Facebook schränkt Reichweite massiv ein. E‑Commerce kompakt #40

Die Marketing-Welt ist in Aufruhr, denn Facebook testet neue Features und schränkt die organische Reichweite massiv ein. Weitere Themen in dieser Ausgabe E-Commerce kompakt: Google Actions, Änderungen für Händler bei DHL, eBay sucht den besten Shop und Amazons Pläne mit Bitcoin. Viel Spaß beim Lesen!

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Facebook schränkt organische Reichweite massiv ein

Facebook testet ein neues Feature und die Marketing-Welt ist in Aufruhr. Denn mit dem neuen Explore-Feature wird die Reichweite für organische Postings von Seiten massiv eingeschränkt.

Vor kurzem wurde der neue Explore-Feed global ausgerollt und nun testet Facebook in den Ländern Slowakei, Sri Lanka, Serbien, Bolivien, Guatemala und Kambodscha einen neuen Newsfeed. Die Facebook-Nutzer der Test-Länder berichten, dass im normalen Newsfeed nur noch Beiträge von Freunden, sowie Werbeanzeigen, angezeigt werden.

Beiträge von Seiten, die mit Gefällt mir markiert wurden, sind nur noch im Explore-Feed zu finden. Da dieser Feed relativ schwer auffindbar ist, berichten verschiedene Quellen von massiven Einbrüchen in der organischen Reichweite.

In einem offiziellen Statement stellt Facebook klar: „Wir haben derzeit keine Pläne, diesen Test weiter auszurollen.”

Denn eigentlich sollte der Entdecker-Feed Nutzern die Möglichkeit geben potenziell interessante neue Seiten zu entdecken, die bisher nicht geliked wurden.

t3n berichtet, dass Facebook nun bestätigt hat, dass in einigen Ländern eine andere Funktion des Explore-Feeds getestet wurde:

Der Newsfeed soll Usern die Möglichkeit geben, mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben – der Explore-Feed soll hingegen ein separater Raum für Posts von Seiten sein. Diese Test zeigten zum Teil dramatische Auswirkungen: bis zu viermal weniger Interaktionen und 60 Prozent weniger organische Reichweite.

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Bild von Filip Struharik

Ungeachtet der neuen Features bleiben Werbeanzeigen auf Facebook weiterhin eine der besten Möglichkeiten den Umsatz eines Online-Shops zu erhöhen. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie mit Hilfe von Facebook neue Kunden gewinnen können, sollten Sie sich noch heute unser kostenloses Whitepaper herunterladen.

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Googles Antwort auf Alexa Skills

Zusammen mit acht Partnern ( Zalando, TorAlarm, TV Spielfilm, WetterOnline, Rock Antenne, Comdirect, Bring! und Otto) kommen die Actions on Google nun auch nach Deutschland.

Die Actions sind Googles direkte Antwort auf die Skills von Amazons Alexa und sind ab sofort auf Google Home, sowie Google Assistant-fähigen Geräten, verfügbar.

Im Gegensatz zu Alexa Skills sind die Actions direkt verfügbar und müssen nicht erst installiert werden. Ebenso können Nutzer direkt mit dem Assistant kommunizerien: „Rede mit Zalando Geschenkefinder“ oder „Rede mit TV Spielfilm“ und die entsprechende App wird direkt gestartet und liefert Geschenkideen, Fußballergebnisse oder das TV-Programm, wie Internetworld berichtet.

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Bild von Google

Doch was bedeutet dies für den E-Commerce? Antwort darauf gibt Marc Opelt, Otto-Bereichsvorstand Marketing:

Wir sind überzeugt, dass Sprachsteuerung den E-Commerce verändern wird. Wir freuen uns deswegen, dass wir unseren Kunden erste Funktionen per Spracherkennung anbieten und neue Funktionen und Services direkt mit ihnen testen können. Wir sehen großes Potenzial im Voice Commerce und möchten die Technologie als weiteren Berührungspunkt ausprobieren, der unseren Kunden die Interaktion mit Otto einfacher macht.

 

Änderung bei DHL für Shopbetreiber

Der Lieferdienst DHL hat Änderungen für Geschäftskunden angekündigt, die ab dem 1. März 2018 gelten.

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So müssen Pakete, die über 20 kg wiegen, schon bald mit dem Aufdruck Achtung! Schweres Paket oder einem roten Aufkleber bis 31,5 kg versehen werden.

Ebenso wird es einige Preisanpassungen geben und das Nachnahmeentgelt mit dem Nachnahmeübermittlungsentgeld zu einem Preis von 5,60 Euro zusammengeführt werden, was unter anderem in der Facebook-Gruppe „Multichannel Rockstars“ heftig diskutiert wird

Gesucht: Die besten eBay-Händler

Wer ist der beste Marktplatz-Händler? Das will eBay nun herausfinden, dafür hat der E-Commerce-Gigant einen eigenen Preis für die besten Marktplatz-Händler ausgelobt.

Vor wenigen Tagen hat die Bewerbungsphase für den Händler-Award 2018 begonnen und eBay-Händler können sich in den Kategorien Durchstarter, Nachwuchsunternehmer, Kreative Geschäftsidee, Globales Geschäft, Lokaler Einzelhändler, Ebay Plus-Händler und Sonderpreis für außergewöhnlichste Geschichte bewerben.

Und was kriegen die Sieger? Jeder Gewinner erhält ein Preisgeld von 2.500 Euro, sowie ein Jahres-Abo für den Ebay-Premium-Shop.

Amazon und BitCoin

Gerüchteweise soll Amazon schon bald die Kryptowährung Bitcoins zur Zahlung von Bestellungen zulassen. Diese Nachricht sollte jeden Bitcoin-Investor glücklich stimmen, denn diese Entscheidung wäre ein großer Schritt zur allgemeinen Akzeptanz der digitalen Währung.

Auf Nachfrage der WELT blieb Amazon ein eindeutiges Dementi schuldig: Man habe „zum Thema Ihrer Anfrage keine Ankündigung gemacht“, erklärte ein Konzernsprecher lediglich. Es sei bei Amazon üblich, „sich erst dann zu neuen Produkten oder Services zu äußern, wenn sie für unsere Kunden nutzbar sind – und uns bis dahin an etwaigen Spekulationen nicht zu beteiligen“.

Branchenkenner halten die Gerüchte gleichwohl für stichhaltig. „Ich sehe sind keinen Grund, warum Amazon Bitcoins nicht als Zahlungsmittel zulassen sollte“, sagt Oliver Flaskämper, Chef von Bitcoin Deutschland. Der US-Technologieriese könne sich damit als Innovationsführer positionieren, zugleich bleibe das Wechselkursrisiko beim Käufer.

„Bereits jetzt ist es über Dienstleister möglich, bei Amazon einzukaufen und mit Bitcoins zu zahlen“, erklärt Flaskämper, der den größten deutschen Handelsplatz für Kryptowährungen betreibt.

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