Ebay verklagt Amazon – ECC-Studie – Pinterest-Marketing. E‑Commerce kompakt #42

19.10.2018, 2m

In der 42. Ausgabe E-Commerce erfahren Sie, warum Ebay Amazon verklagt, was Ihren Kunden beim Shopping besonders wichtig ist und warum Sie jetzt in Pinterest-Marketing investieren sollten.

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Ebay verklagt Amazon

Verkaufen Sie erfolgreich auf Ebay? Dann besteht die Chance, dass Sie von einem Amazon-Mitarbeiter kontaktiert wurden. Denn laut Angaben von Ebay hat Amazon angeblich versucht, erfolgreiche Ebay-Verkäufer auf die eigene Plattform zu locken.

Wie die Tagesschau berichtet, handelte es sich dabei um eine orchestrierte, koordinierte, weltweite Kampagne. Seit 2015 haben demnach Dutzende von Amazon-Vertretern Ebay-Konten eröffnet und versucht, über das E-Mail-System für Mitglieder des Internethandelsplatzes viele Hunderte von Verkäufern dazu zu bewegen, Produkte bei Amazon anzubieten.

Der Missbrauch sei systematisch und koordiniert mit dem Ziel erfolgt, Ebay zu schaden. Laut dem Unternehmen sollen Amazon-Vertreter betroffene Ebay-Verkäufer um Telefongespräche gebeten haben, damit die Sache nicht auffliegt.

Amazon äußerte sich bislang nicht zu Vorwürfen.

Der Dialog mit Shoppern ist im Online-Handel ein wichtiges Differenzierungsmerkmal

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„Unternehmen sollten auf mehrwertbringende und erlebnisorientierte Services setzen, die die individuellen Wünsche der Kunden fokussieren. Dabei können Unternehmen insbesondere durch eine persönliche und authentische Onlineberatung punkten. Tun sie dies nicht, brechen Kunden den Kauf ab. Die Conversion-Rate sinkt“

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Dieses Fazit zieht Oliver Brimmers, Teamleiter am IFH Köln, aus der „Customer Experience durch Kundendialog“-Studie des ECC Köln und iAdvize.

„Nicht der Preis, sondern das positive Einkaufserlebnis bleibt nachhaltig in den Köpfen der Konsumenten. Ein erfolgreicher Kundendialog kann dabei auf verschiedenen Ebenen zum Kauferlebnis führen. Während knappe Informationen durch Chatbots abgewickelt werden können, sollte bei beratungs- und erklärungsbedürftigen Anliegen auf den Faktor Mensch gesetzt werden“, so Samuel Pais, Marketing & Communication Manager bei iAdzive.

Doch die Studie zeigt, dass es bei der Umsetzung eines erfolgreichen Kundendialogs zu Problemen kommen kann. So geben 62% der Befragten Fehlende Mitarbeiterkapazitäten und 49% fehlendes Budget als erschwerenden Faktor an.

Viel los bei Pinterest

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Pinterest hat diese Woche gleich mehrere Updates vorgestellt, um das Shopping-Erlebnis zu verbessern. So sollen Produkt-Pins nun aktuelle Preis-, sowie Lagerinformationen anzeigen und auch direkte Links zu der Checkout-Seite liefern, um das Tätigen eines Kaufes zu erleichtern.

Ebenso hat Pinterest einen personalisierten Empfehlungsabschnitt unter Style & Home-Pins hinzugefügt, die Produkte auf Lager vorschlagen. So werden Pinterest-Nutzern, die sich Bilder von Deko- und Modeartikeln ansehen, ähnliche Produkte empfohlen, die sie online kaufen können.

Als würden diese News die Herzen von Shopbetreibern nicht hoch genug schlagen lassen, präsentierte Pinterest eine Einkaufstaste, mit der iOS-Nutzer direkt aus ihren Feeds heraus einkaufen können.

Die überarbeiteten Shopping-Funktionen haben die Klicks auf Produkte zu den Einzelhandelsseiten um 40% erhöht, seit Pinterest im letzten Quartal mit dem Testen begonnen hat.

Bisher sind die neuen Shopping-Features nur für US-Nutzer verfügbar. Jedoch ist davon auszugehen, dass die neuen Funktionen auch nach Deutschland kommen.

Es lohnt sich also bereits jetzt in Pinterest-Marketing zu investieren, dazu empfehlen wir unseren Artikel zum Thema: 5 Tipps zur Kundengewinnung über Pinterest