Mobile triumphiert über Desktop. E‑Commerce kompakt #48

Es ist offiziell: Es wird mehr über mobile Endgeräte geshoppt als über Desktop. Online-Werbung zeigt positiven ROI, Bing wird beliebter und weitere interessante Themen in der 48. Ausgabe E-Commerce kompakt. Viel Spaß beim Lesen!

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Mobile überholt den Desktop beim Online-Shopping

Die Daten der globalen Zahlungsplattform Adyen belegen, dass die Verwendung von Mobilgeräten im E-Commerce seit Jahren global konstant gestiegen ist.

Im Januar 2016 wurden nur 34% der Online-Käufe über mobile Geräte erledigt, ein Jahr später lag die Zahl schon bei 43%. Jetzt wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht:

Smartphones und Tablets haben Desktopcomputer als beliebteste Technologie im E-Commerce abgelöst 52% der Käufe werden im weltweiten Durchschnitt per mobilem Endgerät getätigt. Deutschland hängt noch hinterher, jedoch sind es auch hierzulande immerhin schon 41,5%.

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Roelant Prins, Chief Commercial Officer bei Adyen, fasst zusammen, was der Mobile First Trend für Händler bedeutet:

„Je mehr Verbraucher zu Mobilgeräten greifen, umso mehr müssen Online-Händler ihren Check-Out-Prozess entsprechend anpassen. Im Durchschnitt lässt sich sagen, dass die Abbruchrate bei Online-Käufen auf Desktop-Geräten um 9 % höher ist als auf mobilen Endgeräten. Händlern bietet sich also eine wertvolle Gelegenheit, ihren Check-Out durch 1-Click-Bezahlungen, das Speichern von Kreditkartendaten, Nutzerprofile und dergleichen zu optimieren. Tun sie dies nicht, riskieren sie, von der Konkurrenz abgehängt zu werden.

Letzten Endes geht es beim Shoppen um positive Erlebnisse. Händler müssen sich darüber im Klaren sein, welches Einkaufserlebnis ihre Kunden erwarten, und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um diese Erwartungen zu erfüllen. Je vertrauter Verbraucher mit mobilen Zahlungsmethoden wie etwa den Facebook- oder WeChat-Messaging-Apps, Apple Pay oder Pay with Google werden, desto wichtiger wird auch die Rolle mobiler Endgeräte. Anbieter, die Kunden ein nahtloses Shopping-Erlebnis über mobile Web-Browser oder innerhalb von Apps anbieten, haben hier natürlich die besten Erfolgschancen.”

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Studie zeigt Effektivität von Online-Werbung

In einer IAB Studie wurde untersucht, wie sich Online-Werbung auf das Kaufverhalten auswirkt. Es stellte sich heraus, dass für jeden £1 der für Werbung ausgegeben wurde im Schnitt £1.94 in allen Supermärkten eingenommen wurde.

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Werbung auf Bing im Vergleich besser als Google AdWords

Der Marketing-Agentur MediaVision zufolge ist Bing ein nicht zu verachtender Werbekanal, der fast 1 Milliarde Suchanfragen pro Monat für sich verbuchen kann und pro Jahr um 43% wächst.

In der Studie wurde Bing Ads mit Google AdWords verglichen. Das Ergebnis:

Im direkten Vergleich mi AdWords war der Cost per Lead bei den Bing Ads nicht nur 29% günstiger, sondern lieferte gleichzeitig auch einen 30% höheren Return on Investement und 97% mehr Umsatz.

Obwohl sich beide Angebote teilweise stark unterscheiden, sollten Shopbetreiber also Werbung auf Bing nicht unterschätzen. Die Studie zeigt, dass es sich lohnt auch abseits des Mainstreams  in diesem Falle Google AdWords  Werbung zu schalten.

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Mehr Umsatz durch Personalisierung

Im Qubit report wurden mehr als 2 Milliarden User Journeys und 120 Millionen Einkäufe analysiert, um herauszufinden, ob sich Personalisierung der Shopping-Erlebnisses positiv auf den Umsatz auswirkt.

Das Ergebnis der Studie zeigt, dass Online-Shops bis zu 6% mehr Umsatz generieren könnten, wenn sie in effektive Optimierungstechniken, Personalisierung, Social Proof (z.B. Bewertungen anderer Kunden) und Verknappung (das Hervorheben von Produkten, die fast ausverkauft sind) investieren würden.

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Besonders interessant: Im Gegensatz zu den traditionellen Optimierungsmaßnahmen können programmatische und personalisierte Shopping-Erfahrungen den Umsatz pro Shop-Besucher deutlich erhöhen. Die Studie gibt eine potentielle Umsatzsteigerung von 2x-14x an.

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Ausbildungsberuf: Kauffrau bzw. zum Kaufmann im E-Commerce

Die Kollegen vom Shopbetreiber-Blog berichten: Der Online-Handel nimmt in Deutschland einen immer größer werdenden Stellenwert ein.

Da ist es richtig und gut, dass die Politik nun reagiert und einen neuen Ausbildungsberuf geschaffen hat. Man kann sich ab 2018 zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann im E-Commerce ausbilden lassen.

Damit die Ausbildung aber auch so richtig starten kann, bedarf es natürlich Ausbildungsbetriebe. Insbesondere sind gerade Betriebe in Hessen dringend gesucht.

Denn in Hessen ist aktuell vorgesehen, dass es im gesamten Land nur eine Berufsschulklasse für den neuen Ausbildungsberuf geben soll. Das ist kein guter Start, denn klar ist: Wenn sich Interessenten im Land nicht ausbilden lassen können, gibt es auch weniger Azubis. Zum Artikel.

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