Warum zwei Drittel der Händler soziale Netzwerke nutzen


Social Media Marketing lebt – und zwar von der Interaktion. Nur mit dem Engagement der Zielgruppe steigt die Reichweite. Das nennt man den viralen Effekt.

Social Media „nur so nebenbei“ zu betreiben und zu bespielen reicht nicht. Es lohnt sich, im eigenen Hause Kompetenzen in Sachen Social Media zu bilden und entsprechende Strategien zu entwickeln. Warum?

Der korrekte Einsatz und die verwendeten Methoden für die verschiedenen Plattformen sind das A und O. Wichtig: den Überblick nicht verlieren bei der großen Anzahl der Plattformen. Und: wo genau treibt sich meine Zielgruppe, meine Persona, herum?

Drei Gründe sind wesentlich für Social Media in Online-Shops:

  1. Die Kommunikation mit dem Kunden wird gefördert.
  2. Das Feedback zu Produkten kann für Verbesserungen genutzt werden.
  3. Die Kunden werden aktuell über Neuigkeiten informiert.

Mit diesen Punkten werden unzufriedene Kunden zu zufriedenen Kunden. Und das vor den Augen der anderen Kunden, in der digitalen Öffentlichkeit. Stichwort Transparenz: so sieht der Kunde, dass er für den Online-Shop wichtig ist. Das regt die Kundenbindung an und so können neue Kunden gewonnen werden.

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Facebook ist mit Abstand die meist verwendete Social Media Plattform im E-Commerce. Die Verbreitung von Facebook liegt bei über 90 % aller Internet-User. An zweiter Stelle liegen Twitter und YouTube.

Soziale Medien bei Unternehmen
„Händler müssen dort präsent sein, wo ihre Kunden sind, egal ob sie online oder offline verkaufen. Dazu gehören natürlich auch die Sozialen Medien“, erklärt Stephan Tromp, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Handelsverband Deutschland (HDE).

Die aktuellen Zahlen des Verbandes vom Mai 2016 untermauern seine These: rund zwei Drittel (65 %) der Online-Händler in Deutschland nutzen soziale Netzwerke im Rahmen ihrer Unternehmenskommunikation. Vor allem Online-Shops, die neu auf dem Markt sind und bisher keinen besonderen Bekanntheitsgrad erreicht haben, sollten diese sich bietende Chance nutzen.

In der aktuellen Studie des HDE geben die befragten Händler an, ihr Ziel sei die Erhöhung der Sichtbarkeit des Unternehmens, die Kunden zu inspirieren oder neue Produkte zu bewerben.

Unter den Händlern, die noch keine Sozialen Netzwerke in ihrer Unternehmenskommunikation nutzen, gaben die meisten (68 %) Zeitmangel als Haupthindernis an. Generell lehnen rund ein Fünftel (21 %) der befragten Händler Soziale Netzwerke ab. Das scheint konsequent, ist aber gefährlich.

„Eine solche Haltung birgt Risiken. Der Handel befindet sich in einem grundlegenden Wandel“, sagt Tromp. Händler müssten sich heute Gedanken machen, wie sie online sichtbar sein können. Eine grundsätzliche Ablehnung digitaler Anwendungen oder Technologien sei nicht empfehlenswert.

Skeptikern in die Hände spielen dürften die ernüchternden Zahlen aus den USA. Sie deuten an, wer mit Social Media alleine verkaufen will, wird damit keinen Erfolg haben: denn nur rund ein Prozent des Traffics auf Produktseiten wird via Social Media generiert. Das scheint verschwindend gering. Dennoch: die Präsenz ist wichtig, denn die Macht von Facebook & Co ist ungebrochen. Dort informieren sich gerade junge Menschen über Trends und News.

Fazit: Social Media dienen in erster Linie zur Steigerung der Bekanntheit und zur Kundenbindung, die Identifikation mit dem Unternehmen steigt. Aktivitäten auf den entsprechenden Kanälen sind also ein „must have!“

 

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