Studie zeigt: Kunden stöbern offline, aber kaufen online? E-Commerce kompakt #41

Kaufen Kunden online, obwohl sie gerade im lokalen Geschäft stehen? Eine neue Studie gibt die Antwort. Weitere Themen dieser Ausgabe E-Commerce kompakt: Amazons Kampf gegen Fake-Shops, Echtzeitüberweisungen und vieles mehr. Viel Spaß beim Lesen!

Studie zeigt: Kunden stöbern offline, aber kaufen online

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In einer Studie von JDA & Centiro kam heraus, dass mehr als ein Viertel (27%) aller Smartphone-Besitzer die Preise der Produkte in stationären Ladengeschäften mit den Online-Preisen vergleichen.

Anschließend kaufen Konsumenten genauso häufig in dem Laden ein, wo sie sich gerade befinden, wie beim Online-Shop der Konkurrenz.

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E-Commerce-Anteil weiter auf Erfolgskurs

Zum vierten Mal legt ibi research eine Prognose zur Entwicklung des Einzelhandels in den nächsten Jahren vor und kommt zu dem Ergebnis, dass E-Commerce als Branche weiterhin auf steilem Erfolgskurs ist.

Laut der Prognose könnte der Anteil der Online-Umsätze am Einzelhandel bis zum Jahr 2023 auf 19,8% ansteigen – im Jahr 2016 lag der Anteil noch bei 9,1%.

Dieses Ergebnis basiert auf dem sogenannten „progressiven Szenario“ der Untersuchung, im „Basisszenario“  dem wahrscheinlicheren Fall – liegt dieser Anteil nur bei 15,5%.

„Berücksichtigt man, dass im Lebensmitteleinzelhandel der Online-Verkauf nahezu keine Rolle spielt, ergibt sich für den restlichen Einzelhandel (ohne Lebensmittel) bereits heute ein Online-Anteil am Umsatz von 14%“, sagt Holger Seidenschwarz, für die Studie verantwortlich und Handelsexperte bei ibi research.

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Amazons Zwei-Schritt-Verifizierung

Wir berichteten in einer vorangegangen Ausgabe von E-Commerce kompakt bereits über die Probleme Amazons die Fake-Shops auf dem eigenen Marktplatz zu unterbinden.

Nun soll eine Zwei-Schritt-Verifizierung, die schon bald Pflicht für Online-Händler sein wird, für mehr Sicherheit auf der eigenen Plattform sorgen und so die Kundenzufriedenheit steigern.

Bei der Verifikation ist also nicht mehr nur ein Passwort nötig, um sich erfolgreich einzuloggen, sondern zusätzlich wird ein Code an eine hinterlegte Mobil-Nummer versendet ähnlich dem Tan-Verfahren aus dem Online-Banking.

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Bildquelle Amazon

Bereits im Sommer hatte Amazon diese Änderung angekündigt. Der Stichtag war jedoch erst der 31. Oktober 2017. Was passiert, wenn ein Marktplatz-Händler die Änderung nicht aktiviert, ist noch unbekannt, da Amazon kein offizielles Statement gegeben hat.

Wir empfehlen Ihnen jedoch die Zwei-Schritt-Verifizierung schnellstmöglich zu aktivieren, um den Umsatz nicht zu gefährden, wenn Sie auf Amazons Marktplatz verkaufen.

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Paketversand: Lieferung am selben Tag oder am Wunschdatum?

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Überraschend: Das Kölner Marktforschungsinstitut YouGov fand heraus, dass ganze 28% der Online-Shopper längere Wartezeiten in Kauf nehmen, wenn Sie dafür den Ort und Zeit der Lieferung wählen können.

Jedoch bleiben Lieferungen am selben oder am nächsten Tag weiterhin wichtig. Besonders für Kunden in Ballungsgebieten bleibt die schnelle Lieferung eine wichtige Anforderung an Online-Shops und Paketzusteller.

„Die Ergebnisse unseres Reports zeigen: Same-Day-Delivery ist ein wichtiger Bestandteil des Service-Angebots der Dienstleister“, sagte Markus Braun, Head of Business Unit Reports bei YouGov. „Für den Wunschtermin werden aber durchaus Verzögerungen in Kauf genommen. Gleichzeitig stellt das zunehmende Paketaufkommen die Dienstleister vor die Herausforderung, das Bedürfnis der Kunden nach persönlicher, terminierter Zustellung zu befriedigen. Daher ist es wichtig, den richtigen Mix an Möglichkeiten zu bieten und die Zustellungsart genau auf die Zielgruppe anzupassen.“

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Echtzeitüberweisungen ab Ende November

„Echtzeitüberweisungen werden in einigen Jahren ganz normal sein.“ Am 21. November 2017 ist es soweit: Überweisungen passieren in Echtzeit. Anstatt bis zu zwei Tage warten zu müssen bis der Betrag gutgeschrieben wird, ist das Geld nun innerhalb von 10 Sekunden auf dem Konto. Diese Änderung gilt für Beträge bis zu einer Höhe von 15.000 Euro.

Das neue Verfahren wird erst nach und nach allen Bankkunden zur Verfügung stehen, doch die Aufregung in der Finanzindustrie und im Handel ist bereits groß. Manche sehen in der Echtzeitüberweisung, im Englischen „Instant Payments“ genannt, schon den entscheidenden Schritt hinein in eine bargeldlose Gesellschaft, berichtet Karsten Seibel von Welt.de.

„In einer Welt, in der E-Mails und WhatsApp-Nachrichten innerhalb von Sekunden rund um den Erdball geschickt werden, ist es für die junge Generation schwer nachvollziehbar, warum das mit Geld nicht funktionieren soll“, sagt Markus Jörg, oberster Zahlungsexperte der hessischen Landesbank Helaba.

Auch für den Online-Handel gibt es einen klaren Vorteil: Das Geld ist sofort da und die bestellten Produkte können schneller Versand werden.

Diese Zahlungs-Revolution ist jedoch nicht direkt für alle verfügbar. Die ersten Banken, die Echtzeitüberweisungen zum neuen Standard machen, sitzen vor allem in Italien und Spanien. In Deutschland wird die HypoVereinsbank den Anfang machen.

Ende kommenden Jahres wollen dann alle Banken dabei sein. Bei den Sparkassen ist der 10. Juli 2018 als das Startdatum gesetzt worden, ab dem die Überweisungen in Echtzeit erfolgen können.fazit-blogpost.png

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