E-Commerce kompakt #7: Kein Käuferschutz mehr von Google

In der siebten Ausgabe von E-Commerce kompakt berichten wir über wichtige Änderungen für Shopbetreiber bei Google, stellen ein neues StartUp vor und verraten Ihnen, welche Währung wertvoller ist als Gold.

Kein Käuferschutz mehr

Für Online-Händler dürfte dies eine Überraschung sein, denn Google stampft das Gütesiegel ein „Google Zertifizierte Händler“. Auf einer der Google-Supportseite ist nachzulesen, dass bereits die angemeldeten Händler „Anfang März“ zu einem neuen Google-Programm migriert werden.

„Google Kundenrezensionen“ ersetzt somit „Google Zertifizierte Händler“.

Eine fragwürdige Änderung, denn obwohl Google von einer „Programmaktualisierung“ spricht, ist die Änderung für alle die das Gütesiegel von Google nutzen doch gravierend. Google garantierte bisher einen Käuferschutz von bis zu 1.000 Euro pro Kunde und stand im Streitfall als Vermittler zwischen Kunde und Händler.

Gründe für die Einstellung werden nicht genannt und die Gerüchteküche brodelt. Experten vermuten, dass Google den Zeit- und Kostenaufwand des Features schlichtweg unterschätzt hat.

Ebenso wird das Gütesiegel für Shops durch diese Änderung wegfallen. Es wird vermutet, dass es bald ein neues Gütesiegel geben wird. Wie es aussieht, was es kann und wann es kommt steht jedoch noch in den Sternen!

 

In eigener Sache: Mit den Trusted Shops Vertrauenslösungen können Sie Ihren Kunden weiterhin Käuferschutz bieten, das Gütesiegel anzeigen lassen und neue Bewertungen sammeln. Hier stellen wir unsere Produkte vor. 

E-Commerce-Suchmaschine trillr startet durch

Fabrice Schmidt, mydays-Gründer, will jetzt mit trillr durchstarten:

Unser Traum ist es, die aktuellen Marktführer im Bereich der Produktsuche in puncto Produktvielfalt und Preistransparenz zu überholen. Ein großer Traum, der uns jeden Tag aufs Neue motiviert“.

Enrico Mickan und mydays-Gründer Fabrice Schmidt wollen mit trillr die ultimative Suchmaschine für den E-Commerce erschaffen. Damit stellen sie sich in direkte Konkurrenz mit Google Shopping und Amazon. In einem kurzen Interview mit deutsche-startups.de klären die Gründer die wichtigsten Fragen.

Welches Problem wollt ihr mit trillr lösen?
trillr positioniert sich als unabhängige Produktsuche im Online-Shopping. Wir nehmen uns hierbei aber nicht nur reine Suchmaschinen wie Google Shopping zum Vorbild, sondern auch den Online-Giganten Amazon. Im Jahr 2016 haben bereits 55% der Online-Shopper ihre Produktsuche über den Amazon-Suchschlitz gestartet. Wir sind der Meinung, dass sich das verändern sollte. Langfristig führt ein Monopol auf der Produktsuche zu weniger Vielfalt und zu weniger Online-Shops. Wir möchten mit trillr für alle Online-Händler und Marken eine Alternative sein und den Online-Shoppern eine größere Vielfalt und Auswahl außerhalb des Universums der großen Player bieten.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet trillr ein Erfolg?
Hinter jedem Start-up steckt eine Menge unternehmerischer Mut, Leidenschaft und Fleiß. Wir wissen, dass für unser Venture und die Verwirklichung unserer Idee viel Erfahrung und Kapital benötigt wird. Unser Traum ist es, die aktuellen Marktführer im Bereich der Produktsuche in puncto Produktvielfalt und Preistransparenz zu überholen. Ein großer Traum, der uns jeden Tag aufs Neue motiviert. Mit unserem ehemaligen Unternehmen mydays bringen wir grundlegende Erfahrungen mit und sind verrückt genug, um ein solches Ziel laut auszusprechen. In jedem Fall haben wir ein großes Netzwerk an Unterstützern auf unserer Seite.

Wer sind eure Konkurrenten?
Der Markt ist gigantisch. Es ist ein Haifischbecken und der Kampf um Traffic mit großen und zahlreichen kleineren Konkurrenten wie Ladenzeile und Co. Die echten Big Player sind natürlich Google Shopping und Amazon. Unser Ziel ist einfach und klar formuliert: Online-Shopping beginnt mit trillr.

Wo steht trillr in einem Jahr?
Eine größere Anzahl von Produkten und Online-Shops im Vergleich zu Google Shopping und vermittelte Sales im Bereich von etwa 1% der Amazon Marketplace-Revenues.

 

Wir sind gespannt, ob trillr die Internet-Giganten Google und Amazon ins schwitzen bringen kann. Wir drücken die Daumen!

 

471 Millionen Klicks durch bezahlte Werbung

Die Analysten von Adgooroo fanden heraus, dass Amazon im Jahr 2016 ungefähr 471,6 Millionen Klicks durch bezahlte Werbung generiert hat. Die zweite Website auf der Liste, Weather.com, generierte nur 245,6 Millionen Klicks.

Auf dem dritten Platz steht Macys (167,6 Millionen Klicks), dich gefolgt von Home Depot (146,1 Millionen Klicks). Als einziger Technologie-Konzern steht Apple auf Platz 17 relativ weit oben auf der Liste (57,8 Millionen Klicks).

 

Sponsored Content. So geht’s nicht.

Mehr als ein Drittel der Online-Publisher markieren Sponsored Content (= Werbung, die einem normalen Beitrag sehr ähnlich ist) nicht korrekt und riskieren damit ihren Ruf, sowie ihre Einnahmen.

In der Analyse von Media Radar, bei der Anzeigen von 12.000 Marken ausgewertet wurden, fanden die Analysten heraus, dass 37% der Online-Publisher die bezahlten Anzeigen nicht FTC-Konform gekennzeichnet haben. Im Gegensatz zu einer vorherigen Studie, bei der die Zahl noch bei 71% lag, geht der Trend doch in die richtige Richtung.

Die meisten Verstöße nach FTC-Richtlinien wurden bei kleineren Publishern, wie zum Beispiel Bloggern, gefunden. 74% nutzten Begriffe wie Sponsored und 11% nutzen Promoted anstatt den FTC zulässigen Begriff Sponsored Content zu nutzen. Ganze 5% der Publisher machten gar nicht erst deutlich, dass es sich um bezahlte Werbe-Artikel handelt.

 

Bitcoin wertvoller als Gold

Die Crypto-Währung Bitcoin übersteigt zum ersten Mal den Wert einer Feinunze Gold. Alleine im diesem Jahr ist der Wert eines Bitcoins um 28% gestiegen. 

Am Donnerstag, den 02.03.2017, war es dann soweit. Der Bitcoin-Kurs stieg auf 1.263 Dollar an, währenddessen viel der Gold-Kurs auf 1.241 Dollar.

Der Bitcoin wird als Crypto-Währung nicht von den Zentralbanken reguliert, genauso wenig wie Gold, und unterliegt teilweise starken Schwankungen. Jedoch liegen bei der US-Börsenaufsicht SEC seit ungefähr vier Jahren Anträge für Bitcoin-Fonds vor, die auf die Notierung an der Börse warten. Am 11. März offiziell wird offiziell darüber entschieden.

Immer mehr Shopbetreiber bieten Bitcoin als Zahlungsart an, da die digitale Währung immer beliebter wird.

Was halten Sie von der Crypto-Währung, denken Sie darüber nach sie in Ihrem Shop zu intergrieren? Lassen Sie es uns gerne in den Kommentaren wissen!

Zum Newsletter anmelden!

0 Kommentare