Diese Google Updates müssen Sie kennen! Panda, Penguin & Co.

Google verbessert stets den Such-Algorithmus, um die bestmöglichen Suchergebnisse auszuspielen – dies geschieht mit Hilfe von Updates. Doch welche Updates gibt es und wie sorgen Sie dafür, dass Ihre Webseite nicht abgestraft wird? Finden Sie es in diesem Artikel heraus.

blogTitle-title_google_fred.jpg

Quelle: Shutterstock.com/Nicescene

Das Google Update Panda

Google Panda, auch das Panda-Update genannt, wurde Anfang 2011 veröffentlicht und soll seitdem dafür sorgen, dass Webseiten mit minderer Qualität und dünnen Inhalten abgestraft werden. Bei dem ersten Roll Out waren ca. 12% der Suchabfragen betroffen.

Mit unregelmäßigen Aktualisierungen (ca. jedes Jahr) wurde Panda stetig verbessert und ist seit Anfang 2016 fester Bestandteil des Kern-Algorithmus, was dafür sorgt, dass Abstrafungen nun schneller geschehen.

Ganz nach dem Motto Content is King belohnt Panda Webseiten mit einzigartigen und hochwertigen Inhalten mit einer besseren Auffindbarkeit. 

Welche Webseiten sind betroffen?

Webseiten, die vor allem auf duplizierten, kopierten oder dünnen Content setzen sind gefährdet. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass kein Spam produziert wird bzw. die Webseite nicht mit Suchbegriffen überladen wird (Keyword-Stuffing).

Um einer Panda-Abstrafung vorzubeugen, sollte die eigene Webseite oder der Online-Shop regelmäßig überprüft werden. Wenn Sie darauf achten, dass Ihre Texte einzigartig sind und einen Mehrwert bieten müssen Sie sich nicht vor diesem Update fürchten.

fazit-blogpost.png

Das Google Update Penguin

Google Penguin, auch das Penguin-Update genannt, wurde erstmals am 24. April 2012 aktiv und hat es auf Webseiten abgesehen, die zu stark optimiert wurden. Seit 2016 ist auch Penguin Teil des Kern-Algorithmus.

Laut Matt Cutts, ehemaliger Chef des Webspam-Teams von Google, ist hauptsächlich der Inhalt einer Webseite für ein gutes Ranking relevant. Jedoch kann die Auffindbarkeit mit Hilfe von Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, künstlich verbessert werden.

Doch wird zu aggressiv SEO betrieben (Keyword-Stuffing & unnatürlicher Link-Aufbau) wird Penguin aktiv. Webseiten, die ein unnatürliches Backlink-Profil aufweisen werden schlechter in den Suchergebnissen platziert oder komplett aus dem Google-Index entfernt.

Also ist SEO gefährlich?

Nein. Professionell ausgeführtes SEO, wie das Optimieren von Inhalten, Formatierungen und dem Quellcode, so dass Google die Webseite besser einordnen kann, ist in der Lage das Ranking einer Webseite deutlich zu verbessern. Ebenso wie ein natürlicher Link-Aufbau.

Dennoch kann die Suchmaschinenoptimierung gefährlich sein, wenn tausende Links eingekauft werden, Keyword-Stuffing betrieben oder generell gegen die Google-Richtlinien verstoßen wird.

fazit-blogpost.png

Google Rankbrain. KI in den Suchergebnissen

Google passt seinen Algorithmus kontinuierlich an, um möglichst optimale Suchergebnisse anzuzeigen. Dabei spielen zum einen die bekannten Updates eine Rolle - Panda, Pinguin, etc. - aber auch kleinere Anpassungen stellen die Suchmaschine auf aktuelle Anforderungen ein.

RankBrain ist dabei ein Teil, der sich mittels künstlicher Intelligenz selbst weiterentwickelt, aber aktuell noch manuell kontrolliert wird.

Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur Thema in I, Robot, Matrix oder Blade Runner. Google forscht bereits seit Jahren an diesem Thema. Schließlich gehen bei Google täglich mehr als 3 Milliarden Suchanfragen ein (Twt.de), von denen 15 % noch nie vorher gestellt wurden.

Diese neuen Suchanfragen müssen verstanden und in einen Kontext gesetzt werden, um dazu passende Ergebnisse liefern zu können. Und genau hier soll der RankBrain Algorithmus helfen.

Doppelbedeutungen verstehen

Das Verstehen des Kontextes ist besonders dann wichtig, wenn es um Wörter mit Doppelbedeutung geht: Bank, Becken, Fliege und Schimmel sind nur einige Beispiele der deutschen Sprache.

Seonative nennt einen Begriff, mit dem Google aktuell Probleme hat, die Suchintention einzuschätzen: Falten. In den Suchergebnissen finden sich dazu sowohl Origami-Anleitungen als auch Tipps zur Bekämpfung der Alterserscheinung.

RankBrain soll besonders dann beim Einordnen von Suchanfragen helfen, wenn diese noch unbekannt sind und keine historischen Daten vorliegen. Unter den Millionen Suchanfragen, die jeden Tag bei Google eingehen, wurden ca. 15 % so noch nicht vorher abgefragt. Google orientiert sich hier bei an der erwarteten Nutzerintention. 

fazit-blogpost.png

Das Google Mobile Update

Immer mehr Suchanfragen werden mit Hilfe eines Smartphones oder Tablets an Google gestellt. Auf diese Veränderung in der Internet-Nutzung reagierte Google bereits 2015 mit dem Mobile Update.

Dieses Update, welches auch unter Mobilegeddon bekannt ist, soll sicherstellen, dass nur Webseiten in den Suchergebnissen angezeigt werden, die auch für mobile Geräte optimiert sind. Seit dem Update lassen sich nur sehr selten unresponsive Webseiten und Shops in den mobilen Suchergebnissen finden.

Um zu testen, ob die eigene Webpräsenz für Mobilgeräte optimiert ist, lässt sich direkt bei Google testen.

mobile-test-google.png

fazit-blogpost.png

Das Google Update Fred

Das Google Update, welches den unspektakulären Namen „Fred“ trägt, sorgte in den letzten paar Wochen für Verwirrung bei vielen Online Marketern und Shopbetreibern. Viele Webseiten hatten massive Ranking-Verluste und manche Shops hatten einen kometenhaften Aufstieg.

Der Name des Updates ist aus einer spontanen (leicht genervten) Antwort von Gary Illyes, Google Mitarbeiter, auf Twitter entstanden. Seitdem trägt das März-Update also den Namen Fred.

fred-update-google-twitter-screenshot.png

Wie bei fast jedem Update des Algorithmus hüllt sich Google großteils in Schweigen, so dass die SEOs dieser Welt vor erst spekulieren mussten, worauf es Fred überhaupt abgesehen hat.

Die ersten starken Ranking-Schwankungen wurden bereits im Februar entdeckt. Langsam sind sich die Experten für einig, welche Webseiten von der Algorithmus-Optimierung betroffen sind.

Welche Webseiten sind betroffen?

Sistrix, ein Anbieter für SEO-Tools, hat ca. 300 Domains aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Spanien untersucht, die seit Mitte März deutlich an Sichtbarkeit in den Suchergebnissen verloren haben.

Nach der Analyse betroffener Webseiten wurde festgestellt, dass besonders Webpräsenzen mit wenig Content und vielen Werbeanzeigen betroffen sind.

Die Webseiten, die in erster Linie darauf ausgelegt sind, dass der Besucher auf Werbeanzeigen klickt und keinen Mehrwert liefern, sind Google schon seit jeher ein Dorn im Auge. Fred soll dabei helfen, die Suchergebnisse weiter zu verbessern und dem Nutzer bessere Webseiten anzeigen.

Ebenso zeigen die Testergebnisse, dass Webseiten schlechter eingestuft wurden, die Links gekauft haben und gegen die Google Richtlinien für Webmaster verstoßen haben.

Der britische SEO-Experte Charles Floate vermutet deswegen, dass es sich nicht nur um ein Update handelt, sondern direkt um zwei aufeinanderfolgende. Er spricht von einer Verbesserung des Penguin-Updates, das sich gegen unnatürlich optimierte Webseiten richtet und einem Core-Update, das den gesamten Algorithmus betrifft.

Wer profitiert von Fred?

Webseiten mit einer großen Anzahl hochwertigen Inhalten und dabei wenig Werbeanzeigen, konnten tendenziell einen Aufschwung in den Suchergebnissen verzeichnen. Hier zeigt sich wieder, dass Google Internetpräsenzen belohnt, die für den Nutzer optimieren und nicht auf Werbeanzeigen.

Redaktionelle Portale, wie zum Beispiel Spiegel.de, konnten eine deutliche Steigerung im Online Value Index (OVI) für sich verbuchen.

Es wird also weiterhin immer wichtiger, die eigene Webseite oder den Online-Shop auf Faktoren, wie

  • eine schnelle Ladezeit,
  • gute Darstellung auf mobilen Geräten,
  • verschlüsselte Daten-Übertragungen per HTTPS,
  • Nutzerfreundlichkeit zu optimieren.

Genauso wichtig: Guter Content. Einzigartige Produktbeschreibung und Blogposts, die Ihren Kunden bei der Kaufentscheidung helfen, sorgen für eine bessere Auffindbarkeit bei den gängigen Suchmaschinen.

Passend dazu haben wir ein kostenloses Whitepaper auf Lager: 8 Contentformen, die Ihren Umsatz steigern. Laden Sie es noch heute herunter!

Content Marketing

0 Kommentare