Jetzt anrufen 0221 775 36 58

Rückruf vereinbaren

5 Tipps für eine effizientere Logistik in Ihrem Online-Shop

15.04.2020, 4m

Viele Online-Shops legen ihr Hauptaugenmerk auf die Kernkompetenzen wie z.B. Produktdesign & -entwicklung, Marketing sowie Kundenkommunikation. Hierbei werden sehr häufig spezialisierte Expert*innen und Agenturen zum Thema SEO, Social Marketing oder PR hinzugezogen. Die Logistik erhält meist jedoch nicht so viel Aufmerksamkeit...

blogTitle-zusatzgebuehren_für_-e-commerce-lieferungen_an_die_haustuerBei der Logistik hingegen ist häufig zu beobachten, dass der Start provisorisch und in Eigenregie aufgebaut wird.

Dies ist umso verwunderlicher, da die reibungslose Logistik das Rückgrat eines jeden Online-Shops ist. 

Probleme wie falsch gelieferte Artikel oder verspätete Lieferungen haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Kundenunzufriedenheit und somit den Unternehmenserfolg!

Mit zunehmenden Verkaufszahlen können diese self-made Lösungen nur schwer mit dem Volumenwachstum mithalten.

Sie benötigen zu viel Aufmerksamkeit und lenken so von den Kernaufgaben der Händler*innen, dem Entwickeln, Verkaufen und Bewerben des eigenen Produktes, ab. Nachfolgend einige Insights wie dieser Teil der Wertschöpfungskette professionell aufgebaut werden kann.

Insights wie die Logistik eines Online-Shops verbessert werden kann

logistik-standard

Tipp 1: Kontinuierliche Kontrollen des Wareneingangs

Die angelieferten Kartons sollten nicht nur auf offensichtliche Transportschäden überprüft werden, sondern auch auf Vollständigkeit gegenüber Lieferschein und Einkaufsbestellung, bei hohem Wareneingangsvolumen reichen Stichproben aus.

Tipp 2: Lagerung. Lagerfächer mit Fachnummern und Barcodes versehen

Um jederzeit den Überblick über gelagerte Mengen und Lagerort zu behalten, sollten Lagerfächer mit einem einheitlichem Nummerierungssystem (z.B. 1. Gang = A, 1. Regalfach = 1, usw.) gut lesbar beschriftet werden.

Im Idealfall kann auch ein Barcode mit dieser Nummerierung hinzugefügt werden, dies erspart aufwändiges Suchen und ermöglicht IT-Unterstützung.

Tipp 3: Nutzen Sie systemgestützte Kommissionierung

blogTitle-title_LieferungZeit

Hier lässt sich im Hinblick auf den Zeitaufwand am meisten herausholen. Excel-Listen sind zwar pragmatisch für den Anfang, allerdings fehleranfällig, insbesondere bei vielen Artikelvarianten.

Zudem bieten sie keinerlei Wegeoptimierung bei der Reihenfolge, wie eine Bestellung aus dem Lager entnommen (kommissioniert) werden soll. Daher bietet sich ein professionelles Kommissioniersystem an – dieses erhöht die Effizienz im Lager.

Tipp 4: Verpacken & Versand. Nutzen Sie eine Standardgröße für Versandkarton

Verpackungskartons selbst zu beschaffen ist verhältnismäßig teuer, wenn man nicht das notwendige Volumen hat. Deshalb bietet es sich an, die Einkaufsmenge zu vergrößern und möglichst eine einzige Versandkartongröße für alle Bestellungen zu nutzen. Bei platzsparenden Bestellungen kann einfach Packpapier zwischen gefüllt werden. Bei der Maximalgröße unbedingt die zulässigen Maße der Versandunternehmen beachten!

Tipp 5: Die A-B-C Sortierung von Retouren

blogTitle-retouren-labelLeider lassen sich Retouren nicht immer vermeiden. Um nicht im Retouren-Chaos zu versinken und absolut erstklassige Artikel gleich wieder versenden zu können, empfiehlt es sich jede Retoure gleich beim Eingang gemäß ihres Zustandes zu sortieren.

In den Behälter der A-Gruppe kommen die unbenutzten, fehlerfreien und wieder versandbereiten Waren. Diese können sofort wieder eingelagert werden.

B-Waren benötigen nur kleine Ergänzungen, wie zum Beispiel eine neue Umverpackung oder oberflächliche Reinigung. Danach können auch diese wieder eingelagert werden.

Bei C-Waren hingegen sind Schäden festzustellen und benötigen eine aufwendigere Aufbereitung oder sogar Abschreibung. Das System lässt sich weiter optimieren, beispielsweise durch den Einsatz von Barcodes, welche dann jederzeit einen Überblick zum Bestand an Retouren zulässt.

blogTitle-dropshipping-1

Alternative des Outsourcings an einen Fulfiller: für wen und ab wann es sich lohnt

Es gibt einige Gründe, warum man die Logistik lieber selber machen möchte wie z.B. das Gefühl der Kontrolle über die eigene Bestellabwicklung, keine Erfahrung mit externen Dienstleister*innen, ein sehr spezielles Versandgeschäft mit hoher Kernkompetenz bei der Logistik (z.B. eigener Produktionsbetrieb) sind nur einige dieser Gründe.

Allerdings bietet das Outsourcing an einen Fulfiller auch einige Vorteile. So entstehen keine Fixkosten, die Logistik kann deutlich flexibler gestaltet und skaliert werden und das Team wird zeitlich deutlich entlastet und hat so mehr Zeit für Kerntätigkeiten.

shutterstock_333974999

Daher empfiehlt sich für viele Shopbetreiber*innen in die Kompetenz eines/r Expert*in oder Fulfillment-Dienstleister*in zu investieren.

Wie aber kann man die passenden Fulfillmentdienstleister*innen finden?

Eine Checkliste für die Erstauswahl sollte folgende Punkte beinhalten:

  • Suche ich eine/n Anbieter*in in einer bestimmten Region oder ist die Lage nicht wichtig?

  • Gibt es Mindestmengen oder eine lange zeitliche Bindung beim Anbieter oder der Anbieterin?

  • Wie kommen die Bestellungen zum/zur Fulfillment-Dienstleister*innen. Bieten sie eine Shopsystem-Anbindung?

  • Bis zu welcher Uhrzeit werden meine Bestellungen noch taggleich versendet?

  • Welche Retourenservices bietet der/die Dienstleister*in an?

  • Besitzt der/die Anbieter*in Erfahrung in einem bestimmten Segment (z. B. Lebensmittel, Elektrogeräte, etc.)?

  • Verlangt der/die Anbieter*in „versteckte“ IT-Systemkosten für die Anbindung?

Bisher war die Suche und auch die Anbindung eines/einer  Fulfillment Dienstleister*in kostspielig und aufwändig.

Mittlerweile gibt es Anbieter und Anbieterinnen, die sich auf eine möglichst einfache Buchung und Anbindung sowie auf ein modernes Prozessmanagement fokussiert haben.

opiniones positivas y negativas

Ein solcher Anbieter ist zum Beispiel DepotCity. Nach Eingabe der grundlegenden Basisinformationen im Kostenplaner wird die passende Fulfillmentlösung identifiziert und unmittelbar darauf ein erster Kostenvoranschlag angezeigt.

Im Anschluss übernimmt DepotCity das gesamte Logistik-Mangement, ermöglicht eine dezentrale Lagerstrategie und laufende Informationseinsicht in die Logistik-Performance.

Durch die Plattform wird die Auslagerung der Logistik kinderleicht und Shopbetreiber*innen können sich auf ihre Kernaufgaben fokussieren.

Erfahren Sie in unserem kostenlosen Whitepaper interessante Fakten über die Gründe für Rücksendungen, warum Retouren eigentlich nichts schlimmes sind und vieles mehr! 

Retouren verringern und mehr verkaufen... So geht's!