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Shoppable Content: So verkaufen Sie erfolgreich mit Inhalten!

18.06.2020, 8m

Was ist eigentlich Shoppable Content? Und wie können Sie es nutzen, um Ihren Umsatz zu steigern? Antworten auf diese Fragen und Best Practices finden Sie in diesem Artikel. Also unbedingt weiterlesen!

blogTitle-shoppable_contentWenn sich Content und Commerce mit einem Klick verbinden.

Seit die breite Masse das Internet für sich entdeckte, ist der Einkauf via Klick nicht mehr wegzudenken. Eines der wichtigsten Marketing-Instrumente bleibt dabei jedoch meist noch immer außen vor.

Denn im E-Commerce-Bereich geht es transaktionsgetrieben zu – hier wird gesucht, gefunden und gekauft.

Content Marketing hat es sich hingegen zur Aufgabe gemacht, User zu informieren, zu unterhalten und zu inspirieren. Dass diese beiden einstigen Kontrahenten gemeinsam zum Konversionstreiber werden, zeigt der anhaltende Trend des Shoppable Contents.

DSGVO-Checkliste

Welche Potenziale sich damit im E-Commerce freisetzen, wie Best Practices aussehen und was Shoppable Content überhaupt ist, erklären wir Ihnen hier.

Der Status Quo – Content vs. Commerce

teaserNL-shoppable_content-SDas Content Marketing hat sich im Bestreben um Brand-Awareness und langfristige Markenbindung längst als feste Größe des Online-Marketings etabliert.

Dabei setzen Unternehmen auf informativen, personalisierten und gerne auch interaktiven oder User-Generated-Content.

Die Idee dahinter ist so einfach wie seit Jahren erfolgreich. Statt Nutzer*innen mit produktorientierten Informationen zu verprellen, werden relevante und passende Inhalte geboten, die echten Mehrwert liefern.

Doch Unternehmen, die mit Informationen zu nutzerrelevanten Themen und Problemen auf die eigene Positionierung einzahlen, verpassen häufig ihre Chance für kommerzielle Anknüpfungspunkte.

Ihr Content Marketing triggert durch Inhalte den Kaufimpuls, der anschließend nicht direkt in eine Handlung übersetzt wird.

Möglichkeiten zum Kauf finden oft erst verspätet oder an anderer Stelle statt.

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Das gerade noch erzeugte Nutzer-Engagement wird – ebenso wie ein wesentliches Wertschöpfungspotenzial im E-Commerce – schlicht verschenkt.

Doch trotz vermeintlicher Unversöhnlichkeit finden Content und Commerce endlich ihren Frieden. Shoppable Content nimmt die Handlung wieder in den Fokus und gilt als zukunftsweisend für den Vertrieb im Netz.

Lese-Tipp: So steigern Sie mit Content Commerce Ihren Umsatz

Shoppable Content erklärt

Shoppable Content beschreibt einen strategischen Marketing-Ansatz, in dem Content Marketing und Commerce in einem effektiveren Kaufprozess verschmelzen. Durch emotionale und inspirierende Inhalte, seien es Artikel, Videos oder Fotos, werden Aufmerksamkeit und anschließend direkte Kaufmöglichkeiten geschaffen.

Sehen Kund*innen Produkte, die das Interesse wecken, werden sie beispielsweise durch gezielte Verlinkungen unmittelbar auf Produktseiten geleitet.

Die perfekte Produktseite

Einen Schritt weiter sind Unternehmen durch „Add-to-Cart“-Ansätze, bei denen Artikel direkt im Warenkorb landen.

Zwischen dem Aha-Moment der Entdeckung, dem durch Content befeuerten Wunsch und der Kaufhandlung liegen so nur ein bis zwei Klicks.

Standard Ablauf

versus

Shoppable Content Beispiel

Je weniger Schritte zwischen Wunsch und Kaufhandlung liegen, desto besser steht es um die Konversionsraten.

Werden Produkte shoppable präsentiert, können Kundinnen und Kunden mit einem Fingertippen vom interessanten Text oder inspirierenden Foto direkt zum Produktkauf übergehen.

Die Benefits für Unternehmen liegen bei Shoppable Content klar auf der Hand. Hier treffen mehr Traffic und höherer Konversionsraten auf eine verbesserte Messbarkeit und Kontrolle der Maßnahmen.

Doch wie sieht das Ganze in der Praxis aus?

Best-Practices: Shoppable Text

Einfache Umsetzung – große Wirkung. Die Verbindung von Content und Commerce ist in der Welt der Texte angekommen. Dabei finden Produkte via Verlinkung, Produktabbildung und CTA bequem in Blog-Artikeln oder Magazinen Platz.

Statt die Handlungen des Lesens und tatsächlichen Kaufens abzugrenzen, wird ein fließender Übergang zwischen Text und Produkt geschaffen.

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Quelle Springlane

Beispiel Springlane:

Die Online-Plattform rund um das Thema Kochen stellt ihre Inhalte so ansprechend dar, dass sich manche Food-Blogger*innen noch ein Scheibe abschneiden könnten.

Tipps, Rezepte und Produkttests werden immer von passenden – und natürlich auf Springlane erhältlichen – Produkten begleitet, die wie hier mit einem Klick im Warenkorb landen.

Grafik Tausendkind Content

Quelle tausendkind

So wie auch der Online-Shop bietet der Blog von tausendkind vielfältige Themenwelten rund um Kind, Familie und Eltern.

Werden in den Blog-Artikeln bestimmte Produktkategorien genannt, so gelangen Eltern mit nur einem Klick zur entsprechenden Übersichtsseite.

Wem also beim Lesen der Bedarf für ein Kleidungsstück für die Kleinen klar wird, ist im Handumdrehen am Ziel.

Best Practices: Shoppable Bilder

Insbesondere Produktwelten, die visuell zum Wünschen einladen, gewinnen mit Shoppable Content gehörig an Potenzial.

User lassen sich optisch leichter emotionalisieren und sehen die Produkte gleich im entsprechenden Kontext. Dass ein Bild mehr sagt als tausend Worte, zeigt sich auch im Zusammenhang mit einem unkomplizierten Shopping-Erlebnis.

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Quelle Maisonsdumonde

Beispiel Maisons Du Monde:

Anders als manch anderer Möbelanbieter bietet Maisons Du Monde seine Produkte nicht einfach in einer schnöden Auflistung feil.

Stattdessen werden schicke Fotos von eingerichteten Räumen präsentiert, die mit einem Klick die Details zum Interieur enthüllen und zum sofortigen Kauf einladen.

Shoppable Content DM Instagram Beispiel

Beispiel dm:

Beim Thema Bilder zeigt sich Instagram weiterhin unschlagbar. Unternehmen wie dm nutzen das soziale Netzwerk inzwischen auch mit Shoppable Content für sich. Die 1,4 Millionen Follower der Drogerie-Kette gelangen mit einem Fingertippen unkompliziert zur Produktpage der Website.

Best Practices: Shoppable Videos

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Inzwischen machen Online-Videos rund drei Viertel des gesamten Web-Traffics aus. Die Bedeutung, die Clips und Co. damit für Unternehmen haben, scheint inzwischen in allen Branchen angekommen. Bei Shoppable Video wird das wirkungsvolle Tool zum Storytelling nahtlos mit mühelosen Kaufimpulsen verbunden.

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Quelle Cinematique

Beispiel Kate Spade:

Durch eine Weihnachtswerbung im Jahre 2016 hat sich das Modeunternehmen Kate Spade erfolgreich als Early Adopter bewiesen. In dem unterhaltsamen Video mit Hollywood-Star Anna Kendrick lassen sich alle gezeigten Produkte anklicken und kaufen.

Selbst ein virtueller Fingerzeig auf Hund oder Champagner enthüllt weiterführende Stories.

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Fazit: Shoppable Content birgt branchenübergreifend Potenziale

Shoppable Content vereint Content Marketing und Commerce, um Nutzer*innen ein attraktives und unkompliziertes Einkauferlebnis zu bieten.

Der Ansatz kann für Online-Shops aller Art interessant sein, eignet sich allen voran jedoch für visuelle Produktwelten, sei es im Sportbereich, für Fashion und Lifestyle, Einrichtung oder Ernährung.

Solche Themenbereiche bieten zum einen Stoff für eingängige Stories rund um die Produkte und über ihre visuelle Darstellbarkeit wirkungsvolle Anknüpfungspunkte zu Kaufhandlungen.

Im direkten Vergleich von traditionellem und Shoppable Content finden sich zahlreiche Gemeinsamkeiten. So schaffen die einstigen Kontrahenten beide Mehrwert und Traffic, ermöglichen Cross-Selling und die Verbesserung der Verbindung von Marken und Kunden.

Doch der neuste Coup im Online-Shopping bietet viele zusätzliche Benefits.

  • genaue Messung der Konversion und damit Optimierungsmöglichkeiten für jedes Content-Piece

  • beständige Content-Experience, die ohne Unterbrechung von der Entdeckung bis zur Kaufhandlung begleitet

  • emotionale Einkaufserlebnisse, die Nutzer*innen noch individueller ansprechen

  • vielfältige Möglichkeiten zu Direktverkäufen und ein signifikant verkürzter und vereinfachter Kaufprozess

Um Shoppable Content gewinnbringend zu etablieren, sollten sich Unternehmen bereits im Vorfeld mit den Anforderungen auseinandersetzen.

So lohnt sich eine Investition meist erst mit ausreichend Traffic.

Damit die richtigen Inhalte auf die richtige Weise präsentiert werden, müssen die Bedürfnisse und das Verhalten der individuellen Zielgruppe bekannt und klar definiert sein.

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Shoppable Content erfordert zudem kreatives Know-How sowie ausreichende Kapazitäten, um wirkungsvolle Content-Welten voller nutzerrelevanter Inhalte zu schaffen.

Nicht zuletzt erfordert die Umsetzung mit zunehmender Komplexität, beispielsweise bei interaktiven Videos, auch entsprechende technische Fähigkeiten.

Stimmen alle Vorrausetzungen, ist Shoppable Content ein messbarer, usernaher und allen voran ein wirkungsvoller Weg für erfolgreiches E-Commerce. Längst aus dem Schatten anderer eher kurzlebiger Trends herausgetreten, könnten User Produktwelten mit mangelnder Shopability bald mit Nichtachtung strafen.

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Soziale Netzwerke à la Instagram, Pinterest und Co. haben Shoppable Content bereits jetzt fest im Griff. Inzwischen verschaffen sich viele Unternehmen Wettbewerbsvorteile, indem sie die Geschichte ihrer Produkte als unkompliziertes Einkaufserlebnis erzählen.

Ein Umstand, der Usern wie Unternehmen gefallen dürfte.

Um Shoppable Content gewinnbringend zu etablieren, sollten sich Unternehmen bereits im Vorfeld mit den Anforderungen auseinandersetzen.

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So lohnt sich eine Investition meist erst mit ausreichend Traffic. Damit die richtigen Inhalte auf die richtige Weise präsentiert werden, müssen die Bedürfnisse und das Verhalten der individuellen Zielgruppe bekannt und klar definiert sein.

Shoppable Content erfordert zudem kreatives Know-How sowie ausreichende Kapazitäten, um wirkungsvolle Content-Welten voller nutzerrelevanter Inhalte zu schaffen.

Nicht zuletzt erfordert die Umsetzung mit zunehmender Komplexität, beispielsweise bei interaktiven Videos, auch entsprechende technische Fähigkeiten.

Stimmen alle Vorrausetzungen, ist Shoppable Content ein messbarer, usernaher und allen voran ein wirkungsvoller Weg für erfolgreiches E-Commerce.

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Längst aus dem Schatten anderer eher kurzlebiger Trends herausgetreten, könnten User Produktwelten mit mangelnder Shopability bald mit Nichtachtung strafen. Soziale Netzwerke à la Instagram, Pinterest und Co. haben Shoppable Content bereits jetzt fest im Griff.

Inzwischen verschaffen sich viele Unternehmen Wettbewerbsvorteile, indem sie die Geschichte ihrer Produkte als unkompliziertes Einkaufserlebnis erzählen.