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Bracketing & die Zukunft des E-Commerce | E‑Commerce kompakt #17

29.04.2022, 4m

Was hat es mit dem sogenannten Bracketing auf sich und wieso stellt dieser Trend ein ernst zu nehmendes Problem für Shop-Betreiber*innen dar? Findet die Zukunft des E-Commerce im Metaverse statt? Können Sie bald Ihre Produkte im Metaverse verkaufen? Diesen Fragen und mehr gehen wir in dieser Ausgabe von E-Commerce kompakt auf den Grund. Viel Spaß!

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Bracketing: Verbraucher lieben diesen Kauftrend, Händler fürchten ihn

Vermutlich wird Ihnen der Begriff „Bracketing“ erstmal nichts sagen. Allerdings handelt es sich dabei um einen aktuellen Trend, dessen Auswirkungen Ihnen als Betreiber*in eines Online-Shops sicherlich nicht unbekannt sein wird.

Wenn eine Kundin oder ein Kunde ein Produkt gleich in mehreren Größen, Farben oder Variationen bestellt, spricht man vom sogenannten „Bracketing“.

Meist haben Kund*innen nicht die Absicht alle bestellten Produktvarianten zu behandeln, sondern bestellen mit der Intention, nicht passende Größen oder Variationen an den Shop zurückzusenden.

In anderen Worten: Bracketing sorgt für deutlich mehr Retouren.

Einer aktuellen Studie des EHI Retail Institute zufolge liegt die Retourenquote bei vielen Online-Shops bei bis zu 75%.

39% der befragten Shop-Betreiber*innen verzeichneten eine Retourenquote von 5 bis sogar 25%.

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Quelle: EHI-Studie zu Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce

Vor allem die Mode-Branche ist vom Retouren- und Bracketing-Trend betroffen. Schließlich können die Artikel im Gegensatz zum lokalen Ladengeschäft nicht beim Online-Shoppen nicht direkt anprobiert werden.

Lesetipp: So steigern Sie den Umsatz Ihres lokalen Geschäfts

Da Retouren meist hohe Kosten für Shop-Betreiber*innen bedeuten, haben einige Unternehmen bereits Strategien zur Lösung dieses Problems entwickelt.

Ein Beispiel ist das amerikanische Unternehmen Mysize. Hier wurde eine eigene Mess-Technologie entwickelt hat, mit der Kund*innen online besser passende Kleidung und Produkte finden sollen.

Das Modelabel Fashion Nova hingegen bietet Online-Shoppern im Fall, dass ihnen die bestellten Artikel nicht zusagen oder nicht passen, Gutscheine für den eigenen Online-Shop anstelle von Rücksendungen und Rückerstattungen an.

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Die Zukunft des E-Commerce: Shoppen im Metaverse?

Die Online-Welt hält ständig neue Trends und Funktionen bereit. Meist sind es die Tech-Giganten Google und Meta (ehemals Facebook) die aktuelle Trends anführen.

Vor einiger Zeit hat Meta sein eigenes Metaverse, Horizon Worlds, vorgestellt, einen virtuellen sozialen Raum, in dem sich die User virtuell bewegen, andere treffen und… sogar auch bald Produkte erwerben können.

Wie im Meta-Newsroom angekündigt, plant der Konzern das Metaverse fortan zu monetarisieren. Creator sollen digitale Produkte und Effekte an Nutzer*innen innerhalb der virtuellen Welt entwickeln und verkaufen können.

Somit wären im Metaverse sowohl User-Interaktionen als auch kommerzielle Transaktionen möglich.

Horizon Worlds-Nutzer*innen in den USA und Kanada, die über 18 Jahre alt sind, können dann Gegenstände wie Modeartikel oder sogar Zugang zu geheimen Bereichen innerhalb der virtuellen Welt kaufen.

Sieht so die Zukunft des E-Commerce aus?

Social-Media-Plattformen wie Pinterest haben bereits erfolgreich Augmented-Reality-Funktionen integriert, um es ihren Usern einfacher zu machen, sich ein Produkt oder Objekt im eigenen Zuhause vorzustellen.

Auf diese Weise können vor allem Deko-Artikel und Möbelstücke mithilfe der erweiterten virtuellen Realität getestet werden.

Wie viel Bedeutung das Metaverse für Verbraucher*innen in Zukunft haben wird und ob dort jemals virtuelle Verkäufe von „realen“ Produkten stattfinden werden, steht wohl erstmal noch in den Sternen.

Lesetipp: Die 8 wichtigsten AR- und VR-Trends für den E-Commerce im Jahr 2022

Verbessertes Kampagnen-Feature bei Google Ads

Bei Google Ads erhalten die maximale Performance Kampagnen verbesserte Funktionen. Dieser Kampagnentyp basiert auf denen von Marketern individuell fest gelegten Zielen und läuft fast automatisch.

Zu den Zielvorhaben der Kampagne zählten bisweilen „Umsätze“, „Lokale Ladenbesuche und Werbeaktionen“ und „Leads“.

Für die maximale Performance Kampagnen kann nun ein weiteres Ziel angepeilt werden: „Neukundenakquisition“.

Wie der Name schon sagt, geht es darum, vor allem Neukundschaft mithilfe der bei Google angezeigten Ads zu generieren.

Vorteile des neuen Kampagnen-Features sind unter anderem ein höherer Anteil an Neukundenkonversionen (sodass das beworbene Unternehmen besser wachsen kann und langfristig erfolgreich sein kann), einfache Einrichtung und Durchführung der Kampagne sowie personalisierte Reportings zu neu gewonnen und bestehenden Kund*innen.

Lesetipp: Was ist Google Ads und wie nutzen Sie Kampagnen für Ihren Online-Shop?

Mehr zum Update für die Performance Max Kampagnen erfahren Sie im Google Ads Hilfebereich.