12 bewährte Growth Hacks für mehr Umsatz & neue Kunden. (2018er Guide)

Growth Hacks sind „kleine Marketing-Tricks“, die sich schnell implementieren lassen, aber für ein großes Ergebnis sorgen. In diesem Blogpost finden Sie genau das: Große Ergebnisse ohne großen Aufwand. Viel SpaßblogTitle-growth_hacking

Growth Hacking ist viel mehr als ein Trend-Begriff für Online Marketing und vor allem Online-Shops sind geradezu prädestiniert, um mit verschiedenen Growth Hacking-Prozessen das Wachstum zu beschleunigen.

Doch erst einmal sollte die wichtigste Frage geklärt werden:

Was ist Growth Hacking?

Wer könnte auf diese Frage besser antworten als Hendrik Lennarz, Growth-Hacking-Experte und Autor des 5-Sterne-Buches Growth Hacking mit Strategie.

Growth Hacker Hendrik Lennarz

Growth Hacking ist ein Prozess mit dem man möglichst viele Ideen zur Wachstumssteigerung (im E-Commerce meist gleichbedeutend mit einer Umsatzsteigerung) umsetzt und anschließend ständig optimiert.

Erfahrungsgemäß zucken Unternehmen jedoch bei dem Begriff „Hacking“ zusammen und sind erstmal skeptisch.

Das klingt ja eher nach Kreditkartenbetrug oder offen gelegten Userdaten aus dem eigenen Online-Shop.

Web-Security ist auch ein sehr spannendes Thema, gehört aber nicht zum Growth Hacking.

Der Begriff „Hacking“ bedeutet in seiner reinen Übersetzung erst einmal nur „in ein x-beliebiges System einzudringen“.

Meistens geschieht dies im Trial-and-Error Verfahren.

Funktioniert der Hack, dann wird das System kompromittiert, funktioniert er nicht, wird das nächste System ausgewählt oder der nächste Hack angewendet – genau wie beim Growth Hacking von Online-Geschäftsmodellen.

Blogbild Muskelmann mit Growth-Supplements

Ich räume allerdings immer gern mit zwei kursierenden Gerüchten zum Thema Growth Hacking auf.

1. „Growth Hacking kostet nichts.“

Da Growth Hacking aus der Startup-Szene kommt, wo generell Ressourcenknappheit und Geldnot vorherrscht sind viele der Meinung, dass Growth Hacking sehr günstig sei

Da es in der Regel sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann, täglich neue Growth Hacks über einen Zeitraum von oftmals vielen Jahren auszuprobieren, ist dies ein Trugschluss.

2. „Growth Hacking ist ein One-Hit-Wonder.“

Natürlich gibt es die berühmten Beispiele wie von Neil Patel von hotmail.com (die PS: I love you-E-Mail Signatur), das dropbox.com Freunde Einladungssystem oder airbnb.com mit Craiglist-Spam, deren Nutzerzahlen quasi über Nacht durch diesen einen bestimmten Growth Hack explodiert sind.

Aber auch dies ist ein Trugschluss, denn „Growth Hacking ist immer ein Prozess - also ein geplantes organisiertes Vorgehen.

In diesem Growth Hacking Prozess geht um das Zusammenspiel der Produktentwicklung, über ein wachstumsorientiertes Geschäftsmodell, die Aussteuerung der richtigen Marketing-Kanäle inklusive validem User-Tracking bis hin zu einer hoch agilen Umsetzungkompetenz.

Demnach gibt es niemals nur diesen einen Growth Hack, der ein Startup oder ein Unternehmen durch die Decke schießen lässt.”

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Diese Abbildung zeigt, welche Punkte und Disziplinen beim Growth Hacking zusammenhängen und immer wieder zu hinterfragen beziehungsweise zu optimieren sind.

Desweiteren gilt Growth Hacking gilt besonders effektiv in Situationen der Unsicherheit bei denen man nicht voraussagen kann, ob eine Kampagne, ein Projekt, ein neues Feature/Produkt tatsächlich „funktionieren“ wird oder eben nicht.

Spannend?

Dann gibt es jetzt hier ein paar Ideen, wie man mit Growth Hacking den E-Commerce Umsatz steigern kann.

1 – Emotionen verkaufen

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Spricht man mit Marketing-Experten vergehen in der Regel keine 2 Minuten bis man in einer Zielgruppen-Diskussion landet.

In den größten Online-Marketing Kanälen, wie zum Beispiel Facebook, Instagram, Google oder E-Mail Marketing ist es heute möglich sehr genau die gewünschte Zielgruppe anzusprechen.

Ein(e) Marketing-Verantwortliche(r) muss sich demnach beim Start einer neuen Kampagne sehr genau überlegen, wen man wo und vor allem auch wie ansprechen möchte.

Aber wie kann man seine Zielgruppe bestimmen?

Hinreichend bekannt in der Marketing-Szene ist einerseits das bekannte Persona-Modell bei dem die typische Zielgruppe quasi personifiziert wird, um sich besser in diese hineinversetzen zu können.

Die Visualisierung der Charakteristika wie Geschlecht, Alter, Einkommen, Berufsbild, Familienstand, Vorlieben und ein Profilbild sind immer ein guter Start und relativ einfach zu erstellen.

Leider ist das Persona-Modell statisch und beschreibt die Person nicht so sehr von der emotionalen Seite.

Die Herausforderung im Online-Marketing 2018, um unter den hunderten Anzeigen der Konkurrenz herauszustechen, ist die Emotionen der potenziellen Kunden genau zu treffen. Denn, Emotionen führen zu Kaufentscheidungen.

Die Methode „Customer Desire Map“ hilft dabei die Emotionen der typischen Zielgruppe zu definieren.

Jeder Kunde, egal ob B2C oder B2B, hat immer gewisse Hoffnungen und Träume, Schmerzen und Ängste sowie Dinge die ihn von der Erreichung der Hoffnungen und Träume zurückhalten oder behindern.

Die Customer Desire Map ist dabei sowohl im B2B- als auch im B2C-Marketing einsetzbar.

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Beispiel B2C:

Jemand der beispielsweise einfach ein paar neue Laufschuhe kaufen möchte, hat ein relativ einfach zu definierendes Bedürfnis. Die Person hat ein Budget im Kopf, ein bestimmtes Laufniveau, eine präferierte Laufdistanz, eine individuelle Körperkonstitution, ein Ziel und bestimmte persönliche Shopping-Präferenzen.

Ist das Ziel zum Beispiel „Das 1. Marathon Finish“ so fallen einem doch direkt zahlreiche emotionale Bilder und Beispiele ein, oder? Aber auch das Ziel „Laufen um 2-3kg abzunehmen“ lässt sich wunderbar emotional darstellen.

Genau diese emotionalen Kundenbedürfnisse gilt es herauszufinden, um diese dann in den Online-Marketing Kanälen auszuspielen.

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Im B2B-Bereich ist die Situation meistens deutlich komplexer, da Kaufentscheidungen nicht von einer einzigen Person getroffen werden. Somit muss man im Verkaufsprozess mehrere Personen versuchen zu emotionalisieren.

Da Unternehmen in der Regel immer nach Zielen und deren Mitarbeiter nach Zielerreichungen ausgerichtet sind, gilt im B2B-Marketing/Sales das Herausfinden der persönlichen Ziele der jeweiligen Geschäftspartner als der No. 1 Growth Hack.

Für jede Anzeige, Newsletter, Sales-Gespräch oder Kundenpräsentation kann die Customer Desire Map zu Rate gezogen werden, um zu planen auf welcher emotionalen Ebene wir den Kunden optimal ansprechen sollten, um ihn der Kaufentscheidung ein wenig näher zu bringen.

2 – "Don´t call it Newsletter!“

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Eine sehr umfangreiche Liste von Marketing Growth Hacks für beispielsweise E-Mail Marketing, Social Media Marketing oder SEO/SEA findet man auf der Plattform growthhackers.com.

Für den Fall, dass die Ideen ausgehen, findet man da sicherlich noch den ein oder anderen Growth Hack, um die eigenen Kampagnen immer weiter zu optimieren.

Einen vermeintlichen Fehler trifft man bei mehr als 90% der Webseite-Audits immer wieder an. „Melden Sie sich doch für unseren Newsletter an.“ Steht dort immer wieder geschrieben.

Dabei wissen wir, dass sich niemand mehr freiwillig für noch einen weiteren Marketing-Newsletter interessiert, oder? Nicht nur in den Zeiten, wo gerade Newsletter-Optins im Fokus der DSGVO - die am 25.5.2018 in Kraft tritt - stehen.

Statt „Newsletter“ sollten wir eine klare Aussage treffen, was man bei Eintragung der Kontaktdaten tatsächlich erhält.

So zum Beispiel: „Erhalten Sie wöchentlich eine Auswahl der Top-3 Growth Hacks, die unsere Redaktion für lesenswert befunden hat. Ganz bequem per E-mail. Natürlich kann man sich auch jederzeit von diesem Service abmelden.“ (Disclaimer: Dieser Text hat keinen Anspruch auf DSGVO-Konformität)

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3 –  Was macht Sie einzigartig?

Die Begriffe „Value Proposition“ oder „Unique Selling Point (USP)“ sind sicherlich hinreichend bekannt. Sie beschreiben die Besonderheit einer Firma, eines Produkts oder eines Online-Shops. Shopbetreiber müssen sich ständig die Frage stellen, warum sollen die Menschen genau dieses Produkt eben genau bei uns kaufen?

Schwierige Frage, das ist klar.

Die gute Nachricht dabei ist, dass die Beantwortung für alle Webseite- und Shopbetreiber schwierig zu beantworten ist. Die schlechte Nachricht ist, dass wir es trotzdem hinbekommen müssen.

Die Customer Desire Map aus Beispiel 1 kann bei der Beantwortung in der Regel sehr gut helfen. Welche Probleme haben meine Kunden oder nach welchen Lösungen wird tatsächlich gesucht.

Natürlich können letztendlich nur die Kunden selbst diese Fragen zu 100% valide beantworten. Fehlender Kundenkontakt ist somit immer fahrlässig.

Ist die Idee für einen USP jedoch gefunden, dann kommt es in der Regel immer zum gleichen Fehler auf den wir bei hunderten Webseiten-Audits gestoßen sind.

Er wird nicht auf der Verkaufsseite - das kann die Startseite des Shops oder eine dedizierte Landingpage einer Kampagne sein - laserscharf an den Besucher kommuniziert.

Man sagt, ein durchschnittlicher Besucher nehme sich nur 3 Sekunden Zeit um den tatsächlichen Nutzen der jeweiligen Webseite für sich zu bewerten.

Ist der Nutzen vorhanden wird die Seite weiter betrachtet. Ist der Nutzen nicht klar verständlich, wird sie auch genauso schnell wieder verlassen.

Der Growth Hack: Machen Sie auf den wichtigen Verkaufsseiten immer die klaren Nutzenversprechen für die jeweilige Zielgruppe sehr klar auf den ersten Blick sichtbar. Optimalerweise als gut lesbaren Text, wie zum Beispiel einer Überschrift. Bilder oder Videos müssen diese Nachricht dann unterstützen, sollten aber niemals allein ohne Text stehen.

Ein paar Beispiele, welche die großen Unterschiede verdeutlichen - Denken Sie daran, nur 3 Sekunden um zu entscheiden wollen Sie auf der dieser Seite bleiben, oder nicht…

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 Empfehlung der Reaktion: Der beste Growth Hack aller Zeiten

4 - Storytelling im E-Commerce

An dem Hype zum Thema „Storytelling“ kommt man derzeit nicht vorbei, oder? Dabei weiß man schon seit Jahrzehnten, dass authentische Geschichten der Kunden, der eigenen Gründung oder gut platzierten „Influencern“ super funktionieren.

Nicht zuletzt durch die Explosion der Nutzungszahlen der Facebook-, Snapchat-, oder Instagram Stories haben wir aber wahrscheinlich jetzt alle verstanden wo die Reise hingehen kann.

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Branchenriese About You ist derzeit vor allem wegen der About You Awards in aller Munde - im TV, bei den Stars und Sternchen und natürlich auch bei den Influencern, die nominiert wurden. („Was für ein Growth Hack, nicht wahr?“)

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About you hat aber nicht nur dieses Spiel verstanden, sondern auch auf ihrer eigenen Shop-Seite ein cooles „Feature“ eingebaut - „About You Stories“.

Klickt man in der Top-Navigation auf „Stories“ erhält man ein Auswahlmenü bei dem man sich für eine Story entscheiden kann.

Festival-Style, Best of Blusen, Back to Boho, Lack-Liebe oder Lost in Lace lassen sich hier auswählen. Nach der Auswahl werden mit Instagram-ähnlichen sehr hübschen und emotionalen Bildern und Texten eine Geschichte erzählt.

Ziel ist - der Besucher soll sich voll- und ganz in die Situation für die er oder sie womöglich Shoppen möchten hineinversetzen können. Nach 5-6 Story-Bildern kommt dann die Produktauswahl der Klamotten, die man in den Stories gesehen hat. Nice - weil emotional.

Da kann man sich sicherlich etwas abgucken. Denn wir alle haben Stories zu erzählen, sind oft nur leider nicht kreativ oder experimentierfreudig genug.

Wie funktioniert Growth Hacking für Online-Unternehmen?

Sean Ellis, der früher unter anderem bei Dropbox das Growth Team verantwortet hat, ist ein Marketing-Pionier, der offiziell den Begriff des Growth Hackers geprägt hat.

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Seine Definition lautet:

„A growth hacker is a person,
whose true north is growth.“
Quelle

Bedeutet:

Das klar übergeordnete Ziel eines erfolgreichen Online-Businesses muss immer Wachstum (Growth) sein: Wachstum anhand von Usern oder bestenfalls direktes Umsatzwachstum.

Das hört sich logisch an.

Aber die Realität zeigt, dass gerade größere Unternehmen diese Prämisse schnell aus den Augen verlieren können.

Dann arbeiten Teams nicht mehr nach den gleichen Zielen oder man verliert einfach enorm viel Geschwindigkeit in der Umsetzung, da es zu viele Entscheidungsträger im Unternehmen gibt und dadurch die Agilität und Zielorientierung oftmals verloren geht.

Bei Online-Shops kann das natürlich ebenfalls passieren, aber sie sind dennoch prädestiniert für Growth Hacking.

Aber warum?

1. Der Erfolg von Online-Shops wird von Natur aus am Umsatz gemessen.

Das ist super und eine sehr einfach zu messende Kennzahl (KPI), die jeder im Team und auch jeder andere Stakeholder einfach verstehen kann.

2. Online-Shops sind von Natur aus digital und haben dementsprechend auch ein einfaches digitales Geschäftsmodell.

Man bietet Produkte online zum Kauf für einen Preis X an und versucht, die Höhe der Warenkörbe und die Anzahl der Bestellungen zu maximieren.

Das sieht in anderen Branchen deutlich komplizierter aus.

Vor allem, wenn ein ganzes Unternehmen inklusive der x-tausend Mitarbeiter sich erstmal mit der Digitalisierung und digitalen Geschäftsmodellen anfreunden müssen.

fazit-blogpostWenn Sie mehr über das Thema Growth Hacking erfahren und wissen wollen, wie Sie diese Marketing-Strategie nutzen können, sollten Sie sich kostenlos die Aufzeichnung unseres Webinars mit Hendrik Lennarz anschauen: 

Aufzeichnung ansehen

Nachdem geklärt ist, was es mit Growth Hacking eigentlich auf sich hat, stellen wir Ihnen jetzt 12 Hacks für mehr Besucher, mehr Konversion & mehr Umsatz vor!

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1. Überarbeiten Sie Ihre „Über Uns“-Seite!

Ob Sie es glauben oder nicht, die Unterseite „Über Uns“ in Ihrem Online-Shop ist für Besucher sehr interessant – besonders, wenn Sie einen kleineren Shop führen.

Kunden interessieren sich für die Menschen, die Geschichte und die Motivation hinter dem Shop.

Zeigen Sie also genau das und stellen Sie heraus, was Ihren Shop einzigartig macht und wer sich dahinter verbirgt.

Eine tolle „Über Uns“-Seite zeigt:

  • Wie Sie Ihren Kunden helfen können
  • Wer die Menschen hinter dem Shop sind (Gründer & Team)
  • Warum Sie das tun, was Sie tun
  • Was die Motivation hinter Ihrem Shop ist (es ist selten nur Geld)
  • Wie lange Sie schon in der Branche tätig sind
  • Was Sie von anderen Shops abhebt
  • Testimonials von glücklichen Kunden
  • Online-Shopper sehnen sich geradezu nach einem authentischen, menschlichen Shop. Diese eine Änderung kann zu loyaleren Kunden führen, einem hohen Wiedererkennungswert und, infolgedessen, zu mehr Umsatz.

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2. Werden Sie schneller!

Der durchschnittliche Online-Shopper wartet nur 3 Sekunden, wenn er am Desktop surft, beziehungsweise 5 Sekunden, wenn er via Smartphone im Internet unterwegs ist.

Dauert es länger klickt der Nutzer zurück zu den Suchergebnissen und sucht die nächste Webseite auf.

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So schnell kann eine Webseite laden, Online-Shops brauchen oft länger.

Ihnen gehen also buchstäblich Kunden verloren, wenn Ihr Online-Shop zu langsam ist.

Amazon fand heraus, dass rund 1.6 Milliarden Dollar verloren gehen würde, wenn die Webseite auch nur 1 Sekunde länger braucht, um zu laden.

In den meisten Fällen tragen die Produktbilder Schuld an der langsamen Ladezeit.

Vielen Shopbetreibern ist unbekannt, dass Sie die Dateigröße eines Bildes deutlich verringern können ohne die hohe Qualität einzubüßen.

Die meisten Shop-Plattformen, beziehungsweise externe Entwickler, bieten AddOns genau dafür an.

Ebenso gibt es kostenlose Online-Angebote, wo einzelne Bilder verkleinert werden können.

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3. Nutzen Sie Bewertungen von Kunden

Ganze 70% der Online-Shopper legen einen großen Wert auf Bewertungen anderer Kunden.

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Wer selber im Internet einkauft ist sich dessen bewusst und Online-Shops ohne Bewertungen sehen selten Vertrauenswürdig aus.

Deswegen sollten Sie so früh wie möglich mit dem Sammeln von Bewertungen beginnen.

Manche Shopbetreiber entscheiden sich dazu positive Bewertungen zu kaufen – eine fragwürdige und vor allem illegale Methode.

Da ist das sogar alleine Hoffen auf Bewertungen langfristig eine bessere Taktik...

Aber bei weitem nicht die Beste!

Natürlich gibt es in Zeiten der Automatisierung auch Tools wie den Review Collector, um effektiv Bewertungen zu sammeln.

Mit Hilfe eines solchen Tools können Sie schnell eine große Zahl Bewertungen sammeln und die Glaubwürdigkeit Ihres Shops steigern.

 

4. Nutzen Sie Videos!

Marketer wollen 2018 noch stärker auf Video setzen.

Aus gutem Grund: Es funktioniert.

Auch wenn Sie sich nicht als Video-Produzent sehen, lohnt sich die Investition in Video.

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Gerade Online-Shops können eine große Zahl an verschiedenen Videos produzieren:

  • Vorstellungen von Produkten (Vor- und Nachteile)
  • Testberichte von Produkten
  • Tutorials, wie Produkte richtig benutzt werden
  • Brancheninformationen und Insights
  • Hinter den Kulissen
  • Erfolgsgeschichten
  • Videos, die Vor- und Nachteile eines Produktes aufzeigen, sowie ehrliche Testbericht-Videos, auf der Produktseite, haben das Potential die Konversionsrate stark zu steigern.

Die erstellten Videos auf YouTube, der zweitbeliebtesten Suchmaschine, erhöht ebenso die Chance, dass potentielle Kunden die Videos und somit Ihren Online-Shop entdecken.

 

5. Nutzen Sie Pop-Ups!

Jeder kennt sie, keiner mag sie und trotzdem werden Sie genutzt: Pop-Ups!

Obwohl sie bei fast jedem Internetnutzer unbeliebt sind, spricht die Effektivität für sich.

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Es ist jedoch wichtig auszuprobieren, was in Ihrem Shop am besten funktioniert – also die höchste OptIn-Rate produziert.

  • Rabatte
  • kostenloser Versand
  • ein Gewinnspiel
  • interessante Informationen wie Ebooks, HowTo-Guides oder Whitepaper
...können für Kunden ein Anreiz sein, die E-Mail-Adresse einzutragen.

Sobald Sie die E-Mail-Adresse (und Einverständnis) des Kunden haben, können Sie ihm regelmäßig E-Mails schicken, wo Sie neue Produkte oder Bestseller vorstellen und Ihren Umsatz auf Knopfdruck steigern.

Tipp: Jedoch ist es wichtig für gutes E-Mail-Marketing, dass Sie nicht nur Verkaufs-Mails senden, sondern auch Videos, Blogposts oder ähnliches, was eine Mehrwert für Ihre Kunden bietet!

Wenn Sie erfahren wollen, was der optimale Zeitpunkt für den Versand von E-Mails ist, sollten Sie diesen Artikel lesen!

 

6. Nutzen Sie Soziale Plattformen!

Facebook, Instagram, WhatsApp und Co. gehören mittlerweile einfach dazu. Ein Grund mehr, um die Sozialen Medien für den eigenen Online-Shop zu nutzen.

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Geben Sie Besuchern Ihres Shops die Möglichkeit Produktseiten zu teilen.

Das erhöht die Wahrscheinlichkeit neue Kunden zu gewinnen, da Besucher eventuell einen Artikel entdecken, der einem Freund gefällt, oder die Meinung anderer einholen wollen.

Seien Sie sich bewusst, dass ein Produkt mit nur einem Share die Aufmerksamkeit von Hunderten potentiellen Käufern erlangen kann.

Auch hier bieten die meisten Shop-Plattformen nützliche Plugins an, die das Teilen von Bildern und Seiten ermöglichen.

Ein weiterer Vorteil:

Es wird immer deutlicher, dass Likes & Shares auch den Ranking-Algorithmus von Google beeinflussen und so für bessere Rankings sorgen.

 

7. Fügen Sie Ihren Produktbildern Alt-Tags hinzu

Apropos Google und Rankings. Ein großer Teil der Online-Shops verzichtet auf diese SEO-Taktik und verschenkt damit ein gigantisches Potential – dabei ist es sehr leicht zu nutzen.

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Fügen Sie Ihren Produktbildern unbedingt passende Alt-Tags hinzu, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen.

Achten Sie darauf, dass...

  • die Alt-Tags der Produktbilder auf dieselben Suchbegriffe wie die Produktseiten selbst optimiert sind
  • der Text kurz und prägnant ist, um die Wirkung zu maximieren
  • Sie kein Keyword Stuffing betreiben, um von Google & Co nicht abgestraft zu werden. Der Alt-Text sollte natürlich und nicht erzwungen sein, aber trotzdem Thema und Suchbegriff enthalten

Die nächsten Hacks fallen in die Kategorie Offline-Marketing

Ja, obwohl Sie einen Online-Shop betreiben, kann es sich lohnen auch abseits vom Internet Präsenz zu zeigen.

Die wenigsten Shopbetreiber nutzen diese Strategie. Das ist ein Fehler, da ein gigantisches Umsatz-Potential in der echten Welt steckt.

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8. Verkaufen Sie auf Events

Besonders wenn Sie kreative, einzigartige oder innovative Produkte verkaufen, ermöglicht ein lokaler Stand die Gewinnung von Kunden, die Markenbekanntheit zu steigern und zusätzliche Käufe zu generieren.

In jeder Großstadt gibt es viele Events, wo lokale Unternehmen, Start-Ups, Online-Shops und eingesessene Unternehmen Ihre Produkte präsentieren, um Kunden von Mensch-zu-Mensch von sich zu überzeugen.

9. Mieten Sie einen Pop-Up-Store

Ähnlich, wie auf lokalen Events, können Sie in Pop-Up-Stores zeigen, wie Ihre Produkte funktionieren und bieten dem E-Commerce die Möglichkeit angebotene Produkte auch Offline zu präsentieren.

Ebenso haben Ihre Kunden die Chance das Produkt vor dem Kauf auszuprobieren und ein Gefühl dafür zu bekommen.

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Die Möglichkeit in der echten Welt neue Kunden und Fans für Ihren Shop zu erreichen kann Gold wert sein.

Noch besser ist, dass es mittlerweile immer mehr Pop Up-Stores gibt.

Ob klein oder groß, rustikal oder modern, in jeder Großstadt findet sich mittlerweile ein breites Angebot, das Sie für Ihren Shop nutzen können.

Der Online-Brillenhändler Ace & Tate hatte mit Pop-Up-Store so großen Erfolg, dass regelmäßig neue Offline-Shops in verschiedenen Großstädten eröffnet werden.

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10. Werden Sie Sponsor

Diese Taktik funktioniert besonders gut in der Sport-Branche. Der Online-Shop blue-tomato.com sponsert zum Beispiel professionelle Surfer, Skater und Snowboarder.

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Wenn Sie eine passende Person sponsern, erreichen Sie Kunden, die sich sowieso für Ihre Nische interessieren, da sie Interesse an der gesponserten Person gezeigt haben.

Doch nicht nur im Sport lassen sich Sponsor-Optionen finden. Auch in Nischen-Branchen gibt es Meinungsmacher, die eine große Reichweite haben.

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Ob Sie langfristig mit einem Meinungsmacher zusammenarbeiten oder eine einmalige Promotion aushandeln, beides hat großes Potential Ihnen neue Kunden in den Shop zu bringen.

Wir haben bereits einen ausführlichen Artikel zum Thema Influencer Marketing geschrieben.

Wenn Sie an der Marketing-Taktik interessiert sind, die einen riesigen ROI produzieren kann, sollten Sie den Artikel unbedingt lesen:

Influencer Marketing. So nutzen Sie es!

Anstatt Personen können Sie auch Veranstaltungen sponsern oder selber veranstalten, die relevant für Ihren Online-Shop sind.

  • Als Shop, der sich auf Golf-Artikel spezialisiert hat könnten Sie ein Turnier sponsern…
  • Als Shop, der sich auf Koch-Artikel und Rezepte spezialisiert hat, könnten Sie ein Street Food-Festival veranstalten…
  • Als Shop, der sich Mode spezialisiert hat, könnten Sie Mode-Blogger zu einem Blogger-Treff einladen…

… und würden so genau die Menschen erreichen, die mit großer Wahrscheinlichkeit zu Ihrem Shop passen.

Die Möglichkeiten sind hier nahezu unendlich.

Aber auch Online geht noch mehr...

Anstatt nur auf die zwei großen Werbeplattformen zu setzen und Werbung bei AdWords oder Facebook zu schalten, lohnt es sich oftmals auch mal über den Tellerrand hinauszublicken.

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11. Content Marketing

Das Bloggen den Umsatz ordentlich ankurbeln und das Ranking verbessern kann, ist bereits seit ein paar Jahren bekannt.

Doch bloggen verbessert nicht nur die Auffindbarkeit Ihrer Webseite in den Suchmaschinen, sondern erhöht gleichzeitig auch die Kundenbindung.

Guter Content sollte einer der wichtigsten Bestandteile jeder Marketing-Strategie sein, sind sich Experten einig.

Denn im Unterschied zur klassischen Werbung bietet Content Informationen plus Mehrwerte.

Das stärkt die Kundenbindung und gewinnt neue Käufer. „Inhalte werden das Online-Marketing dominieren“, sagt Coskun Tuna, Chef des Vermarkters Seeding Alliance im Rahmen des Native Ads Camps 2016 in Köln.

„Wir können nun die Fließeigenschaften von guten Inhalten im Netz und in sozialen Medien für uns nutzen.“

Denn gute Geschichten sind wie Speicherchips für Informationen, die leicht ihren Weg zu den Verbrauchern finden.

Ehrliche Kundenberatung und Produkt-Test via Blogposts machen Ihren Online-Shop sympathisch und authentisch.

Sie werden mit einem gut geführten Blog zu einer Autorität in Ihrer Branche und können sich so von Ihren Mitbewerbern absetzen.

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Content Marketing ist heute mehr nicht einfach nur bloggen.

Viele Marken und Online-Shops setzen deswegen schon länger auf Social Media und visuelle Inhalte.

Produktfotos und -Videos auf verschiedenen sozialen Plattformen zu veröffentlichen gehört heutzutage fast schon zum guten Ton, wenn der Online-Shop weiter wachsen soll.

Instagram und Pinterest geben Shopbetreibern, die visuell ansprechende Produkte verkaufen (z.B. Kleidung, Sport-Utensilien, Tierbedarf, Kreatives), eine Möglichkeit Ihre so Produkte zu präsentieren, dass sie von Kunden geliked und geteilt werden.

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Hinweis: Seit neuestem können Nutzer sogar direkt auf Instagram shoppen.

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So lässt sich schnell eine treue Gefolgschaft aufbauen, die nicht nur Fan von Ihrem Shop ist, sondern auch Ihre Produkte kauft und weiterempfiehlt.

12. Veranstalten Sie Gewinnspiele oder Sonderaktionen

Anstatt mit den klassischen Sommer-, Winter, Frühlings- und Herbstrabatten zu werben, können Sie sich Ihre eigene Rabattaktion oder -Woche ausdenken und sich so von Ihren Mitbewerbern abheben.

Oder Sie veranstalten Gewinnspiele, die Sie für bestehende Kunden und potentielle Neukunden interessant machen.

Das Gewinnspiele das Potential haben Ihre Kundenanzahl in die Höhe schießen zu lassen, zeigt das folgende Beispiel:

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Bei dem Online-Shop Sunny Co Clothing musste zum Zeitpunkt der Aktion alles drunter und drüber gegangen sein.

Durch eine Marketingkampagne hat der Instagram-Account der Marke innerhalb weniger Stunden über 750.000(!) neue Follower gewonnen.

Der Shop bot seinen Fans einen Deal an: Jeder, der das Bild von einem roten Badeanzug auf dem eigenen Instagram-Account veröffentlichte und Sunny Co auf dem Bild markiert, erhält den Badeanzug via Coupon-Code umsonst.

Über den kleinen Haken, dass der Kunde den Versand übernimmt, sahen die Teilnehmer gerne hinweg.

Marketing-Experten gehen davon aus, dass der Stein durch den Einsatz von Influencer Marketing ins Rollen gebracht wurde.

Ob mit diesem viralen Erfolg gerechnet wurde ist jedoch unwahrscheinlich. Aber alleine ein Zehntel des Ergebnisses wäre bereits als großer Erfolg zu verbuchen.

Aktuell sind die Badeanzüge im Online-Shop von Sunny Co ausverkauft.

Die Marke ließ in dem nächsten Instagram-Post verlauten, dass jeder Käufer nur einen Coupon einlösen kann, dieser innerhalb von 24 Stunden eingelöst werden muss, die Lieferzeit aufgrund der hohen Nachfrage bis zu 6 Wochen betragen kann und die Aktion spontan gedeckelt werden kann.

Dies ist das Bild, das abertausende Male repostet wurde:

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Ob Sie diese Marketing-Route gehen oder die Gewinner des Gewinnspiels auslosen, eins steht fest: Kunden lieben Gewinnspiele.

Fazit

Es gibt immer Möglichkeiten neue Kunden zu gewinnen und per Growth Hacks Besucher in den Shop zu locken, um neuen Umsatz zu generieren. 

Denn es gibt sicherlich unzählige Growth Hacks und Ideen, wie man das Geschäft wachsen lassen kann.

Aber welche Hacks wirklich die Richtigen für Ihr Business sind, muss selber herausgefunden werden.

Der Erfolg eines Growth Hacks ist immer abhängig von der Individualität der Situation.

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Wenn Sie diese kleinen Growth Hacks richtig in Ihren Online-Shop implementieren, werden Sie bereits positive Auswirkungen merken. Das ist jedoch nur der Anfang!

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Tipps eine gute Vorarbeit leisten konnten, damit Sie schon sehr bald mit dem Growth Hacking beginnen können.

In dem weiterführenden Whitepaper finden Sie 5 Growth Hacks, die das Potential haben Ihren Online-Shop 2018 zu einem wahren Erfolgs-Shop zu machen! Natürlich kostenlos, laden Sie es sich jetzt herunter!

Growth Hacking

Welche Ungewöhnlichen Marketing-Strategien haben Sie bereits für Ihren Online-Shop genutzt?

Haben Sie Tipps für andere Unternehmer? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen! 

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