Werden Lieferungen an die Haustür teurer? E‑Commerce kompakt #46

Weihnachten kommt näher und die Lieferdienste werden nervös. DPD und Hermes spielen mit dem Gedanken einer Zusatzgebühr, DHL ist dagegen. Weitere Themen der 46. Ausgabe E-Commerce kompakt: Video-Marketing in 2018, die beliebtesten Weihnachtsgeschenke und Insights zu den Werbeausgaben am Ende des Jahres.

DPD und Hermes erwägen Zusatzgebühr für Haustürlieferung

blogTitle-zusatzgebuehren_für_-e-commerce-lieferungen_an_die_haustuer_v3.jpgAufgrund des drohenden Paketkollapses vor Weihnachten und möglichen Lieferengpässen stehen die Lieferdienste unter Druck.

Online-Shoppern wird empfohlen die Geschenke rechtzeitig zu bestellen, um nicht vor einem leeren Gabentisch zu sitzen – Paketdienste denken über neue Lösungen nach.

So auch Boris Winkelmann, Geschäftsführer von DPD: „In der Zukunft kann es so kommen, dass die Paketdienste standardmäßig an den Paketshop liefern und die Lieferung zur Haustür dann zum Beispiel 50 Cent kostet.

Bei Verbrauchern und Branchen-Experten wirft diese Lösung Fragen auf. Werden die Zusteller besser entlohnt, sollen Kapazitäten ausgebaut werden oder ist es nur eine weitere Möglichkeit, um mehr Geld zu verdienen?

Trotz der Bedenken ist auch Frank Rausch, Hermes-Geschäftsführer, Feuer und Flamme für die Idee, wie er gegenüber der Wirtschaftswoche verlauten lässt:

Die Zustellung an die Haustür muss angesichts des hohen Aufwandes teurer werden. Was wir dringend brauchen, sind große Paketshops oder Mikrodepots in den urbanen Räumen, die alle Paketdienste nutzen können.

Andere Anbieter wie DHL gaben als Statement ab, dass keine zusätzlichen Gebühren für Lieferungen an die Haustür geplant sind.

Fraglich ist auch, ob sich die genannten Extra-Gebühren überhaupt durchsetzen lassen. Wir wissen doch, wie preissensibel die Online-Kundschaft ist. (...) Die Online-Händler, die sich ohnehin oft schon am Rande der Profitabilität bewegen, werden auf diesen Kosten letztlich sitzen bleiben. Profitieren werden – wenn überhaupt – nur die Paketdienste, kommentiert Frank Zimmermann.

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Mehr Video-Marketing in 2018

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In einer Studie von Innovid stellte sich heraus, dass 79% der befragten Marketer sich im Jahr 2018 noch mehr auf Video Marketing konzentrieren, sowie das Budget erhöhen wollen.

Trotz der erkannten Effizienz von Video fand Innovid bei der Studie heraus, dass nur 6% der Marketer das eigene Unternehmen als innovativ ansehen und ganze 45% nicht wissen, wie hoch die Kosten sind, die mit Videowerbung verbunden sind.

Knapp über ein Drittel (35%) der Befragten gaben an, dass es In-House kaum Kompetenzen für die Videoproduktion gibt und die Kreativarbeit großteils von externen Agenturen übernommen wird.

Ein Trend, den wir in 2018 wahrscheinlich häufiger sehen werden: Animierte Videos. Schon jetzt setzen große Marken auf animierte Videos, um einzigartige und emotionale Werbung zu produzieren.

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Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke 

Was wird eigentlich am häufigsten verschenkt? Eine Befragung fand heraus, dass vor allem Gutscheine dieses Jahr sehr beliebt sind.

Darauf folgen Geschenkeklassiker wie Bücher, Kleidung und Spielwaren. Eine Überraschung ganz am Schluss: Digitale Währungen (z.B. Bitcoin) erkämpfen sich mit ihrer steigenden Beliebtheit einen Platz auf dem Gabentisch. 

statistic_id71364_beliebteste-geschenke-zu-weihnachten-in-deutschland-2017.pngQuelle: Statista

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So viel wird in Deutschland für Werbung ausgegeben

Weihnachtszeit ist Shopping-Zeit, der Anteil des Weihnachtsgeschäfts (November und Dezember) am Jahresumsatz liegt segmentübergreifend bei 19%.

Da wundert es niemanden, dass die Werbeausgaben schon ab Oktober deutlich steigen. Insgesamt wurden im vierten Quartal 2016 rund 9,7 Milliarden Euro in Werbung investiert - deutlich mehr als in den ersten drei Quartalen. Dass das keine Ausnahme, sondern die Regel ist, zeigt die Statista-Infografik auf Basis von Nielsen-Zahlen.

Es ist davon auszugehen, dass 2017 die 10 Milliarden Euro Grenze überschritten wird.

infografik_12101_werbeausgaben_in_deutschland_n.jpg Quelle: Statista

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