Mobil oder Desktop: Wo wird geshoppt? E‑Commerce kompakt #39

20.10.2017, 5m

Wo kaufen Online-Shopper wirklich ein? Am Desktop oder mit Hilfe eines Mobilgeräts? Die Antwort auf diese Frage und viele weitere interessante Themen finden Sie in der 39. Ausgabe von E-Commerce kompakt! Viel Spaß beim Lesen! 

blogTitle-mobile_oder_desktop.jpgMobil oder Desktop: Wo wird geshoppt?

Wo wird wirklich eingekauft? Auf dem Desktop oder doch auf dem Smartphone? Die Antworten auf diese Fragen bietet eine Studie von Qubit.

Seit Anfang des Jahres wurden die Daten von 35 Fashion- und Kosmetik-Marken analysiert. Es zeigte sich, dass 45,87% der Besucher die Shops auf dem Desktop durchstöbern und 44,7% dafür ein Mobilgerät nutzen -- hier gibt es also keinen gravierenden Unterschied.

Jedoch wurde herausgefunden, dass Mobile Commerce immer noch deutlich schlechter abschneidet als das klassische Shoppen vom Desktop aus, wenn es um die Themen Konversion und Umsatz geht.

So liegt die durchschnittliche Konversionrate auf dem Desktop bei 3,35%, wohingegen sie bei Mobilgeräten bei niedrigen 1,61% liegt.

Ähnlich verhält es sich bei der KPI Umsatz pro Besucher. Der Umsatz pro Besucher ist mehr als doppelt so hoch, wenn ein Kunde den Shop per Webseite besucht (£6.10 pro Desktop-Besucher; £2.66 pro Mobile-Besucher).

Doch nicht nur das: Ebenso schauen sich Desktop-Besucher mehr Produkte an -- so werden ca. 18 Produkte auf dem Desktop betrachtet und nur ca. 14 auf mobilen Geräten.fazit-blogpost.png

Die Sache mit den Fake-Influencern

Influencer Marketing ist eines der Buzzwörter im Jahr 2017. Manche Marketer preisen es als Heiligen Gral des Online Marketings, andere verdammen diese Strategie wegen den schwarzen Schafen.

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Eine Analyse des SRF (Schweizer Radio und Fernsehen), bei der Schweizer Influencer unter die Lupe genommen wurden, zeigt: Je größer Influencer werden desto mehr falsche Fans haben sie.

115 Influencer wurden überprüft, besser gesagt die 7 Millionen Follower der Influencer, und das Resultat ist schockierend: Ganze 26-34% sind Fake-Follower.

Die nachfolgende Liste zeigt, dass es gravierende Unterschiede gibt. Bei einer Handvoll Influencern sind mehr als 50% der Follower keine Menschen, sondern Bots.

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Das ist ein Ausschnitt. Die gesamte Liste finden Sie hier.

Der Kauf von falschen Followern schädigt den Ruf... genauso, wie das Kaufen von guten Bewertungen. Da sind sich die meisten Influencer (mit wenigen Fake-Followern) einig.

Lesen Sie hier mehr zu dem Thema Influencer Marketing!fazit-blogpost.png

Facebook Video vs. YouTube

In der neusten Studie von Quintly wurden im Zeitraum Januar bis Juli 2017 ca. 187.000 Facebook Profile und über 7,5 Millionen Facebook Post analysiert.

Herausgefunden wurde, dass Facebook Native Videos (Videos, die direkt zu Facebook hochgeladen wurden) 530% mehr Kommentare produzieren als Videos, die zu erst bei YouTube hochgeladen und dann auf Facebook geteilt wurden.

Doch nicht nur die Kommentaranzahl ist bei Native Videos deutlich höher -- Facebook-Nutzer teilen Videos auch öfter (477% häufiger, um genau zu sein), wenn diese nicht von fremden Plattformen wie YouTube, Vimeo und Co. kommen.

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Facebook Adsfazit-blogpost.png726 Milliarden Transaktionen bis 2020!

In Capgeminis World Payments Report zeigt sich das Potential der digitalen Zahlungsarten. Bis zum Jahr 2020 soll die Anzahl der digitalen Zahlungstransaktionen auf 726 Milliarden ansteigen -- mit einem jährlichen Wachstum von 10,9%.

Der Grund für diese gigantische Zahl hat vor allem damit zu tun, dass auch Kunden des Offline-Einzelhandels neue, digitale Zahlungsarten nutzen wollen -- beziehungsweise in der Zukunft mit Hilfe des Smartphones zahlen wollen.

Der Report zeigt ebenso, dass rund 50% der Transaktionen, die aktuell mit Kreditkarte bezahlt werden, bis 2019 entweder per Smartphone oder Online beglichen werden.fazit-blogpost.png

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