5 Tipps, um die E‑Mail‑Öffnungsrate zu verbessern

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E-Mail-Marketing gilt weiterhin als eine der effektivsten Marketing-Methoden. Die eigenen Kunden per Mailing über neue Produkte oder besondere Angebote zu informieren, kann für ein Umsatzplus sorgen. Doch viele E-Mails werden gar nicht erst geöffnet. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie die Öffnungsrate Ihrer E-Mails verbessern können.

1. Tipp: Die Betreffzeile verbessern

Die Betreffzeile ist das erste, was der E-Mail-Empfänger liest. Deswegen sollte die Betreffzeile zum klicken einladen und interessant sein.

Auf dem Desktop-PC werden im Schnitt 60 Zeichen der Betreffzeile angezeigt, auf dem Smartphone jedoch meist nur knapp 30 Zeichen. Versuchen Sie deswegen Ihre Betreffzeilen kurz und knapp zu halten, damit der Empfänger auch wirklich weiß, worum es in Ihrer E-Mail geht.

Verwenden Sie also wenige Füllwörter und sagen Sie direkt worum es geht, damit Ihre E-Mails auch geöffnet werden.

Ebenso sollten Sie Wörter vermeiden, die schnell nach Spam aussehen, damit Ihre E-Mails nicht direkt gefiltert werden oder der Empfänger sie als billige Werbung abstempelt.

Wörtern und Phrasen, wie

  • Gratis
  • Kostenlos
  • Jetzt Zugreifen
  • Rabatte
  • Billig
  • etc.

und die übermäßige Verwendung von Satzzeichen (!!!), sowie die VERWENDUNG VON GROßBUCHSTABEN, können die Spam-Filter auslösen und dafür sorgen, dass Ihre E-Mails nie geöffnet werden.

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Profi-Tipp: Vermeiden Sie Spam-Wörter nicht nur in der Betreffzeile, sondern auch in dem Text der EMail!

 

Egal, wie gut und interessant der Inhalt Ihrer E-Mail ist, wenn die Betreffzeile den Empfänger nicht zum lesen einlädt, wird die E-Mail nicht gut performen.

Wenn die Software mit der Sie Ihre E-Mails versenden die Option bietet, sollten Sie unbedingt A/B-Tests nutzen. So können Sie ausprobieren auf welche Art der Betreffzeile Ihre Kunden am besten reagieren:

Lustig oder ernst? Vage oder eindeutig? Emojis oder keine Emojis? Finden Sie es heraus.

 

2. Tipp: Persönliche E-Mails wirken

Eine E-Mail wird viel eher geöffnet, wenn es so aussieht als wäre sie für den Empfänger persönlich bestimmt. Doch jedem einzelnen Kunden eine E-Mail zu schreiben klingt nach einem unfassbaren Arbeitsaufwand.

Zum Glück werden nicht nur Handys, Küchengeräte und Autos immer smarter, sondern auch die Software mit der Sie E-Mails versenden. So gut wie jede E-Mail-Software bietet die Möglichkeit Mailings zu personalisieren.

Anstatt also eine unpersönliche E-Mail zu schreiben, können Sie (insofern Sie diese Daten gesammelt und in Ihre E-Mail-Software eingefügt haben) die E-Mail-Empfänger persönlich adressieren.

Das könnte dann so aussehen:

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Den Namen des Empfängers am Anfang der E-Mail zu nutzen und den Text so zu gestalten als würden Sie nur für eine Person schreiben, kann für eine deutliche Erhöhung der Öffnungsrate sorgen.

Der Kunde kriegt das Gefühl, dass die Mail nur für ihn geschrieben wurde und keine Massen-Mail ist, die an tausende Empfänger gesendet wurde.

Umso mehr Sie Ihre Mailings personalisieren und auf den Kunden zuschneiden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch die nächste E-Mail geöffnet wird. Dazu mehr im vierten Tipp!

 

3. Tipp: Das richtige Timing

Jedem Shopbetreiber sollte klar sein, dass das Potential einer E-Mail nicht voll ausgeschöpft wird, wenn das Timing nicht stimmt.

So wird eine E-Mail, die irgendwann mitten in der Nacht im Postfach des Kunden landet, den Umsatz nicht so stark erhöhen, wie ein Mailing, dass zur besten Zeit versendet wird.

Doch was ist die beste Zeit, um E-Mails zu versenden? Wie so oft ist die Antwort auf diese Frage: Kommt ganz drauf an.

In einer Studie von Hubspot, bei der über 20 Millionen E-Mails über eine Zeit von 10 Monaten analysiert wurden, stellte sich zwar folgendes heraus:

Mailings, die Dienstags verschickt wurden haben, im Vergleich zum Durchschnitt, eine 20% höhere Öffnungsrate und die meisten E-Mails werden unter der Woche zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet.

Trotzdem sollten Sie auch hier testen, zu welchen Zeiten Ihre Kunden die E-Mail am wahrscheinlichsten öffnen. Überlegen Sie sich, wie ein normaler Tag im Leben Ihres Kunden aussieht.

Wenn Sie dies gemacht haben, lässt sich vermeiden, dass Ihre Mailings genau dann im Postfach landen, während gerade das Essen für die Kinder gekocht wird oder der Kunde im Berufsverkehr feststeckt.

 

4. Tipp: Segmentieren Sie Ihre E-Mail-Liste

Sind Ihre weiblichen Kunden an den neuen Freizeit-Sakkos interessiert? Oder interessieren sich Ihre männlichen Kunden für die neuen Sommerkleider? Sind Ihre jüngeren Kunden an Wanderstöcken interessiert? Kauft ein Kunde im Seniorenalter ein neues Skateboard von der Trendmarke Supreme? Die Antwort auf diese Fragen: Eher nicht.

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Er ist höchstwahrscheinlich unter 50 und interessiert sich nicht für die neuen Sommerkleider. Bild via Unsplash

Die selbe E-Mail an alle Empfänger zu senden spart zwar Zeit, kostet Sie aber Umsatz.

Die E-Mail-Adressen Ihrer Kunden zu segmentieren, also in verschiedene Käufergruppen zu ordnen, bedeutet, dass Sie stimmige Mailings versenden können.

Bedenken Sie, dass Ihre Kunden Ihnen gestattet haben sie zu Werbezwecken zu kontaktieren. Diese Erlaubnis kann Ihnen aber sehr schnell entzogen werden, wenn Sie E-Mails versenden, die einfach nicht zu dem Kaufverhalten und den Interessen des Empfängers passen.

 

5. Tipp: Denken Sie an Smartphone-Nutzer

Wenn Ihre E-Mails auf mobilen Geräten nicht gut aussehen oder schlecht lesbar sind, verschenken Sie bares Geld.

Denn 74% der Smartphone-Nutzer nutzen ihr Handy um E-Mails abzurufen und ganze 51% aller E-Mails werden auf mobilen Geräten geöffnet.

Achten Sie also darauf, dass Ihre Mailings auch auf einem kleineren Bildschirm wirken. Dann können Sie sich über eine höhere E-Mail-Öffnungsrate, Klicks zu Ihrem Online-Shop und, im besten Falle, mobile Käufe freuen!

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Welche Erfahrung haben Sie bisher mit Ihrem E-Mail-Marketing gemacht oder haben Sie noch Tipps auf Lager, die wir vergessen haben? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!

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