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Google stellt neue Werbeformate vor | E‑Commerce kompakt #20

Das sind die Themen der 20. Ausgabe E-Commerce kompakt: Google präsentiert auf einem Live-Event neue Werbeformate, die Sie als Shopbetreiber kennen müssen; überraschend viele Online-Shopper kaufen direkt über Social Media Werbung; E-Mail-Marketing bleibt ein wichtiger Faktor für erfolgreiches E-Commerce. Jetzt lesen und Ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus sein.

blogTitle-Google_CSSGoogle stellt neue Werbeformate und weitere Neuerungen vor

Vor ein paar Tagen veranstaltete Google ein Live-Event, wo verschiedene Neuerungen zum Thema Marketing und Werbung vorgestellt wurden.

Hier die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

Discovery Ads: Die neuen Discovery Ads können innerhalb von Google Ads erstellt werden, die dann im Discover-Feed auf der mobilen Startseite von Google oder den iOS und Android Google Apps, sowie in dem mobilen YouTube-Feed und in Google Mail angezeigt werden.

So werden die Anzeigen wahrscheinlich aussehen:

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„Discovery hat für uns eine großartige Gelegenheit geschaffen, das Wachstum unserer Marken über das hinaus zu steigern, was wir mit Google für möglich gehalten haben“, sagt Daniel Pahl, VP of Media and Acquisition bei TechStyle. „Es hat meine Erwartungen an die Förderung hochwertiger Leads und Anmeldungen definitiv übertroffen. Wir sind jetzt in der Lage, ein völlig neues Publikum zum Handeln zu inspirieren.“

Gallery Ads: Werbetreibende können also bald bis zu 8 Bilder in dem neuen mobilen Werbeformat (in den Suchergebnissen) platzieren – ähnlich wie bei Instagram.

Mobile Google Nutzer können nun also bald durch eine Galerie mit verschiedenen Bilder eines Produktes swipen, um einen besseren Eindruck zu bekommen, noch bevor Sie die Webseite des Werbetreibenden besuchen.

Shopping Ads: Dieses neue Format ist ein direkter Angriff auf Amazon. Das Ziel ist klar: Dem Online-Shopper soll das Einkaufen so einfach wie möglich gemacht werden und der Check-Out direkt über Google steht im Fokus.

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Das neue Feature soll vorerst nur in den USA und weiteren ausgewählten Ländern, darunter Frankreich, verfügbar sein. Deutsche Online-Händler können die neuen Möglichkeiten wohl erst im nächsten Jahr nutzen können.

Weitere Neuerungen:

Google stellte bereits vor dem Marketing-Event eine neue Software vor, die mithilfe künstlicher Intelligenz längere Werbevideos in sechs Sekunden lange Bumper Ads umschneidet. Laut t3n ist dieses Tool noch deutlich verbesserungswürdig.

Google-Anzeigen unterstützen nun die Deep-Linking-Funktion für Apps aus der Google-Suche und anderen Anzeigen. Dazu gehört auch eine verbesserte Berichterstattung über die Firebase-Tools von Google.

Die ganze Keynote können Sie sich hier ansehen:



21% der Online-Shopper haben einen direkten Kauf über eine Social Media Anzeige getätigt.

Eine neue Studie von Episerver – basierend auf einer Umfrage unter mehr als 4.500 Shoppern in acht Ländern – hat die Meinung der Verbraucher zum digitalen Handel aufgezeigt.

Die Umfrage ergab, dass die Zahl der Verbraucher, die Artikel mit sprachgestützten Geräten wie Amazon Echo und Google Home recherchieren, im Jahresvergleich um 83% gestiegen ist.

Dennoch scheint es immer noch eine Diskrepanz zwischen dem Stöbern und dem eigentlichen Kauf zu geben, da nur 17% der Befragten angaben, dass sie „mindestens einmal im Monat oder häufiger Sprachkäufe“ tätigen.

43% der Verbraucher nennen einen Mangel an Sicherheits-Features als den Hauptgrund, warum sie ihre Einkäufe nicht über sprachgestützte Geräte tätigen, während 35% sagen, dass es auf einen Mangel an Produktbildern zurückzuführen ist.

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Ebenso zeigt die Studie auf, wie groß die Rolle von Social Media auf dem Weg zum Kauf ist. 63% der Befragten gaben an auf eine Social Media-Anzeige geklickt zu haben, wovon wiederum 33% einen direkten Kauf tätigten.

Marketing-Spezialisten stellen mehr Budget für E-Mails bereit

Eine neue Studie von DMA hat ergeben, dass E-Mails im Durchschnitt 17% der gesamten Ressourcen für Marketingbudgets erhalten, im Jahr 2017 waren es nur 11%.

Darüber hinaus ist die Schätzung des ROI (Return on Investement) für jeden £1, der für E-Mails ausgegeben wird, seit Inkrafttreten des DSGVO überraschenderweise um fast 10£ gestiegen. Der geschätzt ROI wird nun auf 42,24£ geschätzt, 2017 lag diese Zahl noch bei 32,28£.

DMA gibt auch an, dass 74% der Marketing-Verantwortlichen berichten, dass die Öffnungsraten von E-Mails in den letzten 12 Monaten gestiegen sind, während 75% auch einen Anstieg der Klickraten melden.

41% der Marketing-Spezialisten gaben an, dass sie eine Senkung der Opt-out-Raten festgestellt haben, sowie bemerkte mehr als die Hälfte der Befragten eine Verringerung der Spam-Beschwerden .

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