Neuer internationaler Marktplatz eröffnet | E‑Commerce kompakt #45

In der 45. Ausgabe E-Commerce kompakt stellen wir Ihnen einen neuen Crossborder-Marktplatz vor, verraten Ihnen, für welche Werbung Online-Händler am meisten ausgeben und was jungen Shoppern besonders wichtig ist. Viel Spaß beim Lesen!

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Neuer internationaler Marktplatz (IMN) eröffnet

Es ist eine Allianz aus bereits etablierten europäischen E-Commerce-Plattformen und nach einer einjährigen Testphase ist die Anmeldung nun für alle Onlinehändler möglich.

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Das Ziel des Zusammenschlusses von Real.de, Cdiscount, eMAG und ePrice ist eine Online-Verkaufsplattform, die das erfolgreiche Verkaufen über Landesgrenzen hinweg vereinfachen soll.

Das neue Netzwerk bietet registrierten Händlern Zugang zu über 230 Millionen potenziellen Kunden in Europa.

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Registriert sich ein Händler bei dem International Marketplace Network, erhält er Zugang zu allen angeschlossenen Marktplätzen und kann dann Regeln für Preise, Lieferzeiten und Kosten festlegen. Sobald die Bestellungen eingehen, wird IMN die Aufträge über die verschiedenen Marktplätze hinweg konsolidieren.

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Werbeausgaben steigen für Social und Paid Search steigen weiterhin massiv

Der Q3 2019 Quarterly Trends Report von Kenshoo zeigt, dass die Ausgaben für Social-, Paid Search- und E-Commerce-Werbung im dritten Quartal gestiegen sind.

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Dem Report zufolge sind die Ausgaben für E-Commerce-Werbung im Vergleich zum Vorjahr um satte 54% gestiegen. Auch die Ausgaben für Social Media Werbung sind im Vergleich zum Vorjahr um 32% gestiegen, sowie um 4% gegenüber dem vorherigen Quartal.

Die Ausgaben für Suchmaschinenwerbung sind um 7% gegenüber dem Vorjahr und um 2% gegenüber dem Vorquartal gestiegen.

Weitere interessante Ergebnisse: In den letzten 6 Monaten haben sich die Werbeausgaben für Pinterest Ads monatlich um ca. 30% erhöht.

Lese-Tipp: Pinterest Marketing - So generieren Sie mit dieser einzigartigen Plattform Verkäufe

Werbung auf Mobilgeräten dominiert weiterhin. Ganze 88% der Ausgaben für Social Media Werbung und 54% der Ausgaben für Search Ads wurden in Q3 für Mobile ausgegeben.

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Jugendliche wollen in „grünen“ Shops kaufen, die schnell liefern

Zwischen Fridays for Future und dem aktuellen politischem Klima überrascht es wahrscheinlich kaum jemanden, dass europäische Jugendliche ihre Überzeugungen nicht nur auf der Straße zeigen, sondern auch wenn sie online einkaufen.

Denn, wie eine Studie zeigt, Jugendliche bevorzugen Online-Shops, die sich durch ein ethisches Bewusstsein auszeichnen. Und fast jeder fünfte junge Online-Shopper möchte kunststofffreie Produkte kaufen, die nachhaltig sind – aber möglichst schnell geliefert werden.

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Befragt wurde Generation Alpha (Kinder und Jugendliche im Alter 6-16) und es stellte sich heraus, dass zwei von drei Befragten lieber von Unternehmen kaufen, die versuchen der Welt etwas gutes zu tun.

Ebenso wurde festgestellt, dass 18% der Kinder und Jugendlichen es vorziehen, Produkte zu kaufen, die nachhaltig sind und nicht aus Plastik bestehen.

Vor allem die Gruppe der Befragten im Alter von 13 bis 16 Jahren ist der größte Befürworter eines nachhaltigen E-Commerce, ganze 24% versuchen Kunststoff zu vermeiden.

Trotz der Wichtigkeit von Nachhaltigkeit scheinen die jungen Befragten ungeduldiger zu sein als Erwachsene, wenn es um die Zustellung der Bestellung geht.

So sind die Kinder und Jugendlichen im Schnitt dazu bereit 2,23 Tage auf eine Lieferung zu warten, während es für Erwachsene okay ist, fast drei Tage zu warten (2,95).

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Die Befragten im Alter von 6-9 Jahren sind am wenigsten tolerant, was Liefergeschwindigkeit angeht, da sie im Schnitt nur 1,95 Tage warten wollen.

Die Studie zeigt auch, dass fast die Hälfte der Befragten Fotos ihrer Bestellung teilen wird, sobald sie sie erhalten haben, was für Online-Händler interessant sein könnte, die bereit sind, in Social Media Marketing zu investieren.

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