen Blick Hinter die Kulissen und ganze 14% enthielten Influencer-Content.

New Call-to-action

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Für 88% der Shopper ist die Liefergeschwindigkeit wichtiger als...

die Marke oder der Preis des Produktes. Das stellte sich in einem Report von Salmon heraus. Ebenso fand Salmon heraus, dass...

  • 57% der Konsumenten der Meinung sind ein besseres digitales Verständnis zu haben als die Online-Händler bei denen Sie bestellen
  • 60% der Online-Shopper lieber bei digital innovativen Händlern einkaufen würden

Dieser Report stellt die immense Wichtigkeit heraus, dass Shopbetreiber unbedingt  am Ball bleiben müssen, wenn es um das Thema Innovation geht, damit Kunden weiterhin loyal bleiben und auch in Zukunft bestellen.

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Google kooperiert mit Walmart

Eine strategische Partnerschaft, um einen gemeinsamen Konkurrent zu trotzen: Amazon. Der Feind meines Feindes ist mein Freund, titelt die New York Times.

Bisher konnten die Waren von Walmart nur in den lokalen Geschäften und auf der eigenen Webseite gekauft werden. Doch nun können die Waren auch auf Google Express, dem hauseigenen Online-Marktplatz, erworben werden.

Die beiden Unternehmen ließen verlauten, dass der Fokus auf dem Online-Shopping der Zukunft liegt und weniger auf der aktuellen Situation. So erkannte Google den Trend, dass Walmart-Kunden Produkte über Google Home nachbestellen wollen.

Schon jetzt können Walmart-Kunden ihr Konto mit Google verbinden, dem Internet-Giganten so ermöglichen das Kaufverhalten zu studieren und in Zukunft vorherzusagen, welche Produkte sie brauchen.

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Lesetipp der Redaktion

5 Tipps, um die E‑Mail‑Öffnungsrate zu verbessern

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E-Mail-Marketing gilt weiterhin als eine der effektivsten Marketing-Methoden. Die eigenen Kunden per Mailing über neue Produkte oder besondere Angebote zu informieren, kann für ein Umsatzplus sorgen. Doch viele E-Mails werden gar nicht erst geöffnet... weiterlesenfazit-blogpost.png

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