Die wichtigsten Infos der Woche für Shopbetreiber | E‑Commerce kompakt #30

26.07.2019, 4m

Instagram entfernt die Likes, Nutzer checken E-Mails, wenn Ihnen langweilig ist, warum AdBlocker genutzt werden und was Kunden auf Social Media besonders wichtig ist. Diese und weitere spannende Insights finden Sie in der 30. Ausgabe E-Commerce kompakt. Jetzt lesen!

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Instagram versteckt die Anzahl der Likes im internationalen Test „um Druck zu reduzieren“

Es besteht die Sorge, dass Social Media Plattformen zu einem geringen Selbstwertgefühl und einem Gefühl der Unzulänglichkeit bei jungen Menschen beitragen können.

Aus diesem Grund testet Instagram gerade in verschiedenen Ländern, eine Version der App ohne das Kern-Feature: Likes.

„Wir hoffen, dass dieser Test den Druck beseitigt, wie viele Leute einen Beitrag liken und dafür sorgt, dass Nutzer sich wieder darauf konzentrieren das zu posten, was sie mögen“, erklärt Mia Garlick, Direktorin für Politik bei Facebook Australia und Neuseeland, in einer Erklärung.

Social Media Begriffe

Das Ziel dieser Änderung ist es, dass sich die Nutzer weniger bewertet fühlen und zu prüfen, „ob diese Veränderung den Menschen helfen kann, sich weniger auf Likes und mehr auf das Erzählen ihrer Geschichte zu konzentrieren".

Instagram sagte, dass der Test die Messwerkzeuge für Unternehmen nicht beeinflussen würde. Ebenso kann der Nutzer, der das Bild oder Video auf Instagram gepostet hat, sehen wieviele Likes generiert wurden.

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77% der Nutzer checken ihre E-Mails, wenn sie gelangweilt sind

Eine aktuelle Studie von Email Monday hat ergeben, dass es kein festes Muster dafür gibt, wann die Mehrheit der Befragten ihre E-Mails abrufen.

Zwar gaben 77% der Befragten an, dass sie Ihre E-Mails checken, wenn sie sich langweilen, aber 60% schauen auch direkt nach dem aufwachen in ihr E-Mail-Postfach. Und 72% gaben an, dass sie ihr E-Mails beim Fernsehen checken, und 50% dies im Badezimmer tun.

Ein weiteres Ergebnisses der Umfrage ist die Tatsache, dass über 50% der Menschen, die nicht mit den E-Mails interagieren, einfach auf den richtigen Moment warten.

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So antworten 37% auf die Frage, warum sie sich nicht von den Werbe-E-Mails abmelden, die sie normalerweise ignorieren, damit, dass sie auf das richtige Angebot warten. Fast ein Viertel der Befragten gab an, dass sie bald wieder etwas von dem Anbieter kaufen wollen.

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47% verwenden einen AdBlocker

In einer Umfrage unter mehr als 90 Tausend Internetnutzern im Alter von 16 bis 64 Jahren hat GlobalWebIndex festgestellt, dass aktuell 47% der globalen Internetnutzer einen Werbeblocker nutzen.

50% der Internetnutzer in der APAC-Region gaben an, im vergangenen Monat einen Werbeblocker eingesetzt zu haben, um Anzeigen zu entfernen. In Europa liegt diese Zahl, seit 2017 fast unverändert, bei 40%.

In Bezug auf die wichtigsten Motivationen für die Nutzung des AdBlockers gaben 48% an, dass es daran liegt, dass es viel zu viel Werbung gibt, wohingegen 47% sagen, dass es daran liegt, dass Anzeigen lästig oder aufdringlich sind.

Interessanterweise ergab die Umfrage, dass die Blockierung der Werbung keine großen Veränderungen in der Art und Weise verursacht, wie Menschen Marken und Produkte entdecken.

Stattdessen zitieren diejenigen, die Werbeblocker verwenden, Social Media, Review-Webseiten und mobile Apps als die größten Quellen der Markenfindung.

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Kunden belohnen Ihre Transparenz auf sozialen Medien

Sproutsocial hat nun eine Studie veröffentlicht in der deutlich wird, wie wichtig die Transparenz eines Unternehmens für deren Kunden ist. Viel mehr als von anderen Gruppen, erwarten Nutzer Transparenz von Unternehmen auf Social Media.

Sproutsocial Graph über Gruppen die auf sozialen Medien transparent sein sollen

(Quelle: Sproutsocial)

Wenn Kunden sehen, dass ein Unternehmen sich transparent in sozialen Netzwerken zeigt, wird dadurch nicht nur oft eine Langzeit-Bindung  hervorgerufen, sondern auch neue Kunden können zum Kauf animiert werden.

85% der Befragten geben sogar an, dass sie einem transparenten Unternehmen eine zweite Chance bei einer schlechten Erfahrung geben würden.

Andererseits wechseln 86% der Leute zu der Konkurrenz, sobald sie erkennen, dass ein Unternehmen sich nicht transparent auf den sozialen Netzwerken zeigt.

Sproutsocial Graph zu Rekationen auf Markentransparenz auf sozialen Medien

(Quelle: Sproutsocial)

Was ist mit dieser Transparenz denn gemeint?

Die Befragten verstehen darunter Offenheit, Klarheit, Ehrlichkeit und/oder Authentizität.

Keine Transparenz geht von Unternehmen aus, die Informationen zurückhalten oder Fragen von Kunden oder Mitarbeitern ignorieren.

61% geben an, dass das Zugeben von Fehlern Transparenz ausmacht, 58% behaupten dies über ehrliche Antworten auf Kundenfragen.

Transparenz soll von den Unternehmen in den sozialen Medien widergespiegelt werden, da sie moralische Pflichten haben, die Konsumenten es von ihnen erwarten und die meisten Interaktionen heutzutage digital verlaufen.

Demnach ist die Transparenz auf Social Media auch wichtiger als im TV oder Radio.

Weitere wichtige Insights:

  • Transparenz in Social Media ist vor allem für Millenials von großer Beduetung

  • Wenn der CEO sich transparent präsentiert, hat das positiven Einfluss auf das ganze Unternehmen. 71% der Befragten sagen, dass der CEO einen positiven Einfluss hat, wenn er offen über persönliche Interessen postet.

Und dabei schätzen die Befragten nur 15% der Unternehmen als sehr transparent ein – gehört Ihr Unternehmen dazu?