Die Shopping-Eigenheiten der Deutschen. E‑Commerce kompakt #26

21.07.2017, 5m

Wissen Sie wann deutsche Online-Shopper am liebsten einkaufen? In einer interessanten Studie von Check24 wurde die Antwort auf diese Frage herausgefunden. Weitere Themen von E-Commerce kompakt #26: Zalandos Versuch Kunden an sich zu binden, das Google Glass-Comeback, eine vielversprechende Visa/Paypal-Partnerschaft und warnende Worte von Tesla-Chef Elon Musk. Viel Spaß beim Lesen!

Die Shopping-Eigenheiten der Deutschen

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In einer Studie von Check24 wurden im Zeitraum Juli 2016 bis Juni 2017 die Daten aller Einkäufe im Shopping-Bereich analysiert.

Das ErgebnisMontags zwischen 20 und 22 Uhr bestellen 17% der deutschen Shopper Produkte im Internet. Kurz bevor klassischerweise der Spielfilm anfängt, um 20.13 Uhr, werden die meisten Einkäufe abgeschlossen. Auf dem zweiten Platz liegt der Sonntagabend, auf dem letzten liegt der Samstagabend.

Ebenso zeigt die Studie, dass deutsche Online-Shopper tendenziell am Abend einkaufen, am Morgen überdurchschnittlich viel Kaffeemaschinenzubehör gekauft wird und Frauen häufig Beauty-Produkte kaufen.

Weitere interessante Fakten können Sie aus der Check24-Infografik entnehmen.

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Zalando startet Kundenbindungsprogramm Zet

Mit Zalando Zet startet der Mode-Shop ein Programm, das sehr an Prime aus dem Hause Amazon erinnert. Gegen eine jährliche Gebühr können Zet-Kunden Zusatz- und Sonderleistungen wie schnellerer Versand oder eine individuelle Beratung für sich beanspruchen.

Vorerst startet der Service in Berlin, Frankfurt, Hannover und Leipzig in eine 3-monatige Testphase bei der Kunden das Angebot kostenlos testen können.

Im letzten Finanzquartal wuchsen die Umsätze nicht so stark wie erwartet — statt angestrebten 22% stiegt der Erlös von April bis Juni nur um ca. 19%.

Für das laufende Jahr peilt Zalando ein Plus zwischen 20% und 25% an. Zet soll dies ermöglichen indem die "Vorteile des Online-Shoppings mit denen des Offline-Shoppings" kombiniert werden, erklärte Lisa Schöner, Head of Zalando Zet.

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Google Glasses für den B2B-Markt

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Nachdem das erste Release der Google Glasses nach allen Regeln der Kunst gescheitert ist, musste sich Google eine neue Strategie überlegen, um das Zukunfts-Produkt erfolgreich zu vertreiben.

Diese Strategie scheint gefunden worden zu sein und setzt auf den B2B-Markt. Die Enterprise Edition-Brille könnte dabei helfen Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und somit Zeit zu sparen

Ein neuer Report von Forrester Research geht davon aus, dass fast 14.4 Millionen amerikanische Arbeitskräfte bis 2025 die smarte Brille von Google tragen werden. Vor allem in der Medizin- und Industriebranche konnten die Google Glasses schon erste begeisterte Nutzer gewinnen.

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Paypal bietet Visa-Karten an

In den USA und Asian-Pazifik-Raum arbeiten Paypal und Visa schon länger zusammen. Diese Partnerschaft soll nun auch auf Europa ausgeweitet werden. Nicht nur Online- und App-Zahlungen sollen vereinfacht werden, sondern auch POS (Einzelhandel und Gastronomie).

"Unsere Partnerschaft wird es uns ermöglichen, Millionen von Verbrauchern und Unternehmen durch innovative Produkte eine größere Auswahl zu bieten.

Egal, ob es um Online- oder In-App-Zahlungen oder das Bezahlen im Geschäft geht: PayPal wird mit Visa einfache, sichere und bequeme Möglichkeiten bieten, um zu bezahlen oder bezahlt zu werden.“, sagt Executive Vice President und CEO von PayPal Europe Rupert Keeley zu der Partnerschaft.

Gemeinsame Wachstumschancen und Vorteile (wie z.B. eine größere Auswahl für Verbraucher; einfacher und schneller Zugang zu Geldern; weltweite Zahlung, wo Visa akzeptiert wird) sind für Visa, PayPal und ihre Kunden ein starkes Pro-Argument.

"Durch die Möglichkeit, selbst Visa-Konten anzubieten, wird PayPal Kunden nun neue und innovative Wege bieten, um ihr Geld unabhängig von der jeweiligen Plattform oder dem verwendeten Gerät zu verwalten und zu bewegen.“ so Bill Sheedy, CEO für Europa bei Visa.

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Künstliche Intelligenz & Google Home

Elon_Musk_2015.jpgElon Musk, Tesla & SpaceX-Gründer, warnt vor der Entwicklung der künstlichen Intelligenz und rät Regierungen dazu proaktiv Regulierungen der AI-Entwicklung festzulegen.

Musk warnt nicht zum ersten Mal vor den Gefahren, die eine unregulierte Entwicklung von künstlicher Intelligenz mit sich bringen könnte.

Durch seine eigenen Einblicke und Kontaktpunkte mit sehr weit fortgeschrittenen AIs ist er sich sicher, dass Roboter schon bald alles besser können als der Mensch —  "und ich meine wirklich alles", erklärte Musk.

Er spricht von Chancen, aber auch von einer existentiellen Bedrohung der Zivilisation. Unternehmen regulieren sich nicht selbst, dafür sei der Konkurrenzkampf zu groß. Deswegen ist es laut Musk dringend nötig, dass Regierungen diese festsetzen, bevor "Roboter durch die Straßen laufen und Menschen umbringen". 

Apropo AI (Artificial Intelligence) — Google sprachgesteuerter Lautsprecher mit Google Assistant ist schon bald in Deutschland erhältlich.

Damit tritt der erste ernstzunehmende Konkurrent des Amazon Echo auf die europäische Bühne. Im großen und ganzen bieten beide Anbieter eine ähnliche Funktionalität: Sie können Befehle ausführen, Musik abspielen und Wissensfragen beantworten.

Der Echo ist auf Amazon-Produkte ausgelegt, Google Home nutzt Google-Dienste. Beide können auf Angebote von Dritt-Anbietern zu greifen.Laut Giga ist intelligenter, Amazon Echo dafür ein menschlicherer Assistent.

Ab dem 8. August soll der Google Home hierzulande für 149 Euro erhältlich sein.

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