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3 Lehren aus dem Jahresendgeschäft 2025

Erfolgsgeschichten von Trusted Shops Kundschaft

Das Jahresendgeschäft 2025 war für viele Online-Händlerinnen und -Händler der entscheidende Umsatztreiber: Black Friday, Cyber Monday und Weihnachtsgeschäft sorgten erneut für Milliardenumsätze im deutschen Handel. Laut Handelsverband Deutschland wurden allein an Black Friday und Cyber Monday rund 5,8 Milliarden Euro umgesetzt, wovon etwa 1,6 Milliarden Euro direkt in Weihnachtseinkäufe flossen.

Gleichzeitig zeigt sich: Die Dynamik verändert sich – weniger blinder Kaufrausch, mehr bewusste Entscheidungen und intensiver Vergleich. 52 % der Konsument*innen nutzten die Rabatte gezielt für Weihnachtsgeschenke, während ein wachsender Teil sein Budget strenger im Blick behielt.

Für Online‑Shops bedeutet das: Rabatte allein reichen nicht mehr. Erfolgreich sind diejenigen, die Vertrauen aufbauen, Bewertungen strategisch nutzen und ihre Reputation über alle Kanäle hinweg aktiv steuern. Genau darüber haben wir in unserer Community Deep Dive Episode 1 mit drei erfahrenen Trusted‑Shops‑Kund:innen gesprochen – ihre Einblicke und Strategien haben uns inspiriert und zeigen, wie man die Markt-Trends des Jahresendgeschäfts erfolgreich umsetzt.



1. Vertrauen sichtbar machen – direkt im Kaufvorgang

Die aktuellen Zahlen unterstreichen einen klaren Trend: 2025 war das Jahresendgeschäft stärker denn je von Effizienz geprägt. Laut adzine.de gingen Shopping‑App‑Downloads im Vergleich zu 2024 um 19 % zurück, während der Umsatz aus In‑App‑Käufen gleichzeitig um 35 % stieg. Weniger Reichweite – aber deutlich höhere Kaufintensität unter den aktiven Nutzer*innen.

Parallel dazu planten 38 % der Deutschen, gezielt am Black Friday einzukaufen – ein Wert, der weiter wächst. Konsument*innen informieren sich gründlicher, vergleichen intensiver und kaufen erst dann, wenn sie einem Shop wirklich vertrauen.

Genau dieses veränderte Verhalten beschreibt Luca Strebe von Lieblingsbett:

Speaker Die Leute vergleichen lange, bevor sie investieren. Unsere Kunden wollen sicher sein, dass ihr Premium‑Bett das richtige Investment ist." Lucas Strebe, Geschäftsführer von Lieblingsbett.de

 

Seine Antwort auf diese Entwicklung: Vertrauen nicht nur aufzubauen, sondern sichtbar zu machen – überall dort, wo Kund*innen eine Kaufentscheidung treffen. Dazu gehören:

  • Trustbadge auf jeder Produktseite – direkt im Blickfeld neben Preis, Lieferinformationen und Call‑to‑Action.
  • 5‑Sterne‑Bewertungen in Ads – insbesondere in Performance‑Kampagnen während des Jahresendgeschäfts, in dem der Wettbewerb um Aufmerksamkeit besonders hoch ist.
  • Testimonials mit echten Kundenerfahrungen – um die erhöhte Vergleichsbereitschaft in ein gutes Gefühl beim finalen Klick zu verwandeln.

Auch Daniel Attalah von Pixum setzt in diesem Umfeld bewusst auf Vertrauen als Unterscheidungsmerkmal:

Speaker  Von Anfang an war Vertrauen unser Thema. Heute setzen wir weiterhin in jeder Marketingkampagne Vertrauenselemente ein. Kunden wollen wissen: Ich kann diesem Shop vertrauen." Daniel Attalah, CEO von Pixum

 

 

Experten-Insight: Vertrauen im Online-Handel erhöht die Konversion nicht nur während des Jahresendgeschäfts, sondern langfristig. In einem Markt, in dem der gesamte E‑Commerce‑Umsatz 2024 bereits über 80 Milliarden Euro lag und weiter wächst, gewinnen Shops, die Vertrauens‑Signale konsequent in Produktseiten, Checkout und Kampagnen integrieren.

2. Kundenbewertungen aktiv managen – Boost für die Konversion

Das Jahresendgeschäft 2025 hat deutlich gemacht, wie stark Bewertungen die Kaufentscheidung beeinflussen. In einer Phase, in der 20–30 % des Jahresumsatzes vieler Shops in der Cyber Week und im vierten Quartal liegen, kann eine schwache oder nicht gemanagte Bewertungsbasis direkt Umsatz kosten.

Stephanie Ringsofer von Groundies hat diese Erfahrung durch eine Krise hindurch gemacht: Nach einer Unternehmenskrise sank die Shop‑Bewertung auf unter 3,5 Sterne – ein kritischer Wert, insbesondere vor der Hochsaison. Durch konsequentes Bewertungsmanagement gelang es, die Bewertung wieder auf 4,6 von 5 Sternen zu steigern.

 

Speaker „Es hilft nichts anderes, als zu kommunizieren. Ich habe auf jede Kundenrückmeldung reagiert – gute wie schlechte. Es war das ‚Tal des Todes‘, aber wir haben Schritt für Schritt Vertrauen zurückgewonnen." Stephanie Ringsofer, Manager Product Experience bei Groundies

 

Konkrete Maßnahmen, die sich in der High‑Season auszahlen:

  • Bewertungen systematisch einsammeln – automatisierte Bewertungsanfragen rechtzeitig vor Q4 aufsetzen, damit zur Peak‑Zeit genügend aktueller Social Proof vorhanden ist.
  • Auf jede Rückmeldung reagieren – gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit erwarten Kund*innen transparente und lösungsorientierte Kommunikation.
  • Konversion der Bewertungsaufrufe optimieren – Groundies verschickt Bewertungs‑E‑Mails direkt unter dem Shopnamen und konnte so die Konversion von Bewertungseinladungen nahezu verdoppeln.

 

Experten‑Insight: Strategisches Management von Kundenbewertungen steigert die Kaufbereitschaft und festigt das Vertrauen in die Marke. In einem Markt, in dem Konsument*innen zwar weiter kauffreudig sind, aber intensiver vergleichen und ehrliche Angebote erwarten, werden aktuelle, gut gemanagte Bewertungen zum Entscheidungsfaktor – sowohl für Klick‑ als auch für Konversions‑Raten.

3. Reputation kanalübergreifend steuern

Im Jahresendgeschäft 2025 bewegen sich Kund*innen stärker denn je zwischen verschiedenen Kanälen: Sie sehen Ads, prüfen Bewertungen auf Google, lesen Kommentare in Social Media und vergleichen Angebote auf Marktplätzen. Gleichzeitig konzentriert sich der Online-Handel zunehmend auf wenige große Player: Die 1.000 umsatzstärksten Shops steigerten ihren Netto-E-Commerce-Umsatz 2024 auf 80,4 Milliarden Euro, wobei die Top-10-Shops knapp 39 % dieses Volumens auf sich vereinen.

In diesem Wettbewerbsumfeld wird eine starke, konsistente Reputation zum entscheidenden Alleinstellungsmerkmal.

Daniel Attalah fasst diese Entwicklung so zusammen:

„Differenzierung passiert über Vertrauen – aber nicht nur auf der Website, sondern überall. Google, Social Media, Plattformen – alles muss konsistent sein.” Daniel Attalah, CEO von Pixum

Das bedeutet für Händler*innen:

  • Reputation kanalübergreifend denken – nicht nur Shop‑Bewertungen, sondern auch Google‑Bewertungen, Plattform‑Bewertungen und Social‑Media‑Feedback einbeziehen.
  • Bewertungen bündeln und gezielt steuern – statt isolierte Bewertungs‑Silos entstehen zu lassen, sollten Händler*innen zentrale Tools einsetzen, um einen einheitlichen, starken Eindruck zu erzeugen.
  • Positive Kundenstimmen sichtbar machen – z. B. über Widgets auf der Website, Rich Snippets in der Suche, Social‑Proof‑Elemente in Ads und Customer Stories.

Lösungen wie der Trusted Shops Reputation Manager unterstützen dabei, Bewertungen plattformübergreifend zu optimieren, positive Stimmen gezielt hervorzuheben und so die Gesamtnote zu verbessern – besonders vom Jahresendgeschäft, wenn der Online-Anteil am Jahresumsatz besonders hoch ist.

„Kunden sehen, dass wir vertrauenswürdig sind – das wirkt sich direkt auf Kaufentscheidungen aus.”

 

Experten‑Insight: Strategisches Management von Kundenbewertungen steigert die Kaufbereitschaft und festigt das Vertrauen in die Marke. In einem Markt, in dem Konsument*innen zwar weiter kauffreudig sind, aber intensiver vergleichen und ehrliche Angebote erwarten, werden aktuelle, gut gemanagte Bewertungen zum Entscheidungsfaktor – sowohl für Klick‑ als auch für Konversions‑Raten.

Mit dem Reputation Manager, sammelst du kanalübergreifend Bewertungen für Trusted Shops, Google und Truspilot. Erfahre mehr darüber.

Fazit: Jahresendgeschäft 2025 als Lernlabor für Händler*innen

Das Jahresendgeschäft 2025 hat deutlich gemacht: Rabatte sind weiterhin wichtig, aber nicht mehr der alleinige Erfolgstreiber. 5,8 Milliarden Euro Umsatz an Black Friday und Cyber Monday, davon 1,6 Milliarden Euro für Weihnachtseinkäufe (Quelle: Einzelhandel.de), zeigen das Potenzial – doch die Verteilung dieses Volumens entscheidet sich über Vertrauen, Bewertungen und Reputation.

Stephanie Ringsofer bringt es auf den Punkt:


„Es ist ein stetiger Prozess. Wer dranbleibt, gewinnt das Vertrauen der Kunden zurück – und mit ihm die Konversion.“ Stephanie Ringsofer, Manager Product Experience bei Groundies

Händler, die diese Strategien mit den Markt‑Insights aus dem Jahresendgeschäft 2025 kombinieren, können das 4. Quartal 2026 noch erfolgreicher gestalten, die Konversion steigern und Vertrauen im E‑Commerce nachhaltig aufbauen – unterstützt durch seriöse Drittanbieter wie Trusted Shops.

Wir helfen dir gerne dabei, deine Strategie für das Jahresendgeschäft 2026 zu planen  kontaktiere uns einfach!

09.02.26
Charlotte Merle

Charlotte Merle

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