Das Google Update "Fred"

Das Google Update, welches den unspektakulären Namen „Fred“ trägt, sorgte in den letzten paar Wochen für Verwirrung bei vielen Online Marketern und Shopbetreibern. Viele Webseiten hatten massive Ranking-Verluste und manche Shops hatten einen kometenhaften Aufstieg. Wir klären in diesem Artikel, was Fred überhaupt ist und wer von dem Google-Update profitiert.

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Quelle: Shutterstock.com/Nicescene

Was ist Fred?

Der Name des Updates ist aus einer spontanen (leicht genervten) Antwort von Gary Illyes, Google Mitarbeiter, auf Twitter entstanden. Seitdem trägt das März-Update also den Namen Fred.

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Wie bei fast jedem Update des Algorithmus hüllt sich Google großteils in Schweigen, so dass die SEOs dieser Welt vor erst spekulieren mussten, worauf es Fred überhaupt abgesehen hat.

Die ersten starken Ranking-Schwankungen wurden bereits im Februar entdeckt. Langsam sind sich die Experten für einig, welche Webseiten von der Algorithmus-Optimierung betroffen sind.

Welche Webseiten sind betroffen?

Sistrix, ein Anbieter für SEO-Tools, hat ca. 300 Domains aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Spanien untersucht, die seit Mitte März deutlich an Sichtbarkeit in den Suchergebnissen verloren haben.

Nach der Analyse betroffener Webseiten wurde festgestellt, dass besonders Webpräsenzen mit wenig Content und vielen Werbeanzeigen betroffen sind.

Die Webseiten, die in erster Linie darauf ausgelegt sind, dass der Besucher auf Werbeanzeigen klickt und keinen Mehrwert liefern, sind Google schon seit jeher ein Dorn im Auge. Fred soll dabei helfen, die Suchergebnisse weiter zu verbessern und dem Nutzer bessere Webseiten anzeigen.

Ebenso zeigen die Testergebnisse, dass Webseiten schlechter eingestuft wurden, die Links gekauft haben und gegen die Google Richtlinien für Webmaster verstoßen haben.

Der britische SEO-Experte Charles Floate vermutet deswegen, dass es sich nicht nur um ein Update handelt, sondern direkt um zwei aufeinanderfolgende. Er spricht von einer Verbesserung des Penguin-Updates, das sich gegen unnatürlich optimierte Webseiten richtet und einem Core-Update, das den gesamten Algorithmus betrifft.

Wer profitiert von Fred?

Webseiten mit einer großen Anzahl hochwertigen Inhalten und dabei wenig Werbeanzeigen, konnten tendenziell einen Aufschwung in den Suchergebnissen verzeichnen. Hier zeigt sich wieder, dass Google Internetpräsenzen belohnt, die für den Nutzer optimieren und nicht auf Werbeanzeigen.

Redaktionelle Portale, wie zum Beispiel Spiegel.de, konnten eine deutliche Steigerung im Online Value Index (OVI) für sich verbuchen.

Es wird also weiterhin immer wichtiger, die eigene Webseite oder den Online-Shop auf Faktoren, wie

  • eine schnelle Ladezeit,
  • gute Darstellung auf mobilen Geräten,
  • verschlüsselte Daten-Übertragungen per HTTPS,
  • Nutzerfreundlichkeit zu optimieren.

Genauso wichtig: Guter Content. Einzigartige Produktbeschreibung und Blogposts, die Ihren Kunden bei der Kaufentscheidung helfen, sorgen für eine bessere Auffindbarkeit bei den gängigen Suchmaschinen.

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