Google sagt „unsicheren“ Webseiten den Kampf an! E‑Commerce kompakt #9

02.03.2018, 3m

In dieser Ausgabe E-Commerce kompakt erfahren Sie, wie Google jetzt gegen unverschlüsselte Webseiten vorgehen will. Weitere Themen: Gruselige Personalisierung, auf Kundenbewertung zu antworten hilft & Social-Traffic ist nicht mehr Nonplusultra. Viel Spaß beim Lesen!

HTTPS: Google sagt unsicheren Webseiten den Kampf an

Seit einigen Jahren setzt sich Google verstärkt dafür ein, dass Webseiten die HTTPS-Verschlüsselung anwenden, um das Internet zu einem sicheren Ort zu machen. Im letzten Jahr hat Google diese Bemühung verstärkt indem es nach und nach Webseiten ohne HTTPS-Verschlüsselung als Nicht Sicher markiert hat.

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Mit diesem Schritt sollten Nutzer darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie sich auf unsicheren Seiten bewegen. Mit der Einführung von Chrome 68 werden ab Juli 2018 alle HTTP-Websites in Chrome als Nicht Sicher gekennzeichnet.

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Zu viel Personalisierung schreckt ab

Der 2018 CX Trends Report zeigt, dass Unternehmen potentielle und bestehende Kunden verlieren könnten, weil die Personalisierung als gruselig (Orginalwortlaut: "creepy") angesehen wird. Die Umfrage, bei der 1000 Unternehmen und 2000 Konsumenten befragt wurden, offenbarte etwas was viele Marketer bereits vermuteten:

75% der Befragten finden die meisten Arten von Personalisierung irgendwie gruselig, 22% würden sich nach einer gruseligen Erfahrung umschauen, ob es eine Alternative gibt, und immerhin 40% der Unternehmen gaben an, dass die Marketing-Strategien als zu persönlich interpretiert werden könnten.

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Auf Kundenbewertungen zu antworten kann die Gesamtbewertung steigern

Eine neue Studie, die im Harvard Business Review veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Antwort auf Bewertungen das Rating aufwerten kann.

Analysiert wurden mehrere tausend Hotel-Reviews und Antworten auf TripAdvisor. Das Ergebnis: Hotels, die auf Bewertungen geantwortet haben, erhielten 12% mehr Bewertungen, weniger negative oder kurze Bewertungen und die Gesamtwertung stieg um 0,12 Sterne.

Gerade in einer umkämpften Branche, kann sich auch ein minimaler Anstieg der Gesamtwertung positiv auf die Buchungsanzahl auswerten.fazit-blogpost.png

Starkes Umsatzwachstum bei Klarna

Der Zahlungsdienstleister Klarna hat den Jahresabschluss 2017 veröffentlicht und kann mit einem weltweiten Umsatzwachstum von 42% im Vergleich zum Vorjahr glänzen. Nicht nur das, dazu kommen 26.000 neue Händler und 19 Millionen neue Nutzer. In der DACH-Region ist das Wachstum sogar noch größer: Das Unternehmen verzeichnet hier in 2017 ein Umsatzwachstum von 47%. 

Der beliebte Zahlungsanbieter wird zwölf Jahre nach der Unternehmensgründung mittlerweile von rund 89.000 Online-Shops in 14 Ländern eingesetzt.

Um diese Zahl in Relation zu setzen: Der E-Commerce-Markt in Deutschland ist in dieser Zeit um rund 10 Prozent gewachsen. Vergangenes Jahr nutzten rund 6 Millionen DACH-Online-Shopper Klarna zum ersten Mal. Der aktive Kundenstamm – jene, die regelmäßig mit Klarna bezahlen – wuchs um 35%.fazit-blogpost.png

Search überholt Social-Traffic

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Facebook-Taffic ist König! Laut dem amerikanischen Social-Media-Beobachter Shareaholics stimmt diese Aussage nicht mehr. In dem Search & Social Trend Report werden jedes Jahr die verschiedenen Traffic-Quellen analysiert. Das Ergebnis des 2017er Report dürfte vor allem SEOs freuen:

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Suchmaschinen liegen als Traffic-Lieferant wieder vor sozialen Netzwerken, die seit 2014 den Thron für sich beanspruchten. 40% des Traffics wird von Suchmaschinen geliefert und lediglich 20% kommen von sozialen Netzwerken  ein Grund dafür dürfte die Änderung des Facebook Al­go­rith­mus sein.

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