SEO-stark und gut strukturiert: Die optimale Artikelseite

Artikelbild_Artikelseite-optimieren_632x260Eine optimal gestaltete Artikelseite trägt zu mehr Verkäufen bei und vermindert Retouren. Daher lohnt es sich, die Produktseiten im Online-Shop auf Struktur, SEO-Freundlichkeit, Vertrauenswürdigkeit und andere wichtige Punkte abzuklopfen. Lesen Sie in diesem Artikel alle Tipps. 

Die gelernte Struktur beachten

Die klassische Produktseite sieht vereinfacht gesagt so aus: Überschrift, Bild, Produktbeschreibung, weitere Informationen. Die weiteren Informationen lassen sich im unteren Bereich der Seite gut in einer Reiter-oder Tab-Struktur darstellen, zum Beispiel Produktbeschreibung, Lieferangaben, Bewertungen.

Es gibt viele Möglichkeiten der Darstellung, aber der Klassiker ist von Kunden „gelernt“ worden. Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, wo sie gewohnheitsmäßig bestimmte Informationen finden. Behalten Sie dies im Kopf und gestalten Sie die Seite darüber hinaus so übersichtlich und einfach wie möglich.

Einzigartige Inhalte statt langweiliger Schlagworte

Ein gutes Google-Ranking sorgt dafür, dass Ihre Artikelseite gefunden wird. Das sogenannte Keyword-Stuffing, also übermäßiges Nennen von vermuteten Suchbegriffen, gehört jedoch in die Mottenkiste der SEO. Stattdessen spielt nun Unique Content, sprich individuell erstellter Inhalt, die entscheidende Rolle.  

Verfassen Sie für jedes Produkt eine einzigartige Beschreibung, anstatt einfach den Text vom Hersteller zu übernehmen. Achten Sie darauf, dass die Produktbeschreibung wirklich hilfreiche Informationen enthält und nicht mit Füllsätzen aufgeblasen wird.

Bedenken Sie außerdem, dass Kundinnen und Kunden immer ein Problem googeln und nicht die Lösung. Stellen Sie sich die Frage, wie Menschen nach Ihrem Produkt suchen. Schreiben Sie also zum Beispiel nicht „Beutelloser Sauger Model ZX10“ sondern „Staubsauger ohne Beutel“.

Wenn Sie zu viele Produkte verkaufen, um für jedes einen individuellen Text zu erstellen, nehmen Sie dies zumindest bei Ihren Bestsellern vor, um ein paar besonders gut gelistete Seiten als Köder für Ihren Shop zu besitzen.

Leichte Produktbilder und kluge Links

Auch bei den Produktbildern sollten Sie idealerweise nicht nur die vom Hersteller verwenden, sondern auch eigene oder solche von Kundinnen und Kunden anzeigen. Achten Sie außerdem darauf, dass die Bilder nur so groß wie nötig sind, um Ihre Qualitätsanforderungen zu erfüllen, damit sich die Ladezeit Ihrer Website nicht erhöht. Bennen Sie die Bilder mit Produkt- und Markennamen, auch das verbessert das Google-Ranking der Artikelseite.

Ebenso sollte auch die Artikelseite in der URL sprechen, also Produktname, Hersteller oder Marke enthalten, je nachdem wie es am besten passt. Zudem sorgen interne Verlinkungen zu ähnlichen Produkten, verwandten Kategorien oder Empfehlungen („Andere Kunden kaufen auch…“) für gute SEO-Effekte. Zudem tragen diese Verlinkungen zur Nutzerfreundlichkeit bei, da Kundinnen und Kunden schneller finden, was sie interessiert.

Abgelaufene Artikelseiten mit Produkten, die Sie nicht mehr verkaufen, sollten Sie unbedingt mit einer 301-Umleitung versehen. Klicks ins Leere verschlechtern das Google-Ranking und sind außerdem verschenkt.

Fragen abfangen

Um Retouren zu vermeiden und den Kaufanreiz zu erhöhen, gilt es, so viele Fragen wie möglich im Vorfeld auf der Artikelseite abzufangen. Dies geschieht am besten über das öffentliche Beantworten von Kundenfragen, Produktbewertungen, gut auffindbaren FAQs oder einem Live-Chat.

Kaufbereitschaft mit Vertrauen erhöhen

Vertrauen in den Online-Shop erhöht die Kaufbereitschaft, insbesondere, wenn Ihr Unternehmen noch nicht so bekannt ist. Zitieren Sie Ergebnisse unabhängiger Tests oder verlinken Sie diese. Zeigen Sie authentische Produktbewertungen von unabhängigen Drittanbietern an oder binden Sie Social Media-Posts ein, zum Beispiel Instagram-Bilder. Diese können von Ihrem Konto, aber auch von Kundinnen und Kunden stammen. Halten Sie außerdem ein vertrauenswürdiges Gütesiegel bereit, auf das Menschen jederzeit zugreifen können.

Transparenz statt Fußnoten

Nicht nur aus rechtlichen Gründen sollten Sie die Lieferzeit, die Versandkosten, den Preis sowie mögliche weitere Kosten unbedingt transparent und einfach nachvollziehbar angeben. Niemand freut sich darüber, erst im Warenkorb von hohen Versandkosten oder Gebühren zu erfahren.

Auch die Produktbeschreibungen sollten trotz werblicher Effekte und SEO wahrheitsgetreu und ausführlich genug sein. Sie schießen mit Übertreibungen und falschen Versprechungen ein Eigentor, da dies nur zu Reklamationen und einer höheren Retourenquote führt.

 

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