So ticken die Top-1000 Online-Shops. E‑Commerce kompakt #41

12.10.2018, 3m

In der 41. Ausgabe E-Commerce kompakt werfen wir einen Blick auf die Top-1000 der deutschen Online-Shops. Wir zeigen Ihnen außerdem, welche Plattformen gerade beliebter werden und warum Kunden Chatbots noch kritisch gegenüber stehen.

So ticken die Top-1000 Online-Shops

Die aktuelle Studie von EHI und Statista „E-Commerce-Markt Deutschland 2018“ offenbart wie sich der deutsche E-Commerce entwickelt und worauf es ankommt.

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So befindet sich der deutsche E-Commerce-Markt mit 8,1% Umsatzwachstum weiterhin auf konstantem Wachstumskurs, bleibt aber unter dem zweistelligen Umsatzwachstum aus dem Vorjahr (11,4%).

Für viele Shopbetreiber dürfte dieser steigende Umsatz jedoch kaum bemerkbar sein.

Denn bereits in den vergangenen Jahren zeichnete sich ab, dass es für die kleinen Online-Händler im stark umkämpften E-Commerce-Markt immer schwieriger wird und sich das Wachstum zunehmend auf die E-Commerce-Spitze verlagert.

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Sie wollen Ihren Umsatz auch steigern? Dann sollten Sie auf E-Mail-Marketing setzen, da es immer noch eines der besten Marketing-Tools ist, um Kunden vom Kauf zu überzeugen.

In unserer kostenlosen Checkliste zeigen wir Ihnen, worauf es bei einer guten E-Mail ankommt!

E-Mail-Checkliste

Marktplätze werden wieder mehr genutzt

Nach einem Rückgang in den Vorjahren lässt sich seit 2016 beobachten, dass wieder mehr Online-Händler Markplätze als zusätzlichen Vertriebskanal nutzen.

So sind 35% (Vorjahr: 34%) der Top-1.000-Onlineshops zusätzlich auf Ebay aktiv. Bei Amazon sind es bereits 43% der Onlinehändler. Das entspricht einer Steigerung von 7% im Vergleich zum Vorjahr.

Und das obwohl Amazon nicht nur eine Offensive gegen die eigenen Händler gestartet hat.

„Das Marktwachstum wird überproportional von den umsatzstärksten Händlern getrieben. Wir beobachten außerdem, dass Marktplatzaktivitäten insgesamt zunehmen. Immer mehr große Onlinehändler betreiben selbst Marktplätze, die wiederum von anderen vermehrt genutzt werden, um von der größeren Reichweite zu profitieren,“ kommentiert Christoph Langenberg, Data Analyst & Projektleiter Forschungsbereich E-Commerce.

Instagram wird bei Shopbetreibern populärer, aber Facebook bleibt an der Spitze

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Seit Jahren ist Facebook unter den 1.000 umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland die populärste Social-Media-Plattform.

Doch zeitgleich zu den Datenskandalen haben dem Branchenprimus zum ersten Mal seit Jahren einige der umsatzstärksten Onlineshops den Rücken gekehrt.

Während 2016 noch 95,1% der Top-1.000 auf Facebook aktiv waren, ist die Verbreitung in 2017 auf 91,6% gefallen. Auf der anderen Seite hat Instagram deutlich zugelegt. So nutzen mittlerweile 70,4% die Plattform, im Vorjahr waren es nur 64,0%.

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Die Zeit für Google Plus ist offiziell abgelaufen (für die meisten)

Google Plus wurde 2011 als Konkurrenz zu Facebook gestartet, doch konnte nie wirklich mit Beliebtheit glänzen. Auch der Zwang, dass YouTube-Nutzer sich ein Google Plus-Konto zulegen mussten, sorgte für keinen plötzlichen Anstieg bei der Nutzung.

Wie die Kollegen von t3n berichten, hatte das Online-Netzwerk Google Plus jahrelang ein Datenleck gehabt: App-Entwickler konnten seit 2015 ohne Erlaubnis auf einige private Nutzerdaten zugreifen. Der Internet-Riese entdeckte und schloss die Lücke im März – verschwieg das aber zunächst.

Also ist Google Plus jetzt offline?

Google Plus wird noch bis August 2019 online sein und seinen wenigen Fans zehn weitere Monate Zeit geben, um die Plattform zu genießen. Danach wird die Nutzung für Konsumenten nicht mehr möglich sein. Google hat jedoch versprochen, dass Google Plus als Unternehmensprodukt – à la Slack – weiterleben wird.

Menschlicher Support vs. Chatbot

In der Studie DMA Customer Engagement 2018 wurde festgestellt, dass es 51% der Befragten vorziehen, mit Menschen zu interagieren, anstatt Chatbots zu verwenden.

Die Überprüfung des Lieferstatus (53%) und der Produkt-FAQs (50%) sind zwei der am häufigsten genannten Anwendungsfälle für Chatbots, die von Kunden genutzt werden.

Eine andere Studie zeigt, dass Verbraucher (noch) von automatisierten Chatbots enttäuscht sind. Die größten Kritikpunkte sind zu wenig Intelligenz und eine zu geringe Effizienz.

Trotzdem sollten Sie sich von diesen Zahlen nicht täuschen lassen. Chatbots werden immer häufiger genutzt und weiterentwickelt. Denken Sie daran, dass E-Mails auch mal ein neues Konzept waren und sich mittlerweile zum Top-Marketing-Tool entwickelt hat.

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