12 Growth Hacks für neue Kunden & mehr Umsatz

Growth Hacks sind „kleine Marketing-Tricks“, die sich schnell implementieren lassen, aber für ein großes Ergebnis sorgen. In diesem Blogpost finden Sie genau das: Große Ergebnisse ohne großen Aufwand. Viel SpaßblogTitle-growth_hacking

Growth Hacking ist viel mehr als ein Trend-Begriff für Online Marketing und vor allem Online-Shops sind geradezu prädestiniert, um mit verschiedenen Growth Hacking-Prozessen das Wachstum zu beschleunigen.

Doch erst einmal sollte die wichtigste Frage geklärt werden:

Was ist Growth Hacking?

Wer könnte auf diese Frage besser antworten als Hendrik Lennarz, Growth-Hacking-Experte und Autor des 5-Sterne-Buches Growth Hacking mit Strategie.

Growth Hacker Hendrik Lennarz

Erfahrungsgemäß zucken Unternehmen bei dem Begriff „Hacking“ zusammen und sind erstmal skeptisch.

Das klingt ja eher nach Kreditkartenbetrug oder offen gelegten Userdaten aus dem eigenen Online-Shop.

Web-Security ist auch ein sehr spannendes Thema, gehört aber nicht zum Growth Hacking.

Der Begriff „Hacking“ bedeutet in seiner reinen Übersetzung erst einmal nur „in ein x-beliebiges System einzudringen“.

Meistens geschieht dies im Trial-and-Error Verfahren. Funktioniert der Hack, dann wird das System kompromittiert, funktioniert er nicht, wird das nächste System ausgewählt oder der nächste Hack angewendet – genau wie beim Growth Hacking von Online-Geschäftsmodellen.

Blogbild Muskelmann mit Growth-Supplements

Ich räume allerdings immer gern mit zwei kursierenden Gerüchten zum Thema Growth Hacking auf.

1. „Growth Hacking kostet nichts.“

Da Growth Hacking aus der Startup-Szene kommt, wo generell Ressourcenknappheit und Geldnot vorherrscht sind viele der Meinung, dass Growth Hacking sehr günstig sei

Da es in der Regel sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann, täglich neue Growth Hacks über einen Zeitraum von oftmals vielen Jahren auszuprobieren, ist dies ein Trugschluss.

2. „Growth Hacking ist ein One-Hit-Wonder.“

Natürlich gibt es die berühmten Beispiele wie von Neil Patel von hotmail.com (die PS: I love you-E-Mail Signatur), das dropbox.com Freunde Einladungssystem oder airbnb.com mit Craiglist-Spam, deren Nutzerzahlen quasi über Nacht durch diesen einen bestimmten Growth Hack explodiert sind.

Aber auch dies ist ein Trugschluss, denn „Growth Hacking ist immer ein Prozess - also ein geplantes organisiertes Vorgehen.

In diesem Growth Hacking Prozess geht um das Zusammenspiel der Produktentwicklung, über ein wachstumsorientiertes Geschäftsmodell, die Aussteuerung der richtigen Marketing-Kanäle inklusive validem User-Tracking bis hin zu einer hoch agilen Umsetzungkompetenz.

Demnach gibt es niemals nur diesen einen Growth Hack, der ein Startup oder ein Unternehmen durch die Decke schießen lässt.”

Growth-Hacking-Prozess-Full-Small

Diese Abbildung zeigt, welche Punkte und Disziplinen beim Growth Hacking zusammenhängen und immer wieder zu hinterfragen beziehungsweise zu optimieren sind.

Wie funktioniert Growth Hacking für Online-Shops?

Sean Ellis, der früher unter anderem bei Dropbox das Growth Team verantwortet hat, ist ein Marketing-Pionier, der offiziell den Begriff des Growth Hackers geprägt hat.

sean-ellis

Seine Definition lautet:

„A growth hacker is a person,
whose true north is growth.“
Quelle

Bedeutet:

Das klar übergeordnete Ziel eines erfolgreichen Online-Businesses muss immer Wachstum (Growth) sein: Wachstum anhand von Usern oder bestenfalls direktes Umsatzwachstum.

Das hört sich logisch an.

Aber die Realität zeigt, dass gerade größere Unternehmen diese Prämisse schnell aus den Augen verlieren können.

Dann arbeiten Teams nicht mehr nach den gleichen Zielen oder man verliert einfach enorm viel Geschwindigkeit in der Umsetzung, da es zu viele Entscheidungsträger im Unternehmen gibt und dadurch die Agilität und Zielorientierung oftmals verloren geht.

Bei Online-Shops kann das natürlich ebenfalls passieren, aber sie sind dennoch prädestiniert für Growth Hacking.

Aber warum?

1. Der Erfolg von Online-Shops wird von Natur aus am Umsatz gemessen.

Das ist super und eine sehr einfach zu messende Kennzahl (KPI), die jeder im Team und auch jeder andere Stakeholder einfach verstehen kann.

2. Online-Shops sind von Natur aus digital und haben dementsprechend auch ein einfaches digitales Geschäftsmodell.

Man bietet Produkte online zum Kauf für einen Preis X an und versucht, die Höhe der Warenkörbe und die Anzahl der Bestellungen zu maximieren.

Das sieht in anderen Branchen deutlich komplizierter aus.

Vor allem, wenn ein ganzes Unternehmen inklusive der x-tausend Mitarbeiter sich erstmal mit der Digitalisierung und digitalen Geschäftsmodellen anfreunden müssen.

fazit-blogpostWenn Sie mehr über das Thema Growth Hacking erfahren und wissen wollen, wie Sie diese Marketing-Strategie nutzen können, sollten Sie sich kostenlos die Aufzeichnung unseres Webinars mit Hendrik Lennarz anschauen:

 

Aufzeichnung ansehen

 

Nachdem geklärt ist, was es mit Growth Hacking eigentlich auf sich hat, stellen wir Ihnen jetzt 12 Hacks für mehr Besucher, mehr Konversion & mehr Umsatz vor!

1. Überarbeiten Sie Ihre „Über Uns“-Seite!

Ob Sie es glauben oder nicht, die Unterseite „Über Uns“ in Ihrem Online-Shop ist für Besucher sehr interessant – besonders, wenn Sie einen kleineren Shop führen.

Kunden interessieren sich für die Menschen, die Geschichte und die Motivation hinter dem Shop.

Zeigen Sie also genau das und stellen Sie heraus, was Ihren Shop einzigartig macht und wer sich dahinter verbirgt.

Eine tolle „Über Uns“-Seite zeigt:

  • Wie Sie Ihren Kunden helfen können
  • Wer die Menschen hinter dem Shop sind (Gründer & Team)
  • Warum Sie das tun, was Sie tun
  • Was die Motivation hinter Ihrem Shop ist (es ist selten nur Geld)
  • Wie lange Sie schon in der Branche tätig sind
  • Was Sie von anderen Shops abhebt
  • Testimonials von glücklichen Kunden
  • Online-Shopper sehnen sich geradezu nach einem authentischen, menschlichen Shop. Diese eine Änderung kann zu loyaleren Kunden führen, einem hohen Wiedererkennungswert und, infolgedessen, zu mehr Umsatz.

blogTitle-growth_hacking

2. Werden Sie schneller!

Der durchschnittliche Online-Shopper wartet nur 3 Sekunden, wenn er am Desktop surft, beziehungsweise 5 Sekunden, wenn er via Smartphone im Internet unterwegs ist.

Dauert es länger klickt der Nutzer zurück zu den Suchergebnissen und sucht die nächste Webseite auf.

pingdom-speedtest-schnelles-wordpress

So schnell kann eine Webseite laden, Online-Shops brauchen oft länger.

Ihnen gehen also buchstäblich Kunden verloren, wenn Ihr Online-Shop zu langsam ist.

Amazon fand heraus, dass rund 1.6 Milliarden Dollar verloren gehen würde, wenn die Webseite auch nur 1 Sekunde länger braucht, um zu laden.

In den meisten Fällen tragen die Produktbilder Schuld an der langsamen Ladezeit.

Vielen Shopbetreibern ist unbekannt, dass Sie die Dateigröße eines Bildes deutlich verringern können ohne die hohe Qualität einzubüßen.

Die meisten Shop-Plattformen, beziehungsweise externe Entwickler, bieten AddOns genau dafür an.

Ebenso gibt es kostenlose Online-Angebote, wo einzelne Bilder verkleinert werden können.

 

3. Nutzen Sie Bewertungen von Kunden

Ganze 70% der Online-Shopper legen einen großen Wert auf Bewertungen anderer Kunden.

email-hero-bewertungen-anzeigen-550w

Wer selber im Internet einkauft ist sich dessen bewusst und Online-Shops ohne Bewertungen sehen selten Vertrauenswürdig aus.

Deswegen sollten Sie so früh wie möglich mit dem Sammeln von Bewertungen beginnen.

Manche Shopbetreiber entscheiden sich dazu positive Bewertungen zu kaufen – eine fragwürdige und vor allem illegale Methode.

Da ist das sogar alleine Hoffen auf Bewertungen langfristig eine bessere Taktik...

Aber bei weitem nicht die Beste!

Natürlich gibt es in Zeiten der Automatisierung auch Tools wie den Review Collector, um effektiv Bewertungen zu sammeln.

Mit Hilfe eines solchen Tools können Sie schnell eine große Zahl Bewertungen sammeln und die Glaubwürdigkeit Ihres Shops steigern.

 

4. Nutzen Sie Videos!

Marketer wollen 2018 noch stärker auf Video setzen.

Aus gutem Grund: Es funktioniert.

Auch wenn Sie sich nicht als Video-Produzent sehen, lohnt sich die Investition in Video.

blogTitle-das_perfekte_produktvideo

Gerade Online-Shops können eine große Zahl an verschiedenen Videos produzieren:

  • Vorstellungen von Produkten (Vor- und Nachteile)
  • Testberichte von Produkten
  • Tutorials, wie Produkte richtig benutzt werden
  • Brancheninformationen und Insights
  • Hinter den Kulissen
  • Erfolgsgeschichten
  • Videos, die Vor- und Nachteile eines Produktes aufzeigen, sowie ehrliche Testbericht-Videos, auf der Produktseite, haben das Potential die Konversionsrate stark zu steigern.

Die erstellten Videos auf YouTube, der zweitbeliebtesten Suchmaschine, erhöht ebenso die Chance, dass potentielle Kunden die Videos und somit Ihren Online-Shop entdecken.

 

5. Nutzen Sie Pop-Ups!

Jeder kennt sie, keiner mag sie und trotzdem werden Sie genutzt: Pop-Ups!

Obwohl sie bei fast jedem Internetnutzer unbeliebt sind, spricht die Effektivität für sich.

pop-up_de

Es ist jedoch wichtig auszuprobieren, was in Ihrem Shop am besten funktioniert – also die höchste OptIn-Rate produziert.

  • Rabatte
  • kostenloser Versand
  • ein Gewinnspiel
  • interessante Informationen wie Ebooks, HowTo-Guides oder Whitepaper
...können für Kunden ein Anreiz sein, die E-Mail-Adresse einzutragen.

Sobald Sie die E-Mail-Adresse (und Einverständnis) des Kunden haben, können Sie ihm regelmäßig E-Mails schicken, wo Sie neue Produkte oder Bestseller vorstellen und Ihren Umsatz auf Knopfdruck steigern.

Tipp: Jedoch ist es wichtig für gutes E-Mail-Marketing, dass Sie nicht nur Verkaufs-Mails senden, sondern auch Videos, Blogposts oder ähnliches, was eine Mehrwert für Ihre Kunden bietet!

Wenn Sie erfahren wollen, was der optimale Zeitpunkt für den Versand von E-Mails ist, sollten Sie diesen Artikel lesen!

 

6. Nutzen Sie das Soziale Internet!

Facebook, Instagram, WhatsApp und Co. gehören mittlerweile einfach dazu. Ein Grund mehr, um die Sozialen Medien für den eigenen Online-Shop zu nutzen.

social_media_ads

Geben Sie Besuchern Ihres Shops die Möglichkeit Produktseiten zu teilen.

Das erhöht die Wahrscheinlichkeit neue Kunden zu gewinnen, da Besucher eventuell einen Artikel entdecken, der einem Freund gefällt, oder die Meinung anderer einholen wollen.

Seien Sie sich bewusst, dass ein Produkt mit nur einem Share die Aufmerksamkeit von Hunderten potentiellen Käufern erlangen kann.

Auch hier bieten die meisten Shop-Plattformen nützliche Plugins an, die das Teilen von Bildern und Seiten ermöglichen.

Ein weiterer Vorteil:

Es wird immer deutlicher, dass Likes & Shares auch den Ranking-Algorithmus von Google beeinflussen und so für bessere Rankings sorgen.

 

7. Fügen Sie Ihren Produktbildern Alt-Tags hinzu

Apropos Google und Rankings. Ein großer Teil der Online-Shops verzichtet auf diese SEO-Taktik und verschenkt damit ein gigantisches Potential – dabei ist es sehr leicht zu nutzen.

20170517_email-hero-seofehler-600x195

Fügen Sie Ihren Produktbildern unbedingt passende Alt-Tags hinzu, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen.

Achten Sie darauf, dass...

  • die Alt-Tags der Produktbilder auf dieselben Suchbegriffe wie die Produktseiten selbst optimiert sind
  • der Text kurz und prägnant ist, um die Wirkung zu maximieren
  • Sie kein Keyword Stuffing betreiben, um von Google & Co nicht abgestraft zu werden. Der Alt-Text sollte natürlich und nicht erzwungen sein, aber trotzdem Thema und Suchbegriff enthalten

Die nächsten "Hacks" fallen in die Kategorie Offline-Marketing

Ja, obwohl Sie einen Online-Shop betreiben, kann es sich lohnen auch abseits vom Internet Präsenz zu zeigen.

Die wenigsten Shopbetreiber nutzen diese Strategie. Das ist ein Fehler, da ein gigantisches Umsatz-Potential in der echten Welt steckt.

blogTitle-ladenbesuche_steigern

8. Verkaufen Sie auf Events

Besonders wenn Sie kreative, einzigartige oder innovative Produkte verkaufen, ermöglicht ein lokaler Stand die Gewinnung von Kunden, die Markenbekanntheit zu steigern und zusätzliche Käufe zu generieren.

In jeder Großstadt gibt es viele Events, wo lokale Unternehmen, Start-Ups, Online-Shops und eingesessene Unternehmen Ihre Produkte präsentieren, um Kunden von Mensch-zu-Mensch von sich zu überzeugen.

9. Mieten Sie einen Pop-Up-Store

Ähnlich, wie auf lokalen Events, können Sie in Pop-Up-Stores zeigen, wie Ihre Produkte funktionieren und bieten dem E-Commerce die Möglichkeit angebotene Produkte auch Offline zu präsentieren.

Ebenso haben Ihre Kunden die Chance das Produkt vor dem Kauf auszuprobieren und ein Gefühl dafür zu bekommen.

overview-popup

Die Möglichkeit in der echten Welt neue Kunden und Fans für Ihren Shop zu erreichen kann Gold wert sein.

Noch besser ist, dass es mittlerweile immer mehr Pop Up-Stores gibt.

Ob klein oder groß, rustikal oder modern, in jeder Großstadt findet sich mittlerweile ein breites Angebot, das Sie für Ihren Shop nutzen können.

Der Online-Brillenhändler Ace & Tate hatte mit Pop-Up-Store so großen Erfolg, dass regelmäßig neue Offline-Shops in verschiedenen Großstädten eröffnet werden.

acetate

 

10. Werden Sie Sponsor

Diese Taktik funktioniert besonders gut in der Sport-Branche. Der Online-Shop blue-tomato.com sponsert zum Beispiel professionelle Surfer, Skater und Snowboarder.

blue-tomato-sponsor

Wenn Sie eine passende Person sponsern, erreichen Sie Kunden, die sich sowieso für Ihre Nische interessieren, da sie Interesse an der gesponserten Person gezeigt haben.

Doch nicht nur im Sport lassen sich Sponsor-Optionen finden. Auch in Nischen-Branchen gibt es Meinungsmacher, die eine große Reichweite haben.

blogTitle-influencer_ads

Ob Sie langfristig mit einem Meinungsmacher zusammenarbeiten oder eine einmalige Promotion aushandeln, beides hat großes Potential Ihnen neue Kunden in den Shop zu bringen.

Wir haben bereits einen ausführlichen Artikel zum Thema Influencer Marketing geschrieben.

Wenn Sie an der Marketing-Taktik interessiert sind, die einen riesigen ROI produzieren kann, sollten Sie den Artikel unbedingt lesen: Influencer Marketing. So nutzen Sie es!.

Anstatt Personen können Sie auch Veranstaltungen sponsern oder selber veranstalten, die relevant für Ihren Online-Shop sind.

  • Als Shop, der sich auf Golf-Artikel spezialisiert hat könnten Sie ein Turnier sponsern…
  • Als Shop, der sich auf Koch-Artikel und Rezepte spezialisiert hat, könnten Sie ein Street Food-Festival veranstalten…
  • Als Shop, der sich Mode spezialisiert hat, könnten Sie Mode-Blogger zu einem Blogger-Treff einladen…

… und würden so genau die Menschen erreichen, die mit großer Wahrscheinlichkeit zu Ihrem Shop passen.

Die Möglichkeiten sind hier nahezu unendlich.

Aber auch Online geht noch mehr...

Anstatt nur auf die zwei großen Werbeplattformen zu setzen und Werbung bei AdWords oder Facebook zu schalten, lohnt es sich oftmals auch mal über den Tellerrand hinauszublicken.

Google_Vs_Facebook_Boxing

11. Content Marketing

Das Bloggen den Umsatz ordentlich ankurbeln kann, ist bereits seit ein paar Jahren bekannt.

Doch bloggen verbessert nicht nur die Auffindbarkeit des Shops in den Suchmaschinen, sondern erhöht gleichzeitig auch die Kundenbindung.

Guter Content sollte einer der wichtigsten Bestandteile jeder Marketing-Strategie sein, sind sich Experten einig.

Denn im Unterschied zur klassischen Werbung bietet Content Informationen plus Mehrwerte.

Das stärkt die Kundenbindung und gewinnt neue Käufer. „Inhalte werden das Online-Marketing dominieren“, sagt Coskun Tuna, Chef des Vermarkters Seeding Alliance im Rahmen des Native Ads Camps 2016 in Köln.

„Wir können nun die Fließeigenschaften von guten Inhalten im Netz und in sozialen Medien für uns nutzen.“

Denn gute Geschichten sind wie Speicherchips für Informationen, die leicht ihren Weg zu den Verbrauchern finden.

Ehrliche Kundenberatung und Produkt-Test via Blogposts machen Ihren Online-Shop sympathisch und authentisch.

Sie werden mit einem gut geführten Blog zu einer Autorität in Ihrer Branche und können sich so von Ihren Mitbewerbern absetzen.

Content Marketing 2.0

Content Marketing ist heute mehr nicht einfach nur bloggen. Viele Marken und Online-Shops setzen deswegen schon länger auf Social Media und visuelle Inhalte.

Produktfotos und -Videos auf verschiedenen sozialen Plattformen zu veröffentlichen gehört heutzutage fast schon zum guten Ton, wenn der Online-Shop weiter wachsen soll.

Instagram und Pinterest geben Shopbetreibern, die visuell ansprechende Produkte verkaufen (z.B. Kleidung, Sport-Utensilien, Tierbedarf, Kreatives), eine Möglichkeit Ihre so Produkte zu präsentieren, dass sie von Kunden geliked und geteilt werden.

instagram-asphaltgold

Hinweis: Seit neuestem können Nutzer sogar direkt auf Instagram shoppen.

So lässt sich schnell eine treue Gefolgschaft aufbauen, die nicht nur Fan von Ihrem Shop ist, sondern auch Ihre Produkte kauft und weiterempfiehlt.

12. Veranstalten Sie Gewinnspiele oder Sonderaktionen

Anstatt mit den klassischen Sommer-, Winter, Frühlings- und Herbstrabatten zu werben, können Sie sich Ihre eigene Rabattaktion oder -Woche ausdenken und sich so von Ihren Mitbewerbern abheben.

Oder Sie veranstalten Gewinnspiele, die Sie für bestehende Kunden und potentielle Neukunden interessant machen.

Das Gewinnspiele das Potential haben Ihre Kundenanzahl in die Höhe schießen zu lassen, zeigt das folgende Beispiel:

sunnyco-viral

Bei dem Online-Shop Sunny Co Clothing muss gerade alles drunter und drüber gehen.

Durch eine Marketingkampagne hat der Instagram-Account der Marke an einem Tag über 750.000 neue Follower gewonnen.

Der Shop bot seinen Fans einen Deal an: Jeder, der das Bild von einem roten Badeanzug auf dem eigenen Instagram-Account veröffentlichte und Sunny Co auf dem Bild markiert, erhält den Badeanzug via Coupon-Code umsonst.

Über den kleinen Haken, dass der Kunde den Versand übernimmt, sahen die Teilnehmer gerne hinweg.

Marketing-Experten gehen davon aus, dass der Stein durch den Einsatz von Influencer Marketing ins Rollen gebracht wurde.

Ob mit diesem viralen Erfolg gerechnet wurde ist jedoch unwahrscheinlich. Aber alleine ein Zehntel des Ergebnisses wäre bereits als großer Erfolg zu verbuchen.

Aktuell sind die Badeanzüge im Online-Shop von Sunny Co ausverkauft.

Die Marke ließ in dem nächsten Instagram-Post verlauten, dass jeder Käufer nur einen Coupon einlösen kann, dieser innerhalb von 24 Stunden eingelöst werden muss, die Lieferzeit aufgrund der hohen Nachfrage bis zu 6 Wochen betragen kann und die Aktion spontan gedeckelt werden kann.

Dies ist das Bild, das abertausende Male repostet wurde:

badeanzug-instagram-1

Ob Sie diese Marketing-Route gehen oder die Gewinner des Gewinnspiels auslosen, eins steht fest: Kunden lieben Gewinnspiele.

Fazit

Es gibt immer Möglichkeiten neue Kunden zu gewinnen und per Growth Hacks Besucher in den Shop zu locken, um neuen Umsatz zu generieren.

kathi-arrows-451014-576x200

Wenn Sie diese kleinen Growth Hacks richtig in Ihren Online-Shop implementieren, werden Sie bereits positive Auswirkungen merken. Das ist jedoch nur der Anfang!

In dem weiterführenden Whitepaper finden Sie 5 Growth Hacks, die das Potential haben Ihren Online-Shop 2018 zu einem wahren Erfolgs-Shop zu machen! Natürlich kostenlos, laden Sie es sich jetzt herunter!

Growth Hacking

Welche Ungewöhnlichen Marketing-Strategien haben Sie bereits für Ihren Online-Shop genutzt.

Haben Sie Tipps für andere Shopbetreiber? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen! 

0 Kommentare