Das müssen Sie wissen: Zahlungsarten im Internet!

Der Kauf im Internet erfreut sich allgemeiner Beliebtheit, vor allem weil hier zu jeder Stunde eingekauft werden kann und Kunden dabei die größtmögliche Auswahl haben. Nicht nur bei Produkten, sondern auch bei den verschiedenen Zahlungsarten.

Durch die verschiedenen Payment-Anbieter ist die Bezahlung beim Online-Shopping sehr bequem. Vielleicht schätzen Sie als Shopbetreiber eine Zahlungsart ganz besonders, sei es die Zahlung mit der Kreditkarte oder die Banküberweisung.

Viele Kunden verlassen sich gerne auf Paypal, um die Sicherheit beim Bezahlen zu gewährleisten. Viele Händler präferieren jedoch die Vorkasse, da der Kunde das Produkt schon bezahlt hat, bevor es verwendet wird.

In diesem Beitrag können Sie mehr über die verschiedenen Zahlungsarten und deren Vor- sowie Nachteile erfahren.

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Der Kauf auf Rechnung

Für den Kunden ist der Kauf auf Rechnung immer ein Gewinn – wenn er daran denkt, die Rechnung auch wirklich zu begleichen. Bei dieser Bezahlmöglichkeit hat Ihre Kundschaft den Vorteil, dass die Ware schon zu Hause ist und begutachtet werden kann, ehe die Summe überwiesen werden muss.

Dies bringt Kunden einen zusätzlichen Vorteil bei der Rücksendung der Ware, sodass nur die Produkte bezahlt werden müssen, die nicht zurückgesendet werden.

Vielen Händlern ist das Risiko des Zahlungsausfalls beim Rechnungskauf jedoch zu hoch, weswegen diese Zahlungsart bei Online-Händlern nicht sehr beliebt ist.

Ebenso lässt sich ein Mißbrauch bei den Bestellungen schlecht vermeiden, womit diese Zahlweise nicht für jeden Händler geeignet ist. Besonders kleinere Händler, die sich einen Zahlungsausfall nicht leisten können, bevorzugen Zahlweisen, wo das Geld noch vor der Zustellung des Produktes auf dem Konto ist.fazit-blogpost.png

Zahlen mit Paypal

Wird über sicheres Zahlen im Internet gesprochen, dann gilt Paypal oftmals als ein Paradebeispiel. Für Kunde und Händler bedeutet diese Zahlmethode Sicherheit und der Händler kann sich sicher sein, dass er für seine Ware bezahlt wird.

Grundlage für die Überweisung ist immer, dass der Kunde auf seinem Paypal-Konto genügend Guthaben hat, beziehungsweise sein Bankkonto hinterlegt hat.

Wer seine Kontodaten nicht herausgeben will, kann sich ein Paypal-Konto anschaffen und muss beim Händler somit nur die wichtigsten Daten (Name, Versandadresse) angeben.

Paypal macht es Kunden sehr einfach überwiesene Zahlung zurückzufordern, wenn dafür ein Grund vorliegt. Ebenso ist Paypal für seine große Kulanz gegenüber der zahlenden Partei bekannt, wenn es darum geht Probleme zwischen Kunde und Verkäufer zu lösen. Infos zum aktuellen Fall vor dem BGH gibt es hier.

Paypal nimmt ca. 1,9% der Summe + 0,35€ als Service-Gebühr für Transaktionen innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes.fazit-blogpost.png

Die Zahlung per Lastschrift

Bei dieser Zahlweise hat der Händler die Kontodaten und das Einverständnis des Kunden, so dass Geld vom Konto abgebucht werden kann.

So kommen Shopbetreiber schnell zu ihrem Geld und der Kunde kann sich  vor allen bei großen Händlern  über eine schnelle Lieferung freuen.

Für den Kunden ergibt sich der Vorteil, dass die Zahlung innerhalb von acht Wochen wieder rückgängig gemacht werden kann, falls mal etwas schiefgelaufen ist oder das Produkt enttäuscht.

Kunden, die mit dieser Zahlungsmethode bezahlen, zeigen mit der Einwilligung zum Lastschriftverfahren, dass Sie dem Online-Shop vertrauen und in Betracht ziehen nochmal in dem Shop einzukaufen.

Bei der Zahlung per Lastschrift werden ca. 0,28€ pro Transaktionsanfrage für den Online-Händler als Service-Gebühr fällig.

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Quelle Statistafazit-blogpost.png

Mit Kreditkarte online einkaufen

Es gibt viele Länder, wo die Zahlung mit der Kreditkarte deutlich beliebter ist, als in Deutschland.

Bei Menschen, die auch gerne mal auf Reisen gehen, sind Kreditkarten wie Visa oder Mastercard besonders beliebt. Ebenso werden Produkte im B2B-Bereich oft via Kreditkarte bezahlt. Nach der Angabe der Kreditkartendaten kann die Zahlung sehr schnell erfolgen, was ein großer Vorteil für die Händler ist.

Wie bei den meisten anderen Zahlungsarten kann der Kunde sein Geld auch bei der Zahlung mit Kreditkarte zurückholen, falls es Probleme mit dem Produkt oder Online-Händler gibt.

Dies nennt sich Chargeback und sorgt bei Händlern für Bauchschmerzen, da nicht nur der Rechnungsbetrag storniert wird, sondern auch die Gebühren dafür fällig werden.

Als Daumenregel gelten Chargebacks bis zu einer Quote von 1% als gerade noch akzeptabel, wird diese Quote überschritten, kann es unter anderem zu Problemem mit dem Zahlungsanbieter kommen.

Wer die Zahlung mit der Kreditkarte in seinem Online-Shop anbietet, muss mit einer Service-Gebühr von ca. 2,95% + 0,25€ (am Beispiel PayMill) pro Transaktionsanfrage rechnen.fazit-blogpost.png

Amazon Payments in Online-Shops

Wer gerne Waren bei Amazon bestellt ist höchstwahrscheinlich bereits Amazon-Kunde, weil er die schnelle und sichere Zahlung zu schätzen weiß.

Diese sorgenfreie Zahlungsart und die Beaknntheit Amazons können auch Shopbetreiber für sich nutzen. Denn Amazon Payments ist eine der vielen Zahlungsmöglichkeiten, die Sie in Ihrem Online-Shop implementieren können.

So gibt es bereits zahlreiche Händler im Internet, die ihre Zahlungen über Amazon laufen lassen und ihren Kunden so eine weitere Möglichkeit bieten, um die bestellten Produkte zu bezahlen.

Für Online-Shopper ist es ein großer Vorteil, dass die Zahlungen in der gewohnt sicheren Weise vorgenommen werden kann. Ebenso kann der Online-Händler die Vorteile der Amazon Payments beanspruchen, um einen schnellen Eingang des Geldes zu gewährleisten.

Amazon nimmt 1,9% der Summe + 0,35€ als Service-Gebühr für Transaktionen innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes.

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Die Zahlung mit Vorkasse

Jede Firma ist daran interessiert, dass die Bezahlung durch die Kunden möglichst wenig Kosten macht – besonders für kleinere Unternehmen ist es immens wichtig die Kosten so gering wie möglich zu halten.

Dies ist eine Möglichkeit, um die Komplikationen mit säumigen Kunden verringern und somit Schwierigkeiten bei der Zahlung vorzubeugen.

Aus diesem Grund ist die Zahlung per Vorkasse gerade bei kleinen Online-Händlern sehr beliebt, da die Rechnungssumme auf dem Konto ist, noch bevor die Ware versandt wird.

Auf der anderen Seite kann es aber auch zu weniger Verkäufen führen, da diese Zahlungsmöglichkeit  bei deutschen Shoppern nicht sonderlich beliebt ist und häufig Zahlungsarten bevorzugt werden, wo das Produkt erst inspiziert werden kann (zum Beispiel beim Kauf auf Rechnung) bevor bezahlt wird.fazit-blogpost.png

Die Sofort Überweisung

Eine andere Form der Vorkasse bietet die Sofort GmbH für Kunden und Händler an. Durch das praktische Online-Banking kann die Rechnungssumme schnell überwiesen werden und der Händler erhält schnellstens eine Bestätigung.

Für den Kunden bedeutet dies Sicherheit für all seine Daten und auch der Händler kann sich über eine schnelle Abwicklung der Zahlung freuen.

So kann die Ware schnell verschickt werden, was die Zufriedenheit beim Kunden, der nicht lange auf seine Ware warten möchte, deutlich erhöht.

Als Servicegebühr müssen Online-Händler mit ca. 1,45% + 0,15€ pro Transaktionsanfrage rechnen.

fazit-blogpost.pngZahlungsarten im Internet sollten dem Kunden in erster Linie die Sicherheit bringen, dass die bestellte Ware schnell und sicher versendet wird. Ebenso wichtig ist es für die Händler, dass sie ihr Geld ordnungsgemäß und schnell erhalten.

Dies kann durch viele verschiedene, sichere Zahlungsarten großteils gewährleistet werden. Trotzdem gibt es leider keinen hundertprozentigen Schutz vor Betrügern – auf beiden Seiten.

Es ist empfehlenswert verschiedene Zahlungsmöglichkeiten in dem eigenen Online-Shop anzubieten, um keine potentiellen Kunden zu verlieren, die eine bevorzugte Zahlungsart haben.fazit-blogpost.png

Tipps zum Umgang mit Zahlungsmethoden aus rechtlicher Sicht gibt es auf unserem Partner-Blog Shopbetreiber-Blog:

Neues Verbraucherrecht: Information über Lieferbeschränkungen und Zahlungsarten

Bundestag beschließt Verbot von Zahlartgebühren

Aktive Zahlartensteuerung und Datenschutz vereinbar fazit-blogpost.png

Wenn Sie als Shopbetreiber erfahren wollen, was es rechtlich bei Verpackung und Versand von Produkten zu beachten gibt, empfehlen wir Ihnen unser kostenloses Whitepaper.

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