Zahlungsarten, Kaufabbrüche & Mobile First | E‑Commerce kompakt #8

Womit zahlen deutsche Shopper am liebsten, was bringt sie dazu, den Einkauf abzubrechen und wann Google „Mobile-First“ für alles zum Standard macht. Die Antworten finden Sie in den 8. Ausgabe E-Commerce kompakt.

Die beliebteste Zahlungsart der Deutschen

57% der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher bevorzugen, während dem Online-Einkauf mit PayPal zu bezahlen.

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Das stellte sich in einer gemeinsamen Studie von ibi research und den Projektpartnern Klarna und Worldline/SIX Payment Services heraus – Ziel dieser Studie war den „Erfolgsfaktor Payment“ näher zu beleuchten.

Dabei sollten insbesondere Vorlieben und Einstellungen der Kunden gegenüber einzelnen Zahlungsverfahren ermittelt werden, da diese beeinflussen, wie Händler und Händlerinnen Ihren Zahlungsprozess gestalten sollten. Dafür wurden mehr als tausend Endkunden und -Kundinnen befragt.

PayPal, Rechnung, Kreditkarte und Lastschrift

Diese Studie zeigt, dass 72% der deutschen Online-Shopper eine Zahlungsmethode haben, die sie anderen vorziehen und immerhin 11% wollen sogar nur ihre bevorzugte Methode verwenden.

Von den Verbraucherinnen und Verbrauchern mit einer bevorzugten Zahlungsmethode würden 57% PayPal wählen, gefolgt von Rechnung (22%), Zahlung per Kreditkarte (11%) und dem Lastschriftverfahren (5%).

Lese-Tipp zum Thema: Das müssen Sie über die Zahlungsarten im Internet wissen!

Die Hälfte aller Online-Shopper*innen brechen den Kauf ab, falls sie unzufrieden mit den Lieferoptionen sind

In einer Studie von MetaPack sollte herausgefunden werden, worauf Kunden und Kundinnen während des Einkaufs im Internet achten.

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Von den 3577 befragten Menschen aus Europa und den USA gaben 54% an, dass der Versand eine große Rolle spielt, wenn es darum geht in welchem Online-Shop sie regelmäßig einkaufen.

Und ungefähr die Hälfte der Shopper*innen gaben an, dass Sie den Kaufprozess abbrechen würden, falls die Lieferoptionen nicht zufriedenstellen sind.

Aber nicht nur das: Ganze 39% ließen verlauten, dass sie nie wieder in einem Online-Shop kaufen würden, wenn sie schlechte Erfahrungen bei der Lieferung machen würden.

Ebenso steigt der Anspruch den Online-Shopper an Händler*innen und Lieferunternehmen haben. 54% der befragten Personen wünschen sich in Stadtgebieten eine Lieferung innerhalb von einer Stunde.

Für Shopbetreiber*innen bedeutet dies, dass eine große Auswahl an Lieferoptionen angeboten werden sollte, um nicht Gefahr zu laufen die potentielle Kundschaft an die Konkurrenz zu verlieren.

Google: Mobile First-Indexierung gilt in den nächsten 6-12 Monaten für alle Webseiten 

Ab dem 1. Juli 2019 wurde die Mobile First-Indexierung standardmäßig für alle neuen Webseiten aktiviert – also für die Seiten, die neu im Web sind oder der Google-Suche zuvor unbekannt waren.

Bei älteren oder bestehenden Webseiten prüft und bewertet Google Seiten weiterhin anhand der in diesem Leitfaden beschriebenen Best Practices.

Nun sendet Google Nachrichten an Search Console Nutzer, wenn festgestellt wird, dass es Probleme mit der Mobile First-Indexierung einer Webseite gibt.

In der Nachricht wird der Webseitenbetreiber/die Webseitenbetreiberin darüber informiert, dass Google Probleme festgestellt hat, die mobile Version der Webseite zu indexieren.

Und insofern der Admin die Probleme nicht behebt, muss damit gerechnet werden, dass die Website und deren Bilder schon bald nicht mehr in den Suchergebnissen auftauchen.

"Google expects to apply mobile-first indexing to all websites in the next six to twelve months."

Hier erfahren Sie mehr zu dem Thema:

Der Mobile-First-Index & alles, was Sie darüber wissen müssen

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Er ist da: Der Mobile-First-Index. Nach langer Wartezeit hat Suchgigant Google vor angekündigt, dass sich der Fokus in den Suchergebnissen verändern wird. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über die Veränderung wissen müssen. Weiterlesen

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