Jeder zehnte Online-Händler sieht seine Existenz bedroht (Studie) | E‑Commerce kompakt #17

30.04.2020, 2m

Erfahren Sie in der 17. Ausgabe E-Commerce kompakt, wie die aktuelle Situation Shopbetreiber*innen beeinträchtigt und wo die Chancen liegen.

Auswirkungen der Corona-Krise: Jeder zehnte Online-Händler sieht seine Existenz bedroht

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Die vorherrschende Krise bremst den Einzelhandel aus.

Doch nicht nur die stationären Geschäfte sehen sich mit den Auswirkungen konfrontiert: Laut einer Befragung* im Auftrag von Trusted Shops befürchten 11 % der Online-Händler*innen, dass ihre Existenz gefährdet ist.

Der Großteil von ihnen sieht sich zudem mit weniger Bestellungen und Problemen mit Lieferanten und Partnern konfrontiert.

Zu Anfang der Corona-Krise schien es so, dass Onlineshops ihr Geschäft ausbauen könnten.

Doch schon kurz darauf wurde klar, dass auch Internethändler*innen die Auswirkungen der Pandemie stark zu spüren bekommen.

Jede/r zehnte Shopbetreiber*in sieht derzeit sogar ihre Existenz gefährdet (11 %). Wie kommt es zu dieser Befürchtung?

Fast die Hälfte der Shops verzeichnet aktuell weniger Bestellungen (45 %) und dadurch auch weniger Umsatz.

Dazu erschweren Probleme in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern 43 Prozent der Online-Händler die Arbeit.

Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, haben viele Online-Shops reagiert. 
Die Themen, die ihre Kunden nun ansprechen und bewegen, sind andere als noch vor ein paar Monaten.

Daher hat die Hälfte (50 %) ihre Marketing- und Werbemaßnahmen umgestellt und auf die Situation abgestimmt.

Auch die Bedürfnisse und die Nachfrage der Online-Shopper*innen haben sich verändert. Um darauf zu reagieren, haben etwa genauso viele haben ihr Produktangebot angepasst (47 Prozent).

Um einen zusätzlichen Kaufanreiz zu schaffen, haben 40 Prozent der Shopbetreiber*innen ihre Lieferzeiten hervorgehoben.

Bei Wartezeiten von bis zu sechs Wochen können schnelle Verfügbarkeiten entscheidend für die Kaufentscheidung sein.

Trotz all der Probleme und Herausforderungen, die Online-Händler*innen selbst bewältigen müssen, wäre über die Hälfte von ihnen bereit, mit stationären Einzelhändler*innen zusammenzuarbeiten (56 Prozent).

Der Großteil von ihnen weiß jedoch nicht, wie eine solche Kooperation aussehen kann (56 %).

Eine Möglichkeit ist, dass arbeitslose Mitarbeiter aus dem stationären Handel bei Shops mit stark angestiegener Nachfrage aushelfen könnten. Dies würden 41 Prozent der Shopbetreiber unterstützen.

Wie Online-Shops auch zukünftig durch die Krise kommen, kann bislang kaum abgeschätzt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen dazu beitragen, dass auch kleinere Shops weiterhin bestehen bleiben.

*Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Befragung von Trusted Shops durchgeführt mit Surveymonkey, an der 141 Betreiber*innen von Online-Shops im April 2020 teilnahmen.

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