Instagram bringt 3 neue Shopping-Updates. E‑Commerce kompakt #47

Themen der heutigen Ausgabe E-Commerce kompakt: Instagram wird für Shopbetreiber immer attraktiver, die Geoblockig-Verordnung kommt und warum das Image einer Social Media Plattform kaum Einfluss auf die Nutzung hat. Viel Spaß beim Lesen

Instagram bringt 3 neue Shopping-Updates

backgroundLP-WP-boost_sales_instagram-v1

Instagram hat drei neue Shopping-Features vorgestellt, die es Marken leichter denn je machen sollen, Benutzer zu Produktseiten zu leiten und so für spontane Käufe zu sorgen.

Die Updates kommen genau zur richtigen Zeit. Immerhin sind die meisten Shopbetreiber gerade mitten im Weihnachts-Marketing.

Weihnachtsgeschäft

Instagram-Nutzer können nun Produktbeiträge in einer bestimmten Shopping-Sammlung speichern, so dass sie die Artikel, die sie bei Instagram entdeckt haben, leichter wiederfinden und quasi eine digitale Wunschliste in der App erstellen können.

Das Update hat auch Shoppable In-Feed-Videobeiträge zu Instagram gebracht.

instagram-shopping 

Nun können Insta-Nutzer mit nur einem Tap sehen, welche Produkte in dem Video präsentiert werden, was sie kosten, etc.

instagram-shopping-2

Ebenso wurde die Darstellung der Shop-Feeds von Unternehmensprofilen aktualisiert, so dass interessierte Shopper nun direkt das Sortiment sehen ähnlich einer Standard-Produktseite in Ihrem Shop.

„Da die Feiertage vor der Tür stehen, machen wir es Nutzern leichter denn je, alle Ihre Einkäufe über Instagram zu erledigen, sagte ein Sprecher von Instagram in einem Beitrag, der das Update ankündigte. Egal, ob Sie sich selbst verwöhnen oder für Ihre Lieben einkaufen, diese Updates eröffnen neue Wege, um Marken und Produkte zu entdecken, oder um sich inspirieren zu lassen.“

Die Geoblockig-Verordnung kommt – Was Shopbetreiber nun beachten müssen

Ab dem 3.Dezember gilt die neue Geoblocking-Verordnung in der EU. Was ändert sich für Online-Shopper und was müssen Händler jetzt beachten? Wir haben die Infos im Überblick!

Das Image einer Social Media-Plattform hat kaum Einfluss auf die Nutzung

blogTitle-socialmedia-adpictures

Soziale Netzwerke entwickeln sich immer mehr zum Verkaufskanal und das nicht erst seit gestern. Dennoch stellt die Auswahl der entsprechenden Kanäle Händler immer noch vor große Herausforderungen.

Zusammen mit Hermes hat das ECC Köln daher die bekanntesten Social-Media-Kanäle und deren Image unter die Lupe genommen und für jeden einzelnen Kanal einen entsprechenden Steckbrief mit Zielgruppe, Nutzungsverhalten, Topaktivitäten und Themenbereichen erstellt.

„9 von 10 Onlineshoppern sind heute in Sozialen Netzwerken unterwegs. Sie gehören damit nicht nur zu den alltäglichen Bewegungsräumen, sondern nehmen auch Einfluss auf den Konsum. So verfügen Instagram und Pinterest mittlerweile über eine Social Shopping-Funktion, die die klassische Customer Journey völlig auf den Kopf stellt“, so Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln.

Die Studie zeigt, dass WhatsApp, Facebook und YouTube die meistgenutzten Sozialen Netzwerke sind.

76% der Onlineshopper und sogar 97% aller 18- bis 25-Jährigen nutzen WhatsApp täglich.

Auf Facebook ist insgesamt mehr als jeder Zweite täglich unterwegs, dicht gefolgt von YouTube. Demgegenüber präferiert die jüngere Zielgruppe Instagram und Snapchat.

New Call-to-action

Beide Kanäle werden laut Aussage der Befragten zwischen 13- und 14-mal pro Tag aufgerufen.

Facebook schneidet in puncto Authentizität am schlechtesten ab und gilt als wenig vertrauenswürdig.

Ein Blick auf die Altersstruktur offenbart außerdem:

Facebook wird für die junge Zielgruppe aufgrund des vergleichsweise hohen User-Alters immer unbeliebter. Dagegen bewerten die befragten Teilnehmer Pinterest als Inspirationsnetzwerk auffallend positiv.

Empfehlung der Redaktion: 5 Tipps zur Kundengewinnung über Pinterest

Es gilt unter allen untersuchten sozialen Medien als das authentischste und vor allem innovativste Netzwerk. Nicht verwunderlich, denn bei Pinterest stehen kreative Themen anstatt Selbstdarstellung im Vordergrund.

Die Studie zeigt vor allem: Konsumenten hegen gegen Kanäle wie Facebook, Instagram und WhatsApp eine gewisse Grundskepsis, die sich vor dem Hintergrund wiederholender Datenskandale gefestigt hat.

Trotzdem ist der Stellenwert der Kanäle sehr hoch und Konsumenten wollen nicht darauf verzichten.

Weihnachts-Checkliste für Online-Händler

0 Kommentare