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Ist der Retourenschein im Paket Pflicht? E‑Commerce kompakt #30

18.08.2017, 6m

Sind Online-Händler in der Pflicht ein Retouren-Label beizulegen? Die Antwort auf diese Frage und weitere interessante Fakten zu E-Mail-Marketing, Affiliate, mobile Traffic und Werbeblocker finden Sie in der 30. Ausgabe von E‑Commerce kompakt. Viel Spaß beim Lesen!

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Interessanteste E-Mail-Fakten

Der perfekte Zeitpunkt für das Versenden von Mailings: GetResponse hat fast 2 Milliarden E-Mails aus 126 Ländern und 19 Branchen analysiert, um herauszufinden, was der beste Zeitpunkt für das Versenden von E-Mails ist.

Mit einer 23,13%-Öffnungsrate und 3,52%-Klickrate hat der Donnerstag die Nase vorn. Die beste Uhrzeit ist 16:00, denn E-Mails, die zu diesem Zeitpunkt versendet werden haben eine Öffnungsrate von 25,13% und eine Klickrate von 3,82%  — somit höher als zu jeder anderen Sendezeit.

Ebenso wurde herausgefunden, dass Mittwochs die meisten E-Mails versendet werden.

Passend dazu: Im 2017 Deliverability Benchmark Report von Return Path wurde herausgefunden, dass rund 20% der kommerziellen E-Mails im Spam-Ordner landen oder direkt blockiert werden.

Lesetipp: Was bedeutet Benchmarking?

In den Vereinigten Staaten werden nur rund 77% der E-Mails zugestellt, wohingegen kanadische Marketer die Spitze mit einer durchschnittlichen Zustellrate von 90% anführen. Immerhin erreichen die europäischen E-Mails zu ca. 83% den Posteingang und liegen damit über dem globalen Durchschnitt.

Auch wenn sich die Zustellrate insgesamt minimal verbessert hat (um ca. 1%), zeigt dies doch deutlich, dass viele Mailings noch ihr Ziel verfehlen und Kunden gar nicht erst erreicht werden.

Wenn Sie dieses Problem kennen oder generell mehr Umsatz durch Ihre Mailings generieren wollen, sollten Sie sich jetzt unsere kostenlose E-Mail-Checkliste herunterladen!

E-Mail-Checkliste

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Affiliate Umsatz wächst jährlich um 16%

Ein Report von CJ Affiliate zeigt, dass die Einnahmen durch Affiliate Marketing jährlich um 16% steigen und sich die Anzahl der Bestellungen um ca. 4% erhöht.

Der US-Markt verzeichnete ein Umsatzwachstum von 16%, was zum Teil auf ein starkes Wachstum des Warenkorbwertes zurückzuführen ist. Der britische Markt verbuchte einem Anstieg um 12% der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr.

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Die Tatsache, dass sich die britischen Einzelhändler früher als andere Märkte auf die Weihnachtszeit vorbereitet haben, führte zu einem früheren (und stärkeren) Umsatzplus.

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Frage & Antwort: Müssen Händler ein Retouren-Label zur Verfügung stellen?

Viele Shopbetreiber stellen sich die Frage, ob sie einen Retourenschein bei der Lieferung dazu legen müssen oder nicht. Immerhin bedeutet dies Mehrkosten und erhöht eventuell die Chance, dass das Produkt wieder zurückgeschickt wird.

Was bei durchschnittlichen Kosten von 17,70€ pro Retoure (unter 10.000 Rücksendungen) den Profit deutlich schmälert.

Das Retouren-Label versteht sich als ein Entgegenkommen des Händlers und für die Bereitstellung gibt es keine rechtliche Pflicht. Dabei ist es auch irrelevant, ob der Händler  oder der Kunde die Kosten für die Rücksendung übernimmt.

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Der mobile Traffic zu E-Commerce-Seiten wächst

Der Salesforce’s Q2 17 Shopping Index zeigt, dass der mobile Traffic (Tablet & Smartphone) von Quartal zu Quartal steigt. In Großbritannien können sich die vorbereiteten Shopbetreiber über einen Anstieg von 48% kaufbereiter Mobile-Shopper, im Vergleich zum Vorjahr, freuen.

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Werbeblocker sind erlaubt

Mehrere Medienunternehmen (die "Süddeutsche Zeitung", ProSiebenSat.1 und die RTL-Tochter IP Deutschland) hatten gegen die Firma Eyeo (Hersteller von AdBlocker Plus) geklagt.

Die Kläger stellen kostenlos journalisitische Inhalte auf Ihrer Webseite zur Verfügung, die im Endeffekt durch Partnerangebote und Werbung finanziert werden. Nutzt ein Besucher den AdBlocker Plus wird ihm keine Werbung gezeigt und der Publisher verdient kein Geld.

Eyeo wurde deswegen vorgeworfen, dass die Firma gegen das Wettbewerbsrecht verstößt und Schadenersatz zahlen soll. Das Gericht entschied für Eyeo und gegen die Kläger.

Weiterhin ist es Eyeo erlaubt, Geld von Unternehmen zu verlangen, um auf einer Whitelist gelistet zu werden, die dafür sorgt, dass die Werbung des Unternehmens (trotz AdBlocker) angezeigt wird.

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