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Werbung = Fake News? E‑Commerce kompakt #24

07.07.2017, 7m

Kunden assozieren Werbung mit Fake-News? Wer sind die bestbezahltesten Fashion-Influencer Deutschlands? Und warum ein Großteil der Cross-Border-Shopbetreiber Umsatz verschenkt. Diese Themen finden Sie in der 24. Ausgabe von E-Commerce kompakt. Viel Spaß beim Lesen!

Deutschlands erfolgreichste Fashion-Influencer

badeanzug-instagram-1.jpgInfluencer Marketing ist seit 2016 das Buzz-Wort, das auf jeder Marketing-Konferenz und -Blog regelmäßig fällt. Denn diese Werbestrategie verspricht ein ordentliches ROI, wenn sie richtig ausgeführt wird.

Deswegen ist es nur natürlich, dass Influencer immer höhere Preise für ihre Sponsored Posts einfordern können. Follower als Fashion-Währung, manche der international erfolgreichen Influencer fordern bereits Preise im fünfstelligen Bereich.

Schätzungsweise geben Fashion-Marken bereits eine Milliarde Euro pro Jahr für Instagram-Posts aus. 

Doch auch deutsche Influencer, wie die Hamburgerin Leonie Hanne, nehmen bereits ca. 5000 Euro für einen Post mit Markennennung.

Statista hat nun eine Infografik veröffentlicht, auf der die bestbezahltesten Fashion-Influencer aus Deutschland aufgelistet sind.

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Quelle: Statista

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Werbung = Fake News

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Quellennachweis: Willrow Hood / Shutterstock.com

Rakuten Marketing hat herausgefunden, dass Internetnutzer Werbeanzeigen mit Fake News assoziieren.

Die globale Umfrage, bei der mehr als 2500 Nutzer befragt wurden, zeigte, dass 71% der britischen Nutzer und ganze 76% der Australier Display Ads mit Fake News in Verbindung bringen.

Das Problem gibt es jedoch nicht nur im englischsprachigen Raum: Auch bei deutschen und französischen Nutzern besteht die Fake News-Assoziation (54%). 

Desweiteren gaben 32% der Befragten an, dass sie einen AdBlocker nutzen und weitere 46% versuchen Werbung aktiv zu vermeiden.

Männer scheinen sich eher von Werbung gestört zu fühlen. Rakuten Marketing fand heraus, dass Männer 41% wahrscheinlicher einen AdBlocker installiert haben als Frauen.

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Was bedeutet das für Werbetreibende? Die stetige Zunahme der AdBlocker-Nutzer und immer stärker ausgeprägte Werbeblindheit zeigt, dass Werbetreibende umdenken müssen, um Ihre Kunden weiterhin zu erreichen.

Das funktioniert durch gutes Storytelling und Content Marketing. Um mehr über diese Marketingstrategie zu erfahren und auf diesem Weg neue Kunden zu gewinnen, legen wir Ihnen unser kostenloses Whitepaper an Herz.

Content Marketing

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Amazon verkürzt Zeitfenster für Widersprüche

Amazon-Lieferanten müssen sich auf eine neue gravierende Änderung einstellen: Die Zeit um Ausgleichszahlungen zu widersprechen wird von 120 auf 30 Tage reduziert.

Amazon kündigt diese Änderung positiv an, die Zulieferer sind jedoch verärgert und fragen sich, ob dies überhaupt rechtmäßig ist.

Yvonne Bachmann, Rechtsanwältin beim Händlerbund, die schon früher Bedenken zu dem Thema Ausgleichszahlungen hatte, sagt zu der neuen Änderung folgendes:

“Bei dem Vertrag zwischen Amazon und dem Lieferanten ist zwar zu berücksichtigen, dass sich dieser im B2B-Bereich abspielt. Hier ist der Spielraum also deutlich weiter als gegenüber Verbrauchern. Liefert ein Vertragspartner nicht oder nicht vertragsgemäß, dann muss Amazon dies zum einen sofort melden. Zum anderen muss Amazon auch beweisen, dass der Lieferant seine Lieferpflicht nicht ordnungsgemäß erfüllt hat, um rechtliche Ansprüche nicht zu verlieren. Die Einhaltung dieser Voraussetzungen sind für Amazon offensichtlich nicht praxistauglich.”

Wer dagegen Einspruch einlegen will, muss vor ein luxemburgisches Gericht ziehen. Denn dieses hat Amazon in seinen Verträgen vereinbart.

Amazon kommentiert den Schritt gegenüber OnlinehändlerNews wie folgt: 

“Die Reduktion der Bearbeitungszeit für Ausgleichszahlungen auf 30 Tage spiegelt die durchschnittliche Zeit wider, die Lieferanten im Falle eines Widerspruchs beanspruchen. Damit beschleunigen wir die Abwicklung von Ausgleichszahlungen.”

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ECC-Payment-Studie

Die ECC-Payment-Studie Vol. 21 untersuchte die Lieblingszahlungsverfahren von Online-Shoppern aus der DACH-Region.

In der Studie wurden mehr als 1.700 Online-Shopper aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie rund 350 deutsche Shop-Betreiber befragt. Das Ergebnis des ECC Köln und Prof. Dr. Malte Krüger:

Von den befragten Shopbetreibern bietet nur jeder dritte andere Payment-Optionen für Cross-Border-Kunden an.

„Wer international Märkte erobern möchte, muss nicht nur Zollbestimmungen oder andere Währungen berücksichtigen, sondern auch die spezifischen Payment-Präferenzen der Konsumenten – die unsere Studie im D-A-CH-Vergleich klar zeigt. Denn auch im Ausland gilt: Ist das gewünschte Zahlungsverfahren nicht vorhanden, brechen Online-Shopper den Kauf im schlimmsten Fall ab“, warnt Sabine Buschmann, Senior Projektmanagerin, ECC Köln.

Die Beliebtheit der Zahlungsarten ist von Land zu Land unterschiedlich.

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In Deutschland und Österreich bezahlen vier von zehn Shoppern per Rechnung, in der Schweiz sind es sogar sechs von zehn.

Paypal wird von fast einem Drittel der deutschen Kunden genutzt, in Östereich und der Schweiz zahlt jedoch nur jeder achte Shopper mit dem Online-Zahlungsdienst.

Wohingegen die Kreditkarte für Österreicher (20%) und Schweizer (15%) beim Online-Shopping eine wichtigere Rolle spielt als für deutsche Shopper (11%).

„Die Kreditkarte punktet aus Konsumentensicht im Vergleich zu anderen Zahlungsverfahren vor allem durch Schnelligkeit sowie kanalübergreifende und weltweite Einsetzbarkeit. Da Schweizer und Österreicher häufig Waren im Ausland bestellen, kommt die Kreditkarte in diesen Ländern öfter zum Einsatz“, meint Prof. Dr. Malte Krüger.

Verkaufen Sie Cross-Border? Wenn ja, haben Sie Ihre Payment-Angebote länderspezifisch angepasst? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!fazit-blogpost.png

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