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Weihnachten während der Corona-Krise: So bereiten Sie Ihren Online-Shop vor (Checkliste)

01.12.2020, 13m

Wenn Sie an die Weihnachtszeit denken, werden Ihnen sicherlich die endlosen Schlangen, die langen Wartezeiten und die Menschenmassen in den Einkaufszentren in den Sinn kommen. Dieses Jahr wird jedoch einiges anders verlaufen. Die Corona-Krise hat dafür gesorgt, dass die diesjährigen Weihnachtseinkäufe mehr denn je online stattfinden werden. 

Um Online-Shops bei der Planung der Weihnachtszeit zu unterstützen und auf die neuen Bedürfnisse der Verbraucher*innen einzugehen, haben wir in diesem Artikel eine Reihe von Punkten zusammengestellt, die Ihnen helfen, Ihre Weihnachtskampagne in diesem Jahr zum Erfolg zu führen.

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Erfahren Sie in unserem Video, was Sie jetzt tun müssen, um Ihren Shop auf die Weihnachtszeit vorzubereiten:


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Um den aktuellen Bedürfnissen der Kund*innen gerecht werden zu können, ist es wichtig, zunächst einen Blick auf die Trends zu werfen, die dieses Weihnachten erwartet werden.  

Erwartete Kauftrends während Weihnachten 2020 in Europa

IAS Insider weist darauf hin, dass auf europäischer Ebene...

  • 80 % der Käufer*innen den Weihnachtseinkauf eher ungerne im Geschäft erledigen wollen und sich deshalb in diesem Jahr dem E-Commerce zuwenden.

  • 75 % von ihnen planen, alle oder die meisten ihrer Weihnachtseinkäufe online zu erledigen.

Wir haben Ihnen bereits in der 36. Ausgabe E-Commerce kompakt mitgeteilt, zu welchen Ergebnissen das Marktforschungsunternehmen Appinio mit der Umfrage „Inwiefern wird sich dieses  Weihnachten von den Vorjahren unterscheiden“ gekommen ist. 

Dabei stellte sich heraus, dass:

  • 29 % planen, mehr online zu shoppen als in den Vorjahren

  • 62 % davon ausgehen, dass sie zu Weihnachten 2020 den gleichen Wert an Ausgaben haben werden wie in den Vorjahren

15 wichtige Voraussetzungen, damit Sie 2021 ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft haben

1. Analysieren Sie die Daten des letzten Jahres

Die Daten, die Sie im letzten Jahr gesammelt haben, sind sehr wertvoll.

Sie können Ihre Verkaufsrate steigern, indem Sie herausfinden, welche Produkte bei Ihrer Kundschaft besonders beliebt waren, welche Marketingstrategien erfolgreich waren und welche Kundengruppe im letzten Jahr die meisten Produkte gekauft hat.

Konzentrieren Sie sich auf das, was im letzten Jahr gut ankam – sei es bestimmte Produkte oder Marketingstrategien.

Was bringt es, dieselben Strategien zu entwickeln und umzusetzen, die auch im letzten Jahr schon nicht funktioniert haben?

Setzen Sie auf das, was gut funktioniert hat und fokussieren Sie sich auf dieses erfolgreiche Produkt oder Strategie.

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2. Beobachten Sie die Konkurrenz

Es lohnt sich immer, die Konkurrenz im Auge zu behalten, um zu wissen, welche Marketingstrategien sie verfolgen und welche Produkte sie bewerben.

In der Tat ist Weihnachten die Zeit, in der der Wettbewerb im E-Commerce am härtesten wird und selbst die loyalsten Kund*innen sich schnell an Ihre Konkurrenten wenden können, wenn sie dort ein besseres Angebot finden.

Aus diesem Grund ist es wichtig, das Angebot Ihrer Konkurrenz genau zu beobachten und gegebenenfalls schnell mit einem Gegenangebot zu reagieren, um Kundenverluste zu vermeiden.

3. Teilen Sie Ihre Kundschaft in Gruppen ein

Wie bereits im ersten Abschnitt erwähnt, sind die Daten, die Sie bereits von Ihrer Kundschaft gesammelt haben, von unschätzbarem Wert.

Verwenden Sie diese Daten, um ihnen personalisierte E-Mails beziehungsweise Newsletter zu senden oder Werbekampagnen zu starten, die perfekt auf Ihre verschiedenen Kundengruppen zugeschnitten sind.

Für einige Online-Händler*innen hat gezielte Werbung bereits zu einer deutlichen Umsatzsteigerung geführt.

Lesetipp: Personalisierung: Einer der wichtigsten Konversionshebel im E-Commerce

4. Upselling und Cross-Selling 

Wer freut sich nicht darüber, zwei Geschenke anstelle von nur einem zu erhalten?

Weihnachten ist die perfekte Zeit dafür, Upselling und Cross-Selling umzusetzen und Online-Shops sollten sich das zu Nutze machen.

Upselling und Cross-Selling sollten das Einkaufserlebnis des Kund*innen immer fördern und es nicht unterbrechen.

Sie können dies beispielsweise erreichen, indem Sie die neueste Version eines Produkts präsentieren oder Sie können ein Produkt anbieten, das dem Produkt ähnelt, das die Kundin oder der Kunde bereits in seinen Einkaufswagen getan hat.                                                                                       

 

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Wenn eine Kundin oder ein Kunde zum Beispiel eine Digitalkamera in seinen Warenkorb legt, könnten Sie ihr oder ihm beim Auschecken einen passenden Akku anbieten.

Einer Studie von Marketing Metrics zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit bei 60 bis 70 % liegt, dass Sie jemandem, der bereits zu Ihrer Kundschaft gehört, noch etwas verkaufen können. 

💡Unserer Tipp: Bieten Sie Produkte in einer realistischen Preisspanne an. Kund*innen, die einen Stift für 30 Euro kaufen, sind möglicherweise am Kauf von Tintenpatronen interessiert (Cross-Selling), möchten aber wahrscheinlich keinen Stift für 495 Euro kaufen (Upselling).

Vergessen Sie nicht, dass Upselling und Cross-Selling nicht auf Ihre Produkte beschränkt sein müssen. Die Bereitstellung anderer Dienstleistungen für Ihre Kundschaft wie Expressversand oder die Möglichkeit, ihre Geschenke zu verpacken, kann ebenfalls zu Umsatzsteigerungen führen.

Lesetipp: Durch Cross-Promotion neue Kund*innen gewinnen

5. Erinnern Sie Ihre Kundschaft daran den Einkauf fortzusetzen

Es ist uns allen sicherlich schon passiert, dass wir Zeit damit verbracht haben, online nach Geschenken zu suchen, sie in den Warenkorb gelegt haben und plötzlich von einem Anruf oder etwas anderem abgelenkt wurden, sodass wir vergessen haben, den Kauf auch wirklich abzuschließen.

Sobald Sie die Daten Ihrer potenziellen Kund*innen mit deren Erlaubnis gesammelt haben, sollten Sie sie per E-Mail daran erinnern, dass sie bereits Produkte in den Warenkorb gelegt haben.

Diese einfache Strategie kann sehr effektiv sein und Kund*innen werden so häufiger zu Ihrem Online-Shop zurückkehren, um den Einkauf fortzusetzen.

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6. Halten Sie Ihre Kundschaft auf dem Laufenden

Richten Sie eine E-Mail-Marketingstrategie ein, um bevorstehende Werbeaktionen anzukündigen und Ihre Kundschaft regelmäßig darüber zu informieren, was sie erwartet.

Aber übertreiben Sie es dabei nicht! Zu viel Werbung kann zu einer Verringerung der Öffnungsrate von E-Mails führen.

Eine weit verbreitete Methode ist beispielsweise einen Countdown zu Sonderangeboten zu erstellen. Erinnern Sie Ihre Kund*innen konkret und frequent daran, dass sie ab einem bestimmten Datum, beispielsweise am Black Friday-Wochenende, Aktionsrabatte erhalten können.

Eine Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erregen, wäre zum Beispiel: „Ab xx / xx erwarten Sie Rabatte von bis zu 50 %.

Und vergessen Sie nicht, Ihre Social-Media-Konten zu aktualisieren!

Lesetipp: Facebook-, Twitter- und Instagram-Geschäftskonten: Erstellung und Promotion

Verbreiten Sie außerdem aktuelle Nachrichten und Erinnerungen auch auf den sozialen Netzwerken, um mehr potenzielle Kund*innen für Ihre Webseite zu gewinnen.

Lassen Sie Ihre Kundschaft über alle Kanäle wissen, dass Weihnachten vor der Tür steht und sie ihre Geschenke jetzt in Ihrem Shop kaufen können.

7. Integrieren Sie Vertrauenselemente in Ihren Online-Shop

Aufgrund der Zunahme des Online-Shoppings seit Beginn der Corona-Krise haben sich Fake-Shops stark vermehrt.

Es ist nicht verwunderlich, dass zu Weihnachten, der Zeit mit den höchsten Umsätzen des Jahres, die Anzahl der Online-Betrügereien wieder zunimmt.

Lesetipp: Vetrauen in Corona-Zeiten: Wie Sie Ihren Kund*innen Sicherheit geben können

Verbraucher*innen, die nicht daran gewöhnt sind, online zu kaufen, müssen daher besser darüber informiert werden, wo sie sicher einkaufen können.

Einige Vertrauenselemente, die Sie in Ihre Website integrieren sollten, falls Sie dies noch nicht getan haben, sind beispielsweise:

  • Das SSL-Zertifikat zur Gewährleistung der Sicherheit Ihrer Webseite.

  • Ein Bewertungssystem: Kundenbewertungen sind soziale Beweise, in denen der Verbraucher*innen wichtige Informationen über die Zuverlässigkeit des Geschäfts, die Servicequalität und das Produkt findet.

  • Ein Gütesiegel: Einer der bekanntesten ist Trusted Shops.

  • Eine breite Palette von Zahlungsmethoden: Wenn Sie nur wenige Zahlungsarten anbieten, könnten (potenzielle) Kund*innen daraus schließen, dass es sich um ein betrügerisches Geschäft handelt.

  • Sichtbare Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail usw.) bei Problemen.

  • Die Datenschutz- und Rückgabebedingungen sowie die rechtlichen Bedingungen müssen zugänglich und aktuell sein.

Wenn Sie in der digitalen Welt erfolgreich sein möchten, ist es wichtig, dass Ihr Unternehmen Ihren potenziellen Kund*innen Vertrauen und Sicherheit vermittelt. Auf diese Weise zögern Ihre Kund*innen nicht, ihre Einkäufe in Ihrem Shop zu wiederholen. 

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8. Kontrollieren Sie Ihren Warenbestand

Während des Booms im E-Commerce aufgrund der Pandemie mussten viele Unternehmen ihre Produktbestände erhöhen, um mögliche Unterbrechungen der Lieferkette zu vermeiden.

In Anbetracht dessen und der für Weihnachten erwarteten Kauftrends empfehle ich Ihnen, Ihren Lagerbestand regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls angesichts einer möglichen Überlast an Bestellungen zu erhöhen.

9. Bieten Sie Rabattcodes an

Rabattcodes dürfen in einer Weihnachtskampagne definitiv nicht fehlen und deshalb werden wir in diesem Abschnitt noch etwas näher darauf eingehen.

Verbraucher*innen sind zu dieser Jahreszeit besonders empfänglich für Sonderangebote, weshalb Rabatte unentschlossenen Käufer*innen einen zusätzlichen Einkaufsanreiz bieten können. 

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Es gibt jedoch einige Aspekte zu beachten, um sicherzustellen, dass sowohl Käufer*in als auch Verkäufer*in gleichermaßen von Rabattcodes profitieren können.

Wie erstelle ich einen Rabattcode?

Es gibt drei Arten von Rabatten:

  • Ein fester Betrag (zum Beispiel 5 Euro)

  • Ein Rabattprozentsatz (z. B. 10%)

  • Kostenlose zusätzliche Artikel oder Dienstleistungen (2 Artikel zum Preis von 1, kostenloser Versand, kostenloser Geschenkverpackungsservice usw.)

Beim Erstellen des Rabatts können Sie die Gültigkeitsdauer der Codes begrenzen, um Druck auszuüben, oder einen Mindestbestellwert festlegen, damit der Rabatt in Anspruch genommen werden kann.

Wie viel Rabatt sollte ich anbieten?

Wenn es um die Höhe von Rabatten geht, ist es wichtig, ein Gleichgewicht zu finden.

Ein Rabatt von 1% wird vermutlich niemanden dazu verleiten in Ihrem Shop zu bestellen. Ein Rabatt von 60% hingegen wirkt wie ein Ausverkauf. Rabatte zwischen 5% und 20% werden am häufigsten angeboten.

Wem sollte ich Rabatte anbieten?

Händler*innen unterscheiden bei Rabatten häufig zwischen bestehender und neuer Kundschaft.

Sie können beide Gruppen auf die gleiche Weise ansprechen oder eine vorherige Auswahl treffen und die verschiedenen Kanäle (soziale Netzwerke, Newsletter usw.) verwenden, um die eine oder andere Gruppe mit unterschiedlichen Rabattangeboten anzusprechen.

Wann ist die beste Zeit, um einen Rabatt anzubieten?

Sie sollten Neukund*innen die Rabatte so schnell wie möglich gewähren. Verwenden Sie beispielsweise ein Popup-Fenster, wenn sie Ihren Online-Shop verlassen möchten.

Bei bestehender Kundschaft empfiehlt es sich, einige Wochen nach dem Kauf zu warten, bevor beispielsweise relevante Angebote über den Newsletter gesendet werden.

Lesetipp: 6 Tipps wie Online-Shops professionelle Newsletter erstellen können

Wo kann ich am besten einen Rabatt anbieten?

Sie können die Rabattcodes sowohl innerhalb als auch außerhalb Ihres Online-Shops platzieren.

Wenn Sie sie im Online-Shop anbieten, können Sie sie in eine Anzeige auf der Startseite oder, wie im vorherigen Abschnitt erwähnt, in ein Popup-Fenster aufnehmen, welches erscheint, bevor Besucher*innen Ihre Webseite verlassen.

Wenn Sie sie außerhalb Ihres Shops anbieten, können Sie sie in Rabattportale und in Ihre Social-Media-Konten aufnehmen.

Sie können die Rabattcodes auch in Ihren E-Mails, im Newsletter oder in Ihrem Bewertungsprofil bei Trusted Shops veröffentlichen.

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💡Tipp: Versuchen Sie nicht, Ihre Kund*innen mit Anreizen dazu zu bringen, Ihnen eine Bewertung zu hinterlassen. Belohnen Sie sie lieber nachdem Sie eine Bewertung für Ihren Shop abgegeben haben und überraschen Sie sie. Dies ist eine sehr effektive Methode, um die Loyalität Ihrer Kundschaft zu gewinnen. 

10. Omnichannel: Bieten Sie Besuchern ein flexibles Einkaufserlebnis

Laut Google geben 46% der Verbraucher*innen an, dass sie in diesem Jahr Optionen nutzen werden wie Click & Collect, um Geschenke online zu kaufen und diese im Geschäft vor Ort oder kontaktlos abzuholen.

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Unternehmen müssen heute mehr denn je daran arbeiten, den Verbraucher*innen an jedem Berührungspunkt ein Omnichannel-Einkaufserlebnis zu bieten, damit Kundin oder Kunde bequem und flexibel aus eine Auswahl an beispielsweise Zahl- und Liefermethoden wählen kann. 

Ebenso gaben 60% der Käufer*innen an, dass sie online zuerst nachzuprüfen würden, ob ein Artikel im lokalen Geschäft überhaupt verfügbar ist, bevor sie sich auf den Weg dorthin machen.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, Verfügbarkeiten aus sowohl Online-Shop als auch aus Ihrem lokalen Geschäft online anzuzeigen.

11. Optimieren Sie das Einkaufserlebnis Ihrer Kundschaft in Ihrem lokalen Geschäft

Stellen Sie Ihren Kund*innen genaue Informationen über die Verfügbarkeit Ihrer Produkte, Ihre Öffnungszeiten und Ihre Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien zur Verfügung.

50% der Verbraucher*innen, die zu Weihnachten einkaufen möchten, gaben an, dass sie sich für Geschäfte entscheiden werden, die ein kontaktloses Einkaufserlebnis anbieten (z. B. kontaktloses Bezahlen).

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12. Bereiten Sie Ihre Google Ads-Kampagnen vor

Angesichts der großen Anzahl von Benutzer*innen, die in Suchmaschinen wie Google nach einem Produkt suchen, empfiehlt es sich zudem Werbekampagnen über Google Ads zu schalten. 

Bei der Erstellung von Google Ads-Kampagnen speziell für das Weihnachtsgeschäft, ist es wichtig, dass Sie unter anderem folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Bestimmen Sie, welches Budget Sie für welche Produkte oder Produkttypen Sie einkalkulieren wollen.

  • Legen Sie Ihre KPIs fest. Wie viele Verkäufe möchten Sie für jeden Cost-per-Click generieren?

  • Passen Sie Ihre Keywords saisonal an (z. B. "Weihnachtspullover" anstelle von "Pullover").

  • Passen Sie Ihre Zielseiten oder Zielseiten an, sobald Sie sich über Ihre Keywords im Klaren sind.

  • Überprüfen Sie die Optimierung für mobile Geräte.

  • Zeigen Sie Bewertungssterne in Ihren Google-Anzeigen an.

Lesetipp: Die perfekte “Google Ads”-Anzeige erstellen

13. Verlängern Sie das Widerrufsrecht

Da Geschenke in der Regel nicht wenige Tage vor dem 24. Dezember gekauft werden, ist es ratsam, das Widerrufsrecht während der Weihnachtskampagne kurzfristig anzupassen.

Geschenke werden erst an Heiligabend oder Weihnachten geöffnet oder verkostet. Es ist also nicht ungewöhnlich, doppelte Geschenke, falsche Größen oder Farben dabei sind.

Ein verlängertes Widerrufsrecht bietet Ihren Kund*innen die Sicherheit, erfolglose Einkäufe auch nach Weihnachten zurückgeben oder umtauschen zu können.

Dies erhöht das Vertrauen in Ihr Unternehmen und führt möglicherweise sogar zu mehr Umsatz.

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14. Machen Sie ein Lieferversprechen

Um Lieferengpässe vor der großen Auftragswelle zu vermeiden, sollten Sie die Verfügbarkeit Ihrer Produkte im Voraus prüfen und sich an Ihren Transportdienstleister wenden.

Die Online-Shopper von heute möchten genau wissen, wann ihr Paket ankommt. Eine "sofortige Lieferung" oder "auf Lager" reicht normalerweise nicht aus, also stellen Sie sicher, dass Sie die Lieferung versprechen!

Geben Sie einen Zeitraum an, in dem Kund*innen ihre Bestellung erhalten werden: Geben Sie ein genaues Datum in der Auftragsbestätigung an und bieten Sie die Möglichkeit an, die Bestellung zu verfolgen.

Auch diese Strategie wird dafür sorgen, dass (potenzielle) Kund*innen Ihrem Geschäft vertrauen und eher eine Bestellung tätigen werden.

Sollten doch mal Schwierigkeiten mit der Lieferung auftauchen, warten Sie nicht darauf, dass Ihre Kund*innen Sie kontaktieren, sondern informieren Sie sie proaktiv über die Verzögerung.

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💡Tipp: Bieten Sie kostenlosen Versand als Ausgleich für längere Lieferzeiten an. Dies ist ein guter Weg, um Ihre Kundschaft zu binden!

Stellen Sie sicher, dass Sie auch andere Optionen zum Zustellen von Bestellungen haben. Bedenken Sie, dass bei Ausbruch der Corona-Krise die Transportunternehmen ausgelastet waren und die Versandzeiten verlängert werden mussten.

15. Geben Sie Ihrer Webseite ein ansprechendes Design

Es wird viel über responsive Webseiten gesprochen, aber nicht alle dies auch in der Praxis.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite keine Reibungspunkte aufweist.

Sorgen Sie für einen flüssigen Kaufprozess, da Ihre Kund*innen so den Kauf auch tatsächlich abschließen wollen werden. 

Sowohl Ihre Seite in der Desktop- als auch in der Mobilversion sollte responsiv sein, schnell und einfach geladen werden können und über eine übersichtliche Menüsteuerung verfügen. 

Wenn Sie Ihren Online-Shop mit einem ansprechenden Design ausstatten, werden Ihre Verkäufe sich vervielfachen. Darüber hinaus sollten Sie wissen, dass Google Online-Shops und Webseiten bestraft, die nicht darüber verfügen.

Sie haben nun also genug Gründe, Ihren Online-Shop anzupassen - falls Sie dies noch nicht getan haben.

Fazit

Mit Hilfe unserer Tipps und unserer kostenlosen Weihnachts-Checkliste für 2020 sind Sie nun gut vorbereitet, um eine gute Weihnachtskampagne zu erstellen!

Das Trusted Shops Team wünscht Ihnen viel Glück bei der Umsetzung und ein schönes Weihnachtsfest!

Das Thema Retouren beunruhigt viele Online-Händler*innen, insbesondere in geschäftigen Zeiten wie Weihnachten und zu Black Friday.

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Übersetzt und angepasst - dieser Artikel erschien zuerst auf unserem spanischen Blog.