Neue Google Ads Features angekündigt. E‑Commerce kompakt #43

In der heutigen Ausgabe E-Commerce kompakt erfahren Sie mehr zu den Neuerungen bei Google Ads, dem Facebook Messenger Update, sowie Einblicke in das Kaufverhalten am kommendem „Black Friday“.

Google Ads kündigt neue Click-to-Message-Werbefunktionen und Updates für „Shop-Besuche“ an

Google stellte auf der SMX East in New York am Donnerstag gleich zwei Neuerungen vor, die Online-Händler interessieren könnte.

Estrellas en Google Ads

1. Click-to-Message-Updates: Google wird in den kommenden Wochen, noch vor der Weihnachtszeit, zwei neue Updates einführen.

Mit dem Hinzufügen der E-Mail-Weiterleitung können Texte, die Benutzer von Click-to-Message-Anzeigen senden, nun auch per E-Mail zugestellt werden. Das bedeutet, dass Werbetreibende keine Telefonnummer mehr angeben müssen, um Nachrichtenerweiterungen nutzen zu können.

Ebenso werden Werbetreibende in der Lage sein, automatische Antworten einzurichten, um auf Kundenanfragen sofort mit voreingestellten Nachrichten zu reagieren.

Bald können Sie also Kunden beispielsweise darüber informieren, dass Sie ihre Nachricht erhalten haben und wann sie ungefähr mit einer Antwort rechnen können.

Conversions werden messbarer. Das Reporting für Kundennachrichten wird in Kürze auch Nachrichten-Conversion beinhalten, die durch die Anzahl der Kommunikationen definiert werden, die ein Benutzer normalerweise benötigt, um die beabsichtigte Konvertierungsaktion abzuschließen.

Google gibt das Beispiel eines Autohändlers an, der festgestellt hat, dass es typischerweise einen Benutzer zwei oder mehr Kontaktpunkte/Nachrichten benötigt, bevor er eine Probefahrt bucht.

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So nutzt der Online-Shop MM.LaFleur Nachrichtenerweiterungen, um Kundenfragen zu Stil oder Passform-Vorschlägen zu beantworten und Bilder und Links zu teilen.

Michaella Kurdziel, Director of Experience Excellence & Learning bei MM.LaFleur, sagte, das Unternehmen werde mit Hilfe von Nachrichten-Reporting analysieren, „welche Teile unserer Kampagnen die intensivsten und wertvollsten Gespräche mit Stylisten führen und wo wir die Leistung verbessern können“.

2. „Store Visits“ in Google Analytics aus der Beta-Phase. Die Anfang dieses Jahres eingeführten „Store Visits“-Daten werden in den kommenden Wochen in Google Analytics an alle zugelassenen Werbetreibenden verteilt.

Mit dem Reporting „Store Visits“ in Google Analytics gelingt es Werbetreibenden, die Offline-Wirkung digitaler Kanäle über Google Ads hinaus zu messen.

Google ließ im August verlauten, dass es mehr als 10 Milliarden Shop-Besuche durch Anzeigen gemessen hat. Die Messungen der Filialbesuche werden auf der Grundlage anonymisierter Standortdaten von Benutzern geschätzt, bei denen der Standortverlauf in ihren Google-Konten aktiviert ist.

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So ist die Online-to-Offline-Messung nach wie vor im Fokus von Google. Der Ausbau der datengesteuerten Attribution und Messung, sowie des Multi-Channel-Reportings in Google Analyticsm signalisiert weitere Investitionen in diesen Bereich, um den Einzelhändlern mehr Transparenz und Kontrolle darüber zu geben, wie Online-Werbung die Zahl der Offline-Kunden steigert.

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Spannende Einblicke in die Köpfe der Online-Shopper zum Thema Black Friday

Es sind nur noch wenige Wochen bis das Shopping-Event „Black Friday“ wieder stattfindet.

Die E-Commerce-Agentur Salmon hat eine Studie veröffentlicht, die voraussagt, dass alleine britische Verbraucher am „Black Friday“ insgesamt 4,75 Milliarden Pfund ausgeben werden, rund 2,23 Milliarden Pfund (47% der gesamten Ausgaben) werden davon wahrscheinlich online ausgegeben. Das sind immerhin 47% der gesamten Ausgaben.

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Diese Zahlen basieren auf einer Umfrage von 2.000 Verbrauchern, wobei die durchschnittlichen Ausgaben derjenigen, die einen Kauf beabsichtigen, bei 90 Pfund liegen.

Die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen will am meisten ausgeben – durchschnittlich 154 Pfund – und Männer werden, laut der Studie, im Durchschnitt 34% mehr ausgeben als weibliche Shopper. Überraschend ist, dass Frauen ihr Geld jedoch eher online ausgeben wollen – 49% vs. 46% bei Männern.

Fast ein Viertel (22%) der Verbraucher planen sogar, ihre Weihnachtseinkäufe am Black Friday zu erledigen.

Weihnachtsgeschäft

Update für den Facebook Messenger

Das kommende Update für den Facebook Messenger soll die App aufräumen und alles unter drei Tabs unterbringen: Chats, People und Discover. Wenn die App geöffnet ist, werden diese am unteren Rand Ihres Bildschirms angezeigt, was das Design aufgeräumter erscheinen lässt.

Frühere Versionen enthielten teilweise 9(!) verschiedene Tabs.

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Unter Chats werden aktuelle Nachrichten und Stories von Freunden auftauchen, während der People-Tab sehr vertraut aussieht und die Menschen zeigt, die gerade online sind und zum Chatten zur Verfügung stehen. Discover ist wahrscheinlich die größte Neuerung am neu gestalteten Facebook Messenger und bietet alles aus einer Hand, vom Spielen bis zur Interaktion mit Unternehmen und Organisationen.

Insgesamt sieht der neue Messenger viel sauberer und heller aus, auch wenn die gesamte Farbgebung den weißen Hintergrund früherer Versionen beibehält. Es gibt jetzt auch die Möglichkeit, Ihre Chats mit Farbverläufen zu versehen und einen dunklen Modus zu aktivieren, um die Helligkeit zu reduzieren.

Ob es Änderungen geben wird, die die Messenger-Werbung betreffen, ist noch nicht bekannt.

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