Wer besser liefert, gewinnt? E-Commerce kompakt #44

24.11.2017, 4m

Wer seinen Kunden eine große Auswahl an Lieferoptionen bietet, liegt vorn. Erfahren Sie in der 47. Ausgabe von E-Commerce kompakt die Hintergründe. Weitere Themen: Anhaltende Probleme mit Abmahnungen, erfolgreich mit den richtigen KPIs und wie viele Onlinehändler nutzen Social Media? Viel Spaß beim Lesen!

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Die Hälfte aller Online-Shopper brechen den Kauf ab, falls sie unzufrieden mit den Lieferoptionen sind

In einer Studie von MetaPack sollte herausgefunden werden, worauf Verbraucher während des Einkaufs im Internet achten. Von den 3577 Befragten aus Europa und den USA gaben 54% an, dass der Versand eine große Rolle spielt, wenn es darum geht in welchem Online-Shop sie regelmäßig einkaufen.

Ungefähr die Hälfte der Shopper gaben an, dass Sie den Kaufprozess abbrechen würden, falls die Lieferoptionen nicht zufriedenstellen sind. Ganze 39% ließen verlauten, dass sie nie wieder in einem Online-Shop kaufen würden, wenn sie schlechte Erfahrungen bei der Lieferung machen würden.

Ebenso steigt der Anspruch den Online-Shopper an Händler und Lieferunternehmen haben. 54% der Befragten wünschen sich in Stadtgebieten eine Lieferung innerhalb von einer Stunde.

Für Shopbetreiber bedeutet dies, dass eine große Auswahl an Lieferoptionen angeboten werden sollte, um nicht Gefahr zu laufen potentielle Kunden an die Konkurrenz zu verlieren.

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Problem Abmahnung: Mehr als jeder zweite Händler betroffen

Abmahnungen können Shopbetreiber finanziell hart treffen. In der Studie „Abmahnungen im Online-Handel” von Trusted Shops wurde herausgefunden, dass mehr als jeder zweite Online-Händler in den vergangenen 12 Monaten mindestens einmal abgemahnt worden ist.

Etailment berichtet: Erst im Sommer beklagte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) den zunehmenden Abmahnmissbrauch. Laut der aktuellen Trusted Shop-Studie ist die Quote der Abmahnopfer in den vergangenen zwei Jahren jeweils um durchschnittlich 4% gestiegen.

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Im Schnitt werden laut der Studie pro Abmahnung 1.300 Euro fällig – theoretisch: Bei den Befragten der diesjährigen Umfrage summierten sich die geforderten Kosten allerdings auf durchschnittlich 4.700 Euro. Der Grund dafür ist, dass etliche Umfrageteilnehmer zum wiederholten Male betroffen sind und zusätzlich Vertragsstrafen zahlen mussten.

Die im Wiederholungsfall fälligen Vertragsstrafen fallen deutlich höher aus und summieren sich auf bis zu 9.000 Euro. Vor diesem Hintergrund ist es wenig verwunderlich, dass 51 Prozent der diesjährigen Befragten die gegenwärtige Abmahnpraxis als akut existenzgefährdend einstufen.

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Schützen Sie sich gegen Abmahnungen! Hier gibt es mehr Informationen zum Abmahnschutz.fazit-blogpost.png

SEO Erfolg = Shop Erfolg?

PI Datametrics fand heraus, dass die erfolgreichsten Händler die E-Commerce KPI Organic Performance, also durch Suchmaschinenoptimierung generierte Besuche, als Schlüsselfaktor werten.

Nach einer Analyse der Top-Händler in Großbritannien - darunter ASOS, Boohoo und Missguided - zeigte sich: erfolgreiche Händler setzen bei ihrer Strategie auf Customer Intent und Search Data, um neue Kunden zu gewinnen.

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ASOS sichert sich in der Such-Präsenz den ersten Platz, was sich in einem Umsatzwachstum von 33% auf 1,88 Milliarden Pfund im Vergleich zum letzten Jahr widerspiegelt.fazit-blogpost.png

Lesen Sie den Artikel passend zum Thema:

Bei Google ganz nach vorne – 5 Basis-Tipps für SEO-Einsteiger

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Jeder zweite Onlinehändler nutzt Facebook, Instagram & Co.

Vor ein paar Jahren noch völlig undenkbar: Auch kleine und mittlere Online-Shops setzen auf die Sozialen Medien  – eine Präsenz und Werbung ist quasi zur Pflicht geworden.

Das zeigt auch der aktuelle e-KIX, für den das ECC Köln monatlich vorwiegend kleinere Onlinehändler zur Umsatzlage, sowie wechselnden E-Commerce-Themen befragt.

So setzen mehr als die Hälfte der Onlinehändler auf Werbung in den Sozialen Medien, nur das Suchmaschinenmarketing liegt mit 68% vor Facebook, Instagram & Co. Klarer Sieger ist hier Facebook, da dort fast jede Kundengruppe zu erreichen ist.

 

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Social Media wird auch für kleine und mittlere Onlinehändler wichtiger – schließlich sind die Nutzerzahlen von Facebook und Co. immens und es bietet sich die Chance, auch neue Kunden zu erreichen.

Dabei sollte jedes Unternehmen aber genau prüfen, auf welcher Plattform die eigene Zielgruppe anzutreffen ist und welche sich gut eignet, um die eigenen Angebote zu präsentieren“, so Oliver Brimmers, Senior Projektmanager am ECC Köln.

fazit-blogpost.pngPassend dazu:

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