Skeptische Shopper, große Konkurrenz: Wie Online-Shops am Black Friday überzeugen

Das E-Commerce-Event des Jahres steht wieder vor der Tür! Am 29. November 2019 geht der Black Friday in seine nächste Runde. Der Handel erwartet den umsatzstärksten Tag des Jahres und Kunden begeben sich in den Start des Weihnachtsshoppings. Aber wie nutzen Sie diesen Tag am besten für Ihren Shop?

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Längst ist nicht mehr alles Gold, was mit einem SALE glänzt. Online-Shopper sind vorsichtiger geworden.

Warum ist das so und wie können Sie dennoch am Black Friday gewinnen?

Im vergangenen Jahr warnten Verbraucherschützer vor übereilten „Black Friday“-Käufen.

Sie fanden heraus, dass viele Rabatte als Referenzpreis die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers hatten und somit vermeintliche Schnäppchen gar keine waren.

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Auf diese Warnung reagierten die Kunden und hinterfragten Preise mehr denn je.

Das zeigte die Auswertung der Preisvergleichsplattform idealo zum Black Friday 2018. idealo verzeichnete im letzten Jahr einen Besucheranstieg von 73 Prozent gegenüber dem Black Friday 2017 und eine Steigerung der App-Nutzung um 140 Prozent im selben Vergleichszeitraum.

Doch wie können Onlinehändler trotzdem am Black Friday den größtmöglichen Umsatz generieren?

Die Antwort: Mit Ehrlichkeit und Transparenz!

In Bezug auf die hinlänglich bekannten Marketingmaßnahmen sollten vor allem glaubwürdige Angebote im Vordergrund stehen.

Durch ein „30 Prozent auf ALLES“ lässt sich mittlerweile wohl kaum ein Kunde mehr glaubhaft überzeugen.

Diese Rabatt-Strategie funktioniert höchstens bei kleineren Spezialshops, deren Portfolio auf einzelne, wenige Artikel beschränkt ist.

Shops mit einer größeren, breit gefächerten Auswahl sollten jedoch eher auf wenige und dafür höhere Rabatte zurückgreifen. Das hat für Kunden den Mehrwert eines tatsächlichen Schnäppchens.

Glaubwürdigkeit und langfristige Kundenbindung können im Nachgang für den Händler positiv ausfallen.

Das Online-Portal für Statistik Statista hat herausgefunden, dass in Deutschland 94 Prozent der Verbraucher den Black Friday kennen.

Die Werbemaßnahmen sollten dieser Tage demnach auch angepasst werden. Weg vom „Dass“ hin zum „Was“. Ein Hinweis darauf, dass der Black Friday stattfindet, ist überflüssig.

Echte, glaubhafte Angebote sollten in Ankündigungen und Newslettern Vorrang haben.

Zum Schluss noch ein Tipp, der alljährlich, und besonders am Black Friday, gilt: Wer online shoppt, möchte schnell zum Ziel.

Falsch ausgezeichnete Preise, Liefer- und Versandschwierigkeiten sind absolute Pain Points, die sich erheblich negativ auf die Customer Journey auswirken.

Gerade in der Vorweihnachtszeit sollten Onlinehändler daher genau prüfen, ob Preise, Lager und Logistik richtig gekennzeichnet und geregelt sind.

Ist dies geschehen, kann noch eine zusätzliche Stellschraube das Zünglein an der Waage sein: Das Herabsenken der Versandkosten auf Null.

Wenn konkurrierende Shops mit der gleichen Liefer- und Preisqualität aufwarten, könnten die Versandkosten der ausschlaggebende Punkt für den letztendlichen Kauf darstellen.

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Fazit

Online-Shopper sind sensibler geworden. Nur wer transparent und zuverlässig ist, überzeugt. Am 7. November erhalten Händler in diesem Webinar zusätzliche Insights und Learnings aus den vergangenen Black Friday Jahren und erfahren, wie sie auch in diesem Jahr von diesem Wissen profitieren.

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