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Google verabschiedet sich von Universal Analytics | E‑Commerce kompakt #12

25.03.2022, 4m

Google hat angekündigt Universal Analytics bald zugunsten Analytics 4 auslaufen zu lassen. Was hat es mit dieser Ankündigung auf sich hat und was Sie in Zukunft von Google Analytics erwarten können, erfahren Sie in dieser Ausgabe von E-Commerce kompakt. Außerdem stellen wir Ihnen ein neues Feature von Shopify vor, das Ihnen dabei hilft, Ihre Produkte gezielt auf verschieden Social Media Apps zu vertreiben. Viel Spaß!

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Google verabschiedet sich von Universal Analytics

Im nächsten Jahr wird sich Google von Universal Analytics (kurz: UA) zugunsten von Google Analytics 4 verabschieden. Das kündigte der Suchmaschinenriese nun in einem Blogpost an.

2023 soll also Universal Analytics - die vorherige Generation von Analytics - auslaufen. Alle Universal Analytics Properties werden ab dem 1. Juli 2023 keine neuen Treffer mehr verarbeiten.

Da das neue Analytics 360 erst vor kurzem für Universal Analytics eingeführt wurde, wird Universal Analytics 360 Nutzer*innen eine zusätzliche dreimonatige Übergangszeit eingeräumt, die am 1. Oktober 2023 enden soll.

Zuvor verarbeitete Daten aus UA sollen jedoch erstmal für mindestens sechs Monate nach dem Ablaufdatum weiter gespeichert werden. Google will sich demnach auf das im Oktober 2020 ausgerollte Analytics 4 konzentrieren.

Google Analytics 4 unterscheidet sich von seinem Vorgänger dadurch, dass es plattformübergreifend arbeitet, nicht mehr auf Cookies setzt und ein ereignisbasiertes Datenmodell zur Analyse verwendet.

Außerdem werden in dem Tool keine IP-Adressen gespeichert. Wie wir bereits in früheren Ausgaben von E-Commerce kompakt berichtet haben, will der Tech-Riese in Zukunft ohnehin mehr auf Datenschutz setzen.

„Universal Analytics wurde einst für eine Generation von Online-Messungen entwickelt, die im Desktop-Web verankert waren, unabhängige Sitzungen und leichter beobachtbare Daten aus Cookies. Diese Messmethode ist inzwischen veraltet“, erläutert Russell Ketchum, Director Product Management für Google Analytics.

„Diese Lösungen und Kontrollen sind besonders in der heutigen internationalen Datenschutzlandschaft erforderlich, in der User zunehmend mehr Datenschutz und Kontrolle über ihre Daten erwarten.“

Wenn Sie also noch nicht bei Google Analytics 4 angemeldet sind, dann ist es nun aber an der Zeit.

Auch wenn noch über ein Jahr Zeit für die Umstellung ist, macht es Sinn, jetzt schon zur neusten Generation des Tools zu wechseln, um den größten Nutzen für Sie und Ihren Online-Shop daraus ziehen zu können.

Bei der Auswertung Ihrer Daten können sich jedoch immer mal wieder Fehler einschleichen, die es zu vermeiden gilt, um das Beste aus Ihren Analysen herauszubekommen.

Lesen Sie in unserem kostenlosen Whitepaper die 5 Fehler nach, die Sie bei der Verwendung von Google Analytics unbedingt vermeiden sollten: ⬇️

Analytics-Fehler

Mit neuem Shopify-Feature shoppable Content erstellen

Der Social Commerce wird immer größer und immer mehr Social Media Plattformen entschließen sich, dem Trend zu folgen und Shopping-Optionen für Marken und Online-Händler*innen anzubieten.

Letzte Woche berichteten wir beispielsweise darüber, dass der Messaging-Dienst Twitter E-Commerce-Funktionen hinzugefügt hat, die es Nutzer*innen erlauben, Produkte zu entdecken und zu kaufen.

Um den neuen Shopping-Präferenzen der Verbraucher*innen zu folgen, hat Shopify ein neues Tool entwickelt, mit dem User in den sozialen Medien über den Link-in-Bio Produkte einfach erwerben können.

Link-in-Bio-Seiten werden häufig in Social-Media-Profilen in Apps wie Instagram, TikTok und Twitter verwendet. Bei diesen Seiten handelt es sich um eine Art Übersicht von Links dar, die User auf relevante Webseiten weiterleiten sollen.

Musiker*innen verwenden sie zum Beispiel, um auf ihre Musik bei Streaming-Diensten zu verlinken, während Marken sie oft verwenden, um auf ihre aktuellen Angebote und Dienstleistungen zu verweisen.

Mit „Linkpop“ von Shopify sollen Creator und Shop-Betreiber*innen nicht nur alle wichtigen Links an einem Ort sammeln können, sondern auch eine Art digitales Schaufenster einrichten können, um Produkte auf verschiedenen Plattformen zu verkaufen.

Lesetipp: So wird Ihre Social Media Kooperation zum Erfolg

Bei Linkpop handelt es sich also um ein Link-in-Bio-Tool, das sich vor allem an Online-Shops und Marken richtet, die Produkte über verschiedene Kanäle vertreiben wollen.

Social Media User auf der anderen Seite können die Produktauswahl eines Shops durchstöbern und direkt auf Linkpop kaufen, ohne die App verlassen zu müssen, in der sie gerade unterwegs sind.

Als Betreiber*in eines Online-Shops haben Sie die Möglichkeit sich kostenlos bei Linkpop anzumelden und Ihr Konto mit Ihrem Shopify-Account zu verbinden.

Danach kann eine personalisierte Linkpop-Seite erstellt werden, in der dann nicht nur Links und Produkte angezeigt werden, die zum eigenen Shop weiterleiten. Im Gegensatz zu den Commerce-Funktionen bei Instagram & Co. können Shops auf ihrer Linkpop-Seite nämlich außerdem Videos, Blogartikel und weitere Inhalte verlinken.

Insgesamt dürfen einer Linkpop-Seite bis zu 200 Links hinzugefügt werden.

Kauflinks oder „shoppable“ Links werden automatisch mit dem Produktkatalog des jeweiligen Shops synchronisiert, um alle Produktdetails anzuzeigen, die Kund*innen direkt benötigen.

Dadurch dass Kund*innen sogar die Bezahlung direkt auf der jeweiligen Plattform über den Shopify Checkout abwickeln können, müssen Shopper die Plattform, auf der sie sich gerade befinden, nicht verlassen.

Auf diese Weise ermöglicht Shopify ein vereinfachtes und schnelles Shopping-Erlebnis in den sozialen Medien und zugleich einen neuen Kanal für Shop-Betreiber*innen, um die eigenen Produkte an ein breiteres Publikum zu verkaufen.

Lesetipp: Was ist Social Selling und wie kann es Ihren Umsatz steigern?

Gerade wenn Sie neu im E-Commerce sind und noch kein Unternehmen gegründet haben, bietet es sich an, Tools wie Linkpop zu wählen, die zusammen mit Ihrem Publikum und Ihrer Marke wachsen können.

Aber auch für die alten Hasen im Online-Handel kann es sich sicherlich lohnen, die eigenen Produkte in den sozialen Medien anzubieten.

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