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7 Dinge, die Sie über den Black Friday noch nicht wissen

19.10.2020, 3m

Der Black Friday gehört zu den hohen Feiertagen des E-Commerce. Auch dieses Jahr, am 27. November 2020, sind Spitzenumsätze für den Online-Handel zu erwarten. Wir möchten Sie in diesem Artikel nicht mit Altbekanntem langweilen, sondern ein paar Punkte aufführen, die Sie vielleicht noch nicht gehört haben und sich zunutze machen können.

1. Der Black Friday hat viele Kinder

Der Black Friday hat viele Kinder: Black Week bei Saturn, Red Friday bei Mediamarkt, Cyber Week bei Ebay, Beauty Friday bei Douglas, Cyber Monday bei Amazon, manche Händler rufen sogar gleich die Black Week aus… was ist der Feiertag Ihres Shops? Hundefutter Friday? Büroartikel Saturday? Rollo Wednesday? Wenn Sie einen griffigen Namen finden, könnte dieser sich rumsprechen.

2. Alles raus heißt nicht auf Nimmerwiedersehen

Auch bei reduzierter Ware gilt das 14-tägige Widerrufsrecht. Ramsch kann also postwendend zurückkommen. Es ist legitim, den Black Friday unter anderem dafür zu nutzen, Platz für neue Ware zu schaffen, doch achten Sie dennoch darauf, Ihren Kundinnen und Kunden die gewohnte Qualität zu bieten.

3. Schwarze Hände vom Geldzählen

Eine Erklärung für die Herkunft des Begriffs Black Friday lautet, dass die Menschenmengen in den Läden wie eine schwarze Masse wirkten. Im Online-Zeitalter ist das passé, nun sitzt es sich beim Einkaufen gemütlich im Wohnzimmer und die schwarze Masse bildet höchstens der Tee, den man dazu trinkt. Doch die virtuellen Massen drängen auf Ihre Server, diese sollten für den Tag gerüstet sein.

Übrigens gibt es noch eine andere Erklärung, die Ihnen als Händler gefallen dürfte: Die Verkäuferinnen und Verkäufer haben in früheren Zeiten vom Bargeldzählen schwarze Hände bekommen.

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4. Zu billig verkaufen bringt Unglück

Bringt heiraten am Black Friday Unglück? Wenn alle mit Shopping beschäftigt sind, dürfte es leichter sein, noch einen Termin auf dem Standesamt zu bekommen. Davon, dass es Unglück bringt, am Black Friday zu heiraten, wurde bislang noch nicht berichtet.

Eines gilt jedoch für die Liebe wie fürs Geschäft: Zu billig verkaufen macht nicht glücklich. Gestalten Sie Preisaktionen also mit Liebe und Bedacht, damit sie nicht billig wirken.

5. Apple, der ewige Trendsetter

Apple sei Dank: Den Black Friday gab es in Deutschland erstmalig 2006. Apple hat die Black Friday-Angebote aus dem amerikanischen Shop auch in den deutschen Apple-Stores sowie online angeboten. Von dem großen Erfolg der Aktion angelockt, sind in den Folgejahren immer mehr Händler auf den Zug aufgesprungen. In nur 14 Jahren hat der Black Friday sich in Deutschland als feste Größe etabliert.

6. Spontankauf ist angesagt

Eine Statista-Umfrage von 2018 offenbart, dass Kundinnen und Kunden sich am Black Friday gerne zu spontanen Einkäufen verführen lassen. 40 Prozent geben in der Umfrage an, sich spontan für ein Produkt zu entscheiden, 43 Prozent greifen zu Artikeln, die sie ohnehin schon länger wollten, und 17 Prozent erstehen etwas für zukünftige Anlässe. Die Spontankäufer stellen für Händler eine optimale Zielgruppe für Schnäppchen dar.

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Ein Tipp: Viele Online-Shops nehmen originelle und preisgünstige Mitnahmeartikel in ihr Sortiment auf, um Spontankäuferinnen und -käufer am Black Friday zu begeistern. Es kann sich dabei um einen Scherzartikel oder eine originelle oder günstige Variante des eigentlichen Angebots handeln.

Käuferinnen und Käufer, die nichts Konkretes suchen, lieben originelle Mitnahmeartikel, da sie den Geldbeutel kaum belasten, einen großen Wow-Effekt erzielen und sich prima als Geschenk eignen.

Wenn Sie mehr über Mitnahmeartikel erfahren möchten, lesen Sie in der Case Study „Vertrauen in Nachhaltigkeit“, wie das Kölner Start-up Airpaq erfolgreich einen solchen Artikel gelauncht hat.

Case Study Airpaq lesen

7. Je später der Abend, desto online

Online-Shopper*innen sind laut einer weltweiten Salesforce-Studie von 2017 am Black Friday am liebsten abends zwischen 20 und 22 Uhr unterwegs. Der Grund dafür mag sein, dass Kundinnen und Kunden sich tagsüber eher im stationären Handel umschauen oder schlicht keine Zeit zum Einkaufen haben.

So oder so: Für Online-Händlerinnen und -Händler kann es spät werden. Stellen Sie sich auch auf telefonische Rückfragen oder E-Mails in diesem Zeitraum ein. Jede Frage, die Sie beantworten können, stärkt die Wahrscheinlichkeit für einen Verkauf. Außerdem sind Produktbewertungen auf der Artikelseite eine gute Möglichkeit, Fragen abzufangen, denn Sie bieten Verbraucherinnen und Verbrauchern weiterführende Informationen aus der Praxis.

 

Lesetipp: Was Sie rechtlich am Black Friday beachten müssen und wie Sie Ihren Online-Shop auf den Ansturm vorbereiten, erfahren Sie in diesem Artikel.