Neues E-Commerce-Tool aus dem Hause Google | E‑Commerce kompakt #39

In der 39. Ausgabe E-Commerce kompakt stellen wir Ihnen ein neues Google-Tool vor, dass speziell für Online-Händler entwickelt wurde und kostenlos nutzbar ist, verraten Ihnen, warum Instagram fast gleichauf mit Facebook ist und wieso vielleicht bald auch auf Facebook die Likes entfernt werden.

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Google stellt neues Tool vor, mit dem Sie Ihren Online-Shop testen können

Vor kurzem stellte Google ein neues Tool mit dem Namen „Grow my Store“ für Shopbetreiber vor, um einen Online-Shop auf verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten hin zu testen. Jetzt ist es auch in Deutschland verfügbar.

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„Grow My Store“ bewertet die Webseite eines Einzelhändlers und erstellt einen Bericht mit Empfehlungen, der Shopbetreibern dabei helfen kann, das Online-Erlebnis für ihre zu verbessern und so das Geschäft auszubauen.grow my store german 3

Mit Hilfe von „Grow My Store“ können Sie Ihren Shop anhand von bis zu 22 Kennzahlen, die auf eingehenden Studien zu Best Practices im Bereich Customer Experience basieren, testen.

Dazu gehören unteranderem zum Beispiel eine deutliche Preisdarstellung, intuitive Navigation, die Personalisierung des Einkaufserlebnisses, Live-Chat-Support oder das die Webseite auf mobilen Geräten gut aussieht.

Google hat das Tool entwickelt, da Online-Shopper immer anspruchsvoller werden, was die Informationen und das Angebot betrifft, das von einem Online-Shop erwartet wird.

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Ebenso weist „Grow My Store“ Nutzer auf relevante Google-Produkten und -Dienstleistungen hin, die für den Shopbetreiber profitabel sein könnten.

Die Empfehlungen des Einzelhändlers im Grow My Store Tool sind marktspezifisch und basieren auf Untersuchungen auf Länderebene.

So gaben beispielsweise mehr als die Hälfte (58%) der deutschen Verbraucher an, dass eine einfache Rückgabepolitik ihre Wahrscheinlichkeit, ein Produkt online zu kaufen, erhöhen würde.

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Und fast zwei Drittel (63%) der britischen Verbraucher gaben an, dass klar angezeigte Preise für ein gutes Online-Shopping-Erlebnis wichtig sind und 77% von ihnen wünschen sich, dass sich die Such- und Filterwerkzeuge intuitiv und vertraut anfühlen.

„Für Einzelhändler jeder Größe ist die eigene Webseite der digitale Flagship-Store. Deshalb will Google Unternehmern dabei helfen, ihr Online- und Omnichannel-Kundenerlebnis so ansprechend wie möglich zu gestalten. Aus diesem Grund haben wir ein Tool entwickelt, das all diese wertvollen Erkenntnisse an einem Ort zusammenführt und daraus maßgeschneiderte Empfehlungen für Einzelhändler erstellt, die klare Unterstützung und Beratung bieten“, so Fionnuala Meehan, VP EMEA, Google Customer Solutions.

Der eigene Online-Shop sollte für Online- und auch Multichannel-Händler eine hohe Priorität haben, wobei 90% der EMEA-Käufer (EMEA ist die Abkürzung für den Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika), die in der letzten Woche ein Geschäft besucht haben, angaben, dass sie die Online-Suche vor dem Gang ins Geschäft genutzt haben.

Instagram ist mit Facebook (fast) gleichauf

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Der Social Media Trends for Q2 2019 Report von Socialbaker zeigt, dass die Top 50 Marken nun auf Instagram genauso viele Menschen erreichen wie auf Facebook. Doch obwohl die Zielgruppengröße auf beiden Plattformen identisch ist, lässt sich auf Instagram ein deutlich höheres Engagement feststellen.

Der Report zeigt, dass die Zahl der Interaktionen auf Instagram beständig geblieben ist, wohingegen das Engagement auf Facebook im Vergleich zu Juni 2018 um 3,3% gesunken ist.

Auch spannend: Der Report zeigt, dass weiterhin mehr als 60% des Werbebudgets für Anzeigen im Facebook News Feed ausgegeben wird, obwohl Marketer immer mehr für Instagram-Werbung ausgeben – 20% für Werbung im Instagram Feed und 10% für Anzeigen in Stories und IG TV.

Facebook testet „keine Likes“ in Australien

Ab Freitag, den 27.09.19, werden manche australische Facebook-Nutzer nicht mehr die Anzahl an Likes und Reactions von Beiträgen anderer Menschen sehen. 

Novedades Whatsapp, Facebook, Instagram

Bereits im Juli testete Schwester-Plattform Instagram „keine Likes“ in verschiedenen Ländern – bisher nicht in Deutschland.

Facebook gab als Grund an, dass das Entfernen von Likes den sozialen Druck auf die Nutzer der Plattformen verringern soll. Die Nutzer werden jedoch noch immer die Anzahl an Likes und Reaktionen, die der eigene Post erzeugt, sehen.

„[Es geht darum] diese Zahl aus der Gleichung herauszunehmen, so dass sich Menschen auf die Qualität der Interaktionen und Qualität des Inhalts konzentrieren können, anstatt sich auf die Anzahl der Likes oder Reaktionen fokussieren“, sagte Sprecherin Mia Garlick der Australian Associated Press.

Wann diese Änderung auch Deutschland, Österreich und die Schweiz erreichen, ist noch nicht bekannt. Ist der Test jedoch erfolgreich, wird es wohl nicht mehr lange dauern!

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