So zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie kein Fakeshop sind!

18.03.2019, 3m

Natürlich wissen Sie, dass Ihr Online-Shop kein „Fake“ ist – immerhin haben Sie bereits viel Arbeit und Herzblut hinein gesteckt und echte Produkte, die Sie verkaufen wollen. Aber erkennen das potentielle Kunden auch sofort?

Fake Shops oder realer Shop?

Einer aktuellen Umfrage des Statistischen Bundesamts zufolge shoppen 71% der Internetnutzer auch online. 

Dabei werden Online-Shopper immer vorsichtiger, was den Kauf in unbekannten Online-Shops angeht und das ist auch gut so. Immerhin gibt es mehr als genug Betrüger da draußen, die diese Angst rechtfertigen

Aber das ist bloß ein Grund mehr dafür, dass auch Sie als Shopbetreiber darauf achten sollten, dass Ihr Shop seriös auftritt und verschiedene Eigenschaften mit sich bringt, die einen vertrauenswürdigen Shop ausmachen.

Denn wenn die potentiellen Kunden zweifeln und in Erwägung ziehen, dass es sich um einen Fakeshop handelt, werden Sie garantiert nicht bei Ihnen einkaufen.

Doch kennen Sie als Händler diese verschiedenen Merkmale eines seriösen Online-Shops überhaupt?

Shop oder Flop

In Deutschlands erstem aufklärenden Webshop Shop oder Flop können Händler und Verbraucher ihr Wissen anhand eines Fake-Shops testen.

Acht Merkmale, die Kunden als Anzeichen für Fakeshops nahelegen und die Sie als Webshopbetreiber deshalb unbedingt vermeiden sollten, zeigen wir Ihnen hier.

Wenn Sie sich an diese Punkte halten, wird Ihr Shop nicht als Fakeshop eingeordnet:

1. Gut erkennbare Anbieterkennzeichnung

Es ist wichtig, dass Sie als Verkäufer sofort und eindeutig identifiziert werden können.

Sie sollten also darauf achten, dass die entsprechenden Angaben gut und schnell aufzufinden sind, da Ihr Shop ansonsten unseriös wirkt.

Gut erkennbare Anbieterkennzeichnung

2. Ungenügender Datenschutz

Datenschutz ist nicht bloß gesetzlich geregelt, sondern ist auch ein Indiz für einen vertrauenswürdigen Shop.

Sind die Aussagen zum Datenschutz in einem Shop nämlich lückenhaft oder fehlen ganz, misstrauen Kunden zu Recht der Sicherheit ihrer Daten.

Achten Sie also auf den Datenschutz der Kundendaten, um sicherzugehen, dass diese sich sicher fühlen und Käufe tätigen.

3. Uneindeutige Preisangaben sowie Vorkasse ohne Geld-zurück-Garantie

Uneindeutige Preisangeben sind auch ein Warnsignal an Online-Shopper. Daher sollten sämtliche Preisangaben klar wiedergeben, dass die Mehrwertsteuer bereits enthalten ist.

Außerdem muss deutlich werden welche Versandkosten inklusive eventueller Zuschläge entstehen.

Ist dies nicht der Fall oder es bleibt undeutlich, welche Versandkosten auf den Online-Shopper zukommen, wirkt dies unseriös.

Bleiben Sie transparent, um das Vertrauen Ihrer Kunden zu gewinnen.

Auch die Zahlung per Vorkasse ohne Geld-zurück-Garantie ist ein schlechtes Zeichen an die Kunden. Daher sollte diese Art der Zahlung durch einen Käuferschutz abgesichert sein.

Uneindeutige Preisangaben sowie Vorkasse ohne Geld-zurück-Garantie

4. Offen gehaltene Lieferfrist

Der Kunde sollte wissen, wie lange die Lieferzeit der bestellten Produkte sein wird. Wird dies nicht gut kommuniziert bzw. offen gehalten, werden die Online-Shopper zu Recht stutzig.

Falls ein Produkt nicht sofort geliefert werden kann, muss diese verlängerte Lieferzeit direkt beim Produkt genannt werden.

5. Unsichere Datenübertragung

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Kaum etwas wirkt unseriöser als eine unsichere Datenübertragung.

Als Onlinehändler sollten Sie also eine verschlüsselte Übertragen der Daten sicherstellen, damit die Daten nicht abgefangen und missbraucht werden können und die Kunden dadurch nicht gegen die Bedingungen ihrer Bank verstoßen.

So eine SSL-Verschlüsselung erkennen die Online-Shopper ganz einfach an dem Schloss-Symbol in der Browser-Leiste.

6. Unrechtmäßige Beschränkung des Widerrufs

Die Widerrufsfrist beläuft sich auf 14 Tage.

Auch wenn es einige spezifische Ausnahmen gibt, sollten Sie sich ansonsten an dieses Rückgaberecht halten. Kunden werden darauf achten und unzufrieden sein bzw. gar nicht erst einkaufen, wenn erkennbar ist, dass erworbene Waren nicht innerhalb von 14 Tagen zurückgegeben werden können.

7. Tückisches im Kleingedruckten des Widerrufs

Händler dürfen nicht versuchen Kunden unangemessen zu benachteiligen, indem Sie entsprechende AGB-Klauseln einbauen.

Dies ist nicht nur verbraucherunfreundlich, sondern sogar gesetzlich verboten.

Aussagen wie „Versand auf Gefahr des Käufers“ oder „Transportschäden müssen sofort gemeldet werden“ sind nicht zulässig und dadurch auch nicht wirksam.

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8. Zertifizierung durch das Trusted Shops Gütesiegel

Wenn Sie ein Trusted Shops Gütesiegel haben ist das schon mal ein gutes Zeichen an potentielle  Kunden.

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Wenn Sie außerdem mehr über das neue Verpackungsgesetz erfahren wollen, sollten Sie unbedingt unser kostenloses Whitepaper herunterladen:

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