Neues E-Commerce-Feature auf Instagram. E‑Commerce kompakt #29

Instagram ist aktuell die beste Plattform für Onlinehändler, die ihren Umsatz steigern wollen. Jetzt gibt es ein neues Feature, dass Ihnen noch eine Möglichkeit zur Umsatzsteigerung bietet! Weitere Themen in dieser Ausgabe E-Commerce kompakt: Rekordstrafe für Google, der DIY-Markt boomt und mehr. Viel Spaß beim Lesen!

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Neues E-Commerce-Feature auf Instagram

Das soziale Netzwerk Instagram hat vor kurzem angekündigt, das E-Commerce-Angebot auf das Stories-Feature zu erweitern. Dies bedeutet, dass Benutzer die Story einer Marke nicht mehr verlassen müssen, um ein Produkt zu kaufen, da (vorerst ausgewählte) Marken die Möglichkeit haben, Shopping-Labels auf Bildern von Produkten einzufügen, die den Benutzer zu einer Produktseite führen.

In einer Pressemitteilung sagte das Unternehmen:

„Von Adidas und Aritzia bis Louis Vuitton konnten die Menschen weltweit bei ihren Lieblingsmarken einkaufen, und jetzt können Sie diese Unternehmen in Instagram Stories einkaufen. (...)

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Die Shopper von Instagram sind neugierig. Sie durchforsten Instagram auf der Suche nach den neuesten Trends[und] finden zunehmend neue Produkte von Marken, die sie lieben. (...)

Marken waren schon immer die ersten Anwender von Stories und haben einige der meistgesehenen und einnehmendsten Inhalte auf der Plattform produziert. Ab sofort können Nutzer bei ausgewählten Marken in Instagram Stories Produkte kaufen, weitere folgen in Kürze.“

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage ergab, dass Instagram-Benutzer oft Stories ansehen, um mit ihren Lieblingsmarken zu interagieren und sich über neue Produkte zu informieren.

Mit den neuen Shoppable-Tags innerhalb von Stories können Nutzer ausgewählte Marken einkaufen, weitere Marken kommen in Kürze auf die Plattform.

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Laut eigenen Angaben nutzen rund 300 Millionen Menschen täglich die Stories-Funktion.

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New Call-to-action

Milliardenstrafe für Google

­ „Wir wollen, dass Google sein illegales Verhalten beendet“, sagt Margrethe Vestager, EU-Kommissarin für Wettbewerb, laut dem Guardian. Die EU-Regulierungsbehörde hofft, dass eine Rekordstrafe von 5,06 Milliarden Dollar Google den Tech-Konzern zum umdenken zwingt.

Letzten Mittwoch wurde die Strafe, in Verbindung mit einer Anweisung, verhängt, die Google anweist einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Vom Wall Street Journal wurde die Strafe als bislang schärfste Zurechtweisung der EU an Google & Co. bezeichnet.

Google hat nun 90 Tage Zeit, um den Anforderungen zu nachzukommen, oder die Muttergesellschaft Alphabet könnte mit zusätzlichen Geldbußen von bis zu 5% ihres durchschnittlichen Tagesumsatzes belegt werden.

The Verge umreißt die drei angeprangerten Praktiken, die von der Regulierungsbehörde als illegal und schädlich für Wettbewerber gewertet wurden. Zwei davon seihen noch immer aktiv, wie zum Beispiel...

Google hat festgelegt, dass Hersteller von Android-Geräten nur dann Zugriff auf den Play-Store von Google erhalten dürfen, wenn sie diese Geräte mit vorinstalliertem Google Search-App und Chrome-Browser ausgeliefert haben, und dass sie Hersteller von der Verwendung von abgespalteten Versionen von Android ausschließen.

Online-Umsatz im DIY-Markt steigt auf 3,3 Milliarden Euro

Der neue „Branchenreport Onlinehandel im DIY-Markt“ der IFH Köln und Klaus Peter Teipel Research & Consulting zeigt, dass 2017 mehr als drei Milliarden Euro für Produkte aus dem Bereich DIY (Do-It-Yourself) ausgegeben wurden.

Prognosen zufolge wird E-Commerce auch künftig für die Branche relevanter. Garten- und Balkonmöbel halten den höchsten Online-Anteil am Markt.

„Inzwischen ist die Auswahl im Internet ins scheinbar Unermessliche gestiegen: Selbst Mauer- und Pflastersteine sind online käuflich zu erwerben. Bei einzelnen Produkten oder Warengruppen sind nur Einbußen bezüglich der Lieferzeit – diese kann durchaus schon mal drei bis vier Wochen dauern – hinzunehmen.

Auch wenn der Reifegrad in puncto Online im DIY-Markt im Vergleich zu anderen Branchen noch gering ist, ist davon auszugehen, dass die Bedeutung des Onlinehandels für DIY-Produkte künftig weiter zunehmen wird“, so Christian Lerch, Senior Consultant am IFH Köln.

Die Voice-Revolution steht bevor

Die großen Technologieunternehmen setzen verstärkt auf Sprachtechnologie, der Verkauf, sowie die Nutzung, von sprachaktivierten intelligenten Lautsprechern nimmt zu, und die Zukunft der Suche könnte SERP-frei sein. 

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Die Welt ist im stetigen Wandel. Das Internet hat E-Commerce möglich gemacht, dann wurde das Smartphone zum essentiellen Teil im Leben der Gesellschaft. Also M-Commerce wurde immer wichtiger (und profitabler).

Der nächste Schritt: Voice

In den letzten Jahren haben wir uns von der mobilen Suche zu einer intelligenten Sprachsuche als nächstem großen Trend zugewandt.

Begriffe wie SEO sind schon lange in unser Vokabular eingeflossen, und Marketer schauen langsam in die Richtung von VSO, Voice Search Optimization.

Sie testen Alexa Skills und Google Home Actions aus, um auf diesen Geräten präsent zu sein und sich eine Pole-Position zu sichern. Parallel wird versucht die eigene Webseite für den Anstieg der Sprach-Suchanfragen zu optimieren.

Marketing-Guru Neil Patel nahm sich das Thema Voice vor ein paar Tagen in einem Video vor. Das Fazit:

Wenn Sie Ihre Website noch nicht für die Sprachsuche optimiert haben, sind Sie bereits im Rückstand.

Sie wollen mehr über das Thema erfahren? Dann empfehlen wir unseren Artikel:

Voice Search! Was ist das & wie können Sie davon profitieren?

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