Rücksendekosten bei Annahmeverweigerung: Das musst du wissen!
Eine Kundin oder ein Kunde verweigert die Annahme der Ware und schickt sie an den Online-Shop zurück. Wer trägt die Kosten für die Rücksendung?
Am 13. Juni 2014 trat das neue Verbraucherrecht in Kraft. Diese Änderung hatte große Auswirkungen auf alle Online-Händler. Damit Sie überprüfen können, ob Sie alles umgesetzt haben, haben wir kurze Video-Seminare erstellt, in denen wir die Änderung en Detail auffühen. Im Video Nummer 10 geht es um die Ausübung des Widerrufsrechtes und die Rechte und Pflichten des Online-Händlers.
Dr. Carsten Föhlisch und Martin Rätze, Rechtsexperten bei Trusted Shops, erklären in diesem Video-Seminar das neue Recht nach der Verbraucherrechterichtlinie.
Der Verbraucher darf seit dem 13. Juni Ware nicht unkommentiert an den Händler zurückschicken, um sein Widerrufsrecht auszuüben. Als Online-Händler hat man natürlich die Möglichkeit, auch dies zu akzeptieren, das Gesetz sieht mittlerweile aber vor, dass der Verbraucher seinen Widerruf ausdrücklich erklären muss. Mit "Erklären" ist aber keine Erklärung im Sinne einer Begründung gemeint. Erklärung heißt vielmehr, dass klar und deutlich werden muss, dass der Verbraucher seine Vertragserklärung widerrufen möchte.
Zu diesem Zweck muss jeder Online-Händler dem Verbraucher ein Muster-Widerrufsformular zur Verfügung stellen, welches der Verbraucher aber nicht verwenden muss. Er kann auch eine eigene Formulierung wählen.
Alle Details dazu erfahren Sie in unserem Video-Seminar zum Thema "Die Ausübung des Widerrufsrechts":
22.01.15Eine Kundin oder ein Kunde verweigert die Annahme der Ware und schickt sie an den Online-Shop zurück. Wer trägt die Kosten für die Rücksendung?
Ab 19. Juni 2026 wird der Widerrufsbutton für Online-Shops innerhalb der EU verpflichtend. Wer international verkauft, sollte sich jetzt vorbereiten.